SPIELBERICHTE

14. Spieltag: SVP I - TV Aldingen (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Nachbarn teilen sich die Punkte

 

Der SV Pattonville trennt sich vom TV Aldingen mit 2:2 (0:1).

Von Werner Waldner

 

Es hätte ein wichtiger Schritt aus dem Tabellenkeller werden können, die Pattonviller hätten den TV Aldingen in der Tabelle überholen können – wenn sie denn das Spiel im heimischen Sportpark gewonnen hätten. Das gelang nicht, gleichwohl war man beim SVP einigermaßen zufrieden, denn zwischenzeitlich lagen die Gastgeber sogar mit 0:2 hinten.

 

Dass es am Ende doch noch ein Punkt wurde, ist dem Kampfgeist und Nikola Pantic zu verdanken, der in der 67. und 82. Minute für die zwei Treffer zum Ausgleich sorgte. Vorlagengeber für den zweiten Treffer war mit einer schönen Bogenflanke Johannes Vetter, für Treffer Nummer 1 war es Torhüter Karl Birkeneder. Sein Abschlag hüpfte nur einmal auf, dann nahm Pantic den Ball volley – Tor. Am Ende, so Trainer Andreas Eschenbach, seien die Pattonviller dem dritten Treffer näher gewesen als die Gäste aus Aldingen.

 

Insgesamt zeigte sich der SVP-Coach mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Gleich drei Torchancen erspielten sich die Pattonviller in den ersten zehn Minuten, aber Eren Sonal lupfte den Ball nicht nur über TV-Keeper Tim Hoffmann, sondern auch übers Tor, und Pantic traf lediglich den Pfosten. Das 0:1 resultierte aus mangelnder Kommunikation zwischen Torhüter und Abwehr, das 0:2 aus einem gelungenen Gegenpressing der Aldinger. 

 

50 Minuten lang mussten die Pattonviller ohne Spielgestalter Tobias Uhse auskommen, der in der 40. Minute mit einem Nasenbeinbruch ins Krankenhaus gebracht wurde. Der Schiedsrichter hatte einen unglücklichen Zusammenprall gesehen, die Pattonviller indes sprachen von einem Ellbogencheck eines Aldinger Spielers. Sie hoffen, dass Uhse in zwei Wochen wieder dabei sein kann. Am kommenden Wochenende ist der SVP spielfrei. 

 

SV Pattonville Birkeneder – Bäurle, Garcia Urbina (62. Shala), Uhse (40. Poet), Pantic, Cicek, Sonal, Hirschmann, Schubert, Mandic (88. Hörner), Vetter

 

13. Spieltag: TSV Heimsheim - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Negativ-Lauf gestoppt

 

Der SV Pattonville spielt auswärts beim TSV Heimsheim 4:4-Unentschieden.

Von Michael Bosch

 

Der SV Pattonville hat seine Niederlagenserie in der Fußball-Bezirksliga beendet. Am Sonntag erkämpfte sich das Team von Trainer Andreas Eschenbach beim TSV Heimsheim immerhin einen Punkt. „Ich bin froh, dass wir immer noch Fußball spielen und uns nicht hängen lassen“, sagte der SVP-Coach. „Wir haben ein bisschen die Kurve gekriegt.“ Seine Mannschaft habe deutlich weniger Fehler gemacht als zuletzt. 

 

Seinen Frust über erneut vier Gegentore wollte Eschenbach aber gar nicht verhehlen. „Das war wieder typisch für uns. Völlig unnötig.“ Sein Team kämpfte sich nach einem frühen 0:2-Rückstand – Ahmet Kocaaga hatte innerhalb von zwei Minuten (18.,20.) zweimal getroffen – wieder zurück, um dann selbst eine Zwei-Tore-Führung herzuschenken. Tobias Uhse erzielte in der 23. Spielminute den Anschlusstreffer zum 2:1. Der Offensivspieler dribbelte in den Strafraum und schloss platziert gegen die Laufrichtung des Keepers ab. Heimsheims Torhüter Louis Armbrust war auf dem nassen Rasen ausgerutscht. Auch der 2:2-Ausgleich ging auf das Konto von Uhse. Eine Flanke von Luca Garcia Urbina verlängerte Eren Sonal, Uhse vollendete (28.). 

 

Nach einer knappen Stunde brachte der Blondschopf seine Mannschaft dann per Freistoß in Führung, Julian Bäuerle (69.) erhöhte sogar auf 4:2. Ibrahim Nar lieferte die Vorarbeit zum Kopfballtor des Abwehrspielers. Die Pattonviller waren nah dran am Sieg, doch daraus wurde nichts. „Das ist natürlich schon extrem ärgerlich, dass man innerhalb von zwei Minuten zwei Punkte wegschenkt“, sagte Andreas Eschenbach. Dem 3:4 aus Sicht der Heimsheimer ging ein individueller Fehler von Philipp Mandic voraus. Nach einem Eckball ging er ins Dribbling, statt zu klären. Beim zweiten Kontakt ging Kocaaga dazwischen. Mandic traf den Heimsheimer statt den Ball – es gab Elfmeter. Kocaaga trat an und verwandelte (72.). Den Ausgleich zum 4:4 erzielte Manuel Häusler (74.), ebenfalls nach einem ruhenden Ball. 

 

Auch wenn sich das Unentschieden am Ende eher wie eine Niederlage anfühlte, war Andreas Eschenbach froh, dass sein Team überhaupt etwas Zählbares mitgenommen hatte. „Es kristallisieren sich jetzt langsam zwei Hälften in der Tabelle heraus. Wir müssen in den kommenden Spielen gucken, dass wir nicht den Anschluss verlieren.“ Ein Anfang mit dem Punkt in Heimsheim ist jedenfalls gemacht. 

 

SV Pattonville Birkeneder – Hörner, Bäuerle, Garcia Urbina (68. P. Mandic), Uhse, Pantic, Cicek (59. Schubert), Sonal, Hirschmann, Nar (77. Baum), Vetter

 

Haben wieder mal gepunktet: Ibrahim Nar und der SV Pattonville

Foto (Archiv): Horst Dömötör (Kornwestheimer Zeitung)

12. Spieltag: SV Leonberg/Eltingen - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

SVP vergibt zu viele Chancen

 

Nach der 3:4-Niederlage in Eltingen ist der Bezirksligist Vorletzter.

Von Marius Venturini

 

Es war wie so oft: Der SVP hatte Gelegenheiten, machte sie aber nicht und verlor das Spiel. So auch bei der 3:4-Niederlage in der Bezirksliga-Auswärtspartie beim SV Leonberg/Eltingen. „Es ist wie eine Schallplatte mit Sprung – immer dasselbe“, zog Pattonvilles Trainer Andreas Eschenbach einen Vergleich. Frustriert hatte er zuvor die sechste Niederlage in Serie quittieren müssen.

 

Direkt vor dem 0:1 durch Dominic Heinz (16.), dem ein Pass von außen in die Mitte voranging, hatte Pattonvilles Ibrahim Nar die Latte getroffen. Das 0:2 durch Marco Gritsch fiel nach einer Flanke, die der SVP zunächst abwehren konnte, dann aber den Ball verlor (19.). Tobias Uhses Anschlusstreffer – Johannes Vetter hatte ihn freigespielt – brachte den Gästen Hoffnung (29.). Sven Gritschs Freistoß, der von der Querlatte an SVP-Keeper Karl Birkeneders Rücken und dann ins Tor ging , führte jedoch wieder zum alten Abstand (35.). Nach der Pause sorgte erneut Uhse für den Anschluss (52.) – und Sven Gritsch für einen erneuten Nackenschlag, nachdem er einmal diagonal durch die gesamte Pattonviller Hälfte marschieren durfte (76.). Doch damit war noch lange nicht Schluss. Nikola Pantic machte erst das 3:4 aus SVP-Sicht (88.). Danach hätten Nar, Uhse und Vetter noch ausgleichen können, taten es aber nicht. Der SVP ist nun Vorletzter.

 

„Wir müssen jetzt weitertrainieren und an unsere Stärke glauben“, lautet die Parole von SVP-Trainer Andreas Eschenbach.

 

SV Pattonville Birkeneder – Hörner, Bäurle, Poet, Hirschmann, Vetter, Nar (68. Schubert), Garcia Urbina (46. P. Mandic), Uhse, Sonal (65. Gökcen), T. Shala (46. N. Pantic)

 

11. Spieltag: SVP I - SGM Riexingen (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

1:2 gegen die SGM Riexingen: SV Pattonville rutscht auf Abstiegsplatz

 

Die Elf von Trainer Eschenbach verliert im Kellerduell. Ein Tor von Tobias Uhse ist nicht genug.

Von Michael Bosch

 

Am Ende hingen die Köpfe beim SV Pattonville. Trainer Andreas Eschenbach war so angefressen, dass er das 1:2 seiner Mannschaft gegen die SGM Riexingen gar nicht kommentieren wollte. Durch die siebte Niederlage im elften Spiel rutschte der Aufsteiger in der Bezirksliga auf einen direkten Abstiegsplatz. „Das ist schade“, sagte der sportliche Leiter Francis Pola. „Die Einstellung hat gepasst, am Ende war es auch die fehlende Cleverness.“

 

Der SVP hatte erst nach dem Führungstreffer durch Tobias Uhse (17.) in die Partie gefunden, zuvor waren die Gäste die bessere Mannschaft gewesen. Uhse war von Marco Hörner bedient worden, der Rechtsaußen hatte mit einem langen Ball zehn Riexinger überspielt, Uhse vollstreckte aus zehn Metern mit dem Außenrist. Nach einer halben Stunde hatte Kapitän Johannes Vetter dann Glück. Im Mittelkreis foulte er Can Copur und ging dabei mit beiden Beinen gegen den Mann. Schiedsrichter Daniel Rüttinger hätte auch Rot geben können, er beließ es bei einer Verwarnung. Fünf Minuten vor der Pause hätte Eren Sonal das zweite Tor machen müssen. SGM-Keeper Manuel Bergamotto hatte nach einer Ecke den Ball unbedrängt fallen gelassen. Sonal war drei Meter vor dem Tor zu überrascht und schoss Abwehrspieler Christian Mayer auf der Linie an. In der folgenden Aktion rutschte Innenverteidiger Yannic Poet Zentimeter am Ball vorbei. Stattdessen kassierte der SVP in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den Ausgleich – allerdings äußerst unglücklich und zu diesem Zeitpunkt auch ein bisschen schmeichelhaft für die Gäste. Die Hereingabe von Copur wurde abgefälscht, Kalli Birkeneder im Tor hatte keine Chance mehr. Der Außenstürmer hatte bereits in der Anfangsphase eine gute Chance liegen gelassen.

 

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Christian Mayer dann auf 2:1 aus Sicht der Gäste. Einen gut geschossenen Freistoß von Benjamin Langhans lenkte Birkeneder noch an die Latte. Weil der Torspieler danach am Boden lag, hatte Mayer keine Probleme mehr, den Ball mit dem Kopf über die Linie zu drücken (54.). Im Anschluss hatte der SVP zwar viel Ballbesitz, zwingende Aktionen in Richtung Tor gelangen aber nicht. Riexingen stand tief und versuchte den ein oder anderen Konter zu fahren. „Der Gegner hat uns da gehabt, wo er uns haben wollte“, kommentierte Francis Pola. Die Partie sei „ein bisschen ein Spiegelbild“ der bisherigen Saison gewesen. Pattonville war über weite Strecken das bestimmende Team, belohnte sich aber nicht für seinen engagierten Auftritt. Erst in den letzten zehn Minuten kamen die Pattonviller wieder zu Torchancen. Der eingewechselte Sascha Pantic setzte einen Kopfball auf die Latte (82.), ein Freistoß von Uhse zischte knapp links am Kasten vorbei (88.). In der Nachspielzeit schoss Mazlum Gökcen aus aussichtsreicher Position übers Tor. Durch das 2:1 schob sich die Spielgemeinschaft an den Pattonvillern vorbei. Die Eschenbach-Elf ist nun 15.

 

SV Pattonville Birkeneder – Garcia Urbina, Hörner, Poet, Schubert (63. Hirschmann), Vetter, Ordulu (56 Gökcen), Cicek, Uhse, N. Pantic, Sonal (65. S. Pantic)

 

10. Spieltag: SV Salamander Kornwestheim - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Fünfmal Janzer: SVK gewinnt das Liga-Derby

 

Der Stürmer des SV Kornwestheim ist beim 6:1 gegen den SV Pattonville bester Akteur.

Von Marius Venturini

 

In der 80. Minute war für den Mann des Spiels der Arbeitstag beendet. Dominik Janzer trottete in Richtung Auslinie,
klatschte das Personal auf der Reservebank ab – und schnaufte, nachdem er sich seiner Schienbeinschoner und Kickstiefel entledigt hatte, erst mal kräftig durch. Der SVK-Stürmer hatte zuvor im allerersten Bezirksliga-Derby den Aufsteiger SV Pattonville fast im Alleingang abgeschossen. Zum Kornwestheimer 6:1-Sieg hatte er fünf Tore beigesteuert, darunter fand sich auch ein lupenreiner Hattrick in der ersten Hälfte. Kurzum: Der 27-Jährige konnte  mit sich zufrieden sein. Dabei war Tabellenführer SVK, der Mitte September bereits das Pokal-Derby mit 3:2 gewonnen hatte, alles andere als verheißungsvoll gestartet. Janzer selbst ließ die ersten Chancen liegen (2., 15.), dann ging plötzlich der SV Pattonville in Führung. Der finale Pass einer Kombination durch eine in dieser Situation schlafmützige SVK-Abwehr fand zu Nikola Pantic, der souverän einnetzte (21.). Doch damit war es vorbei mit der Pattonviller Herrlichkeit. Innerhalb von zwei Minuten drehten die Gastgeber in Person von Janzer die Partie. Und zweimal hieß der Vorlagengeber Nico Schürmann, der ebenfalls einen Sahnetag erwischt hatte. Vor dem 1:1 behauptete er den Ball gegen drei SVPler, bevor er ihn in die Mitte zu seinem Sturmpartner grätschte (24.). Vor dem 2:1 schickte er Janzer mit einem Steilpass auf die Reise, sodass dieser sich nur noch gegen Pattonvilles Schlussmann Bakary Manneh behaupten musste (26.). Der SVK führte verdient, beim SVP klappte nur wenig – bis Tobias Uhse plötzlich die große Chance zum Ausgleich hatte, dabei aber an Louis Wolf im Kornwestheimer Tor scheiterte (33.). Auch bei Johannes Vetters Schuss blieb der SVK-Keeper Sieger (34.). Soviel vorab: Es blieb die einzige kurze Schwächephase einer Kornwestheimer Mannschaft, die in der 41. Minute auf 3:1 erhöhte. Erneut spielte Schürmann auf Janzer, der Manneh im zweiten Versuch überwand. Nach zwei gehaltenen Schürmann-Schüssen (43., 45.+1) ging es in die Pause.

 

In die zweite Hälfte startete man gemächlich – bis zur 65. Minute, als beim SVK der eingewechselte Pirmin Löffler eine Janzer-Hereingabe verpasste und Sekunden danach selbst den Querpass zum besser postierten Mitspieler versäumte. Besser machte es, natürlich, Janzer im Anschluss: Nach einem Ballgewinn schickte ihn Kapitän Marco Reichert Richtung Tor, einen präzisen Flachschuss später stand es 4:1 (66.). Auf der anderen Seite musste Louis Wolf noch genau einmal eingreifen, als er einen Schuss des eingewechselten Daniel Schubert parierte (71.). Direkt danach machte Janzer schließlich sein fünftes Tor: SVP-Keeper Manneh wollte den Ball vor dem Sechzehner wegköpfen, der SVKler sprang ihm jedoch entgegen, sodass das Leder von ihm abprallte und er im Anschluss keine Mühe mehr hatte (72.). Mauricio Göhlert machte in der 86. Minute mit einem wuchtigen Kopfball nach einer Ecke von Timo Plitzner das halbe Dutzend voll. Zuvor hatte sich Dominik Janzer bei seiner Auswechslung – für ihn kam Carsten Schulze – seinen verdienten Sonderapplaus abgeholt.

 

Nach dem Abpfiff gab es erwartungsgemäß ganz unterschiedliche Stimmen zum Spiel. „Fehlende Mentalität und taktische Defizite“ seiner Mannschaft monierte etwa ein verärgerter SVP-Trainer Andreas Eschenbach, um hinterherzuschieben:
„Wir arbeiten aber daran.“ Sein Gegenüber war hingegen glücklich. „Wir waren aggressiv und haben, bis auf eine kurze Schwächephase in der ersten Halbzeit, ein super Pressing gespielt“, gab SVK-Coach Sascha Becker zu Protokoll. Und auch er hatte noch etwas zu sagen: „Die Mannschaft kann aber noch mehr.“

 

SV Pattonville Manneh – Hörner, Bäurle, Ahmeti (57. E. Akpolat), Ketzler (40. Schubert), Vetter, M. Cicek, P. Mandic (46. Garcia Urbina), Uhse, N. Pantic (46. T. Shala), Sonal

9. Spieltag: SVP I - TSV Schwieberdingen (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Ein diskutabler Elfmeter bringt den SV Pattonville um einen Punkt

 

Im Bezirksliga-Duell mit dem TSV Schwieberdingen unterliegt die Elf von Trainer Eschenbach mit 1:2.

Von Michael Bosch

 

Der SV Pattonville hat in einem insgesamt mäßigen Bezirksligaspiel gegen den TSV Schwieberdingen die fünfte Saisonniederlage kassiert. Der Aufsteiger verpasste es dadurch Anschluss an das obere Tabellendrittel zu schaffen und rangiert mit weiterhin zehn Punkten auf Platz 10.

 

Auf dem Rasenplatz im Sportpark in Pattonville brauchten beide Mannschaften lange, bis sie ins Spiel fanden. Zu Beginn wurde viel mit langen Bällen operiert, die führten auf dem relativ kurzen Spielfeld aber zu nichts. Pattonville war in der Anfangsphase die ballsicherer Mannschaft, es dauerte allerdings 20 Minuten, ehe Tobias Uhse den ersten Schuss auf das Tor abgab. Eine gute Möglichkeit hatte Stürmer Nikola Pantic, der den Ball im Strafraum gut abschirmte, sein Schuss aus der Drehung geriet aber zu zentral (23.). Das 1:0 aus Sicht der Gäste fiel dann nach einem zumindest diskutablen Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Tom Schmidt. SVP-Innenverteidiger Yannic Poet lieferte sich im Strafraum ein Laufduell mit dem Schwieberdinger Tobias Baus. Es gab einen Kontakt, allerdings fädelte Baus auch geschickt ein. Der Unparteiische entschied aber ohne Zögern auf Strafstoß. Hannes Brenneisen verwandelte sicher (34.). Der SVP musste sich zumindest den Vorwurf gefallen lassen, dass er den Ball zuvor an der eigenen Eckfahne vertändelt hatte, statt zu klären. Der Ballverlust tief in der eigenen Hälfte führte letztlich zum Elfmeter. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs hätte Steffen Schuster – nach einem Ballverlust von Poet als letzter Mann – auf 2:0 für den TSV stellen können, scheiterte aber an SVP-Keeper Bakary Manneh.

 

Der zweite Treffer für die Schwieberdinger fiel nach der Pause. Wieder war Poet beteiligt, der keinen guten Tag erwischte. Er und Außenverteidiger Marco Hörner waren sich bei einem hohen Ball uneins. Das zögerliche Verhalten nutzte Schuster, der sich den Ball schnappte und allein in Richtung SVP-Tor marschierte. Dieses Mal hatte Manneh keine Chance (53.). Nachdem Patrick Mertas für Schwieberdingen die Latte getroffen hatte (66.), plätscherte das Spiel lange vor sich hin. Als Nikola Pantic neun Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit den Anschlusstreffer mit einem Schuss von der Strafraumkante erzielte, keimte noch einmal Hoffnung auf. Die Schlussoffensive wurde zwar mit viel Leidenschaft geführt, ernsthaft in Gefahr geriet das Tor der Schwieberdinger aber nicht mehr. Drei Eckbälle in der Nachspielzeit wurden allesamt geklärt.

 

SV Pattonville Manneh – Hörner (73. Garcia Urbina), Poet, Bäuerle, Hirschmann, Uhse (80. Schubert), Cicek (56. Akpolat), Vetter, P. Mandic, Nar (73. Sonal), N. Pantic

 

Lassen Punkte liegen: Marco Hörner und der SVP

Foto: Christine Biesinger (Kornwestheimer Zeitung)

8. Spieltag: SV Riet - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Dem SVP fehlt die Präsenz

 

Ein schwacher SV Pattonville verliert beim SV Riet mit 0:2 (0:1).

Von Marius Venturini

 

In der 30. Spielminute hätte Pattonvilles Kevin Ketzler dem Spiel eine gänzlich andere Richtung geben können als die, die es am Ende nahm. Völlig frei tauchte der Offensiv-Akteur des SVP vor Riets Schlussmann Denis Rommel auf, der bereits am Boden lag. Doch statt zu lupfen, schoss Ketzler den Keeper an, die Chance war passé. Am Ende verlor Pattonville die Bezirksliga-Begegnung beim Tabellen- Vierten mit 0:2 (0:1). Das lag auch daran, dass der SVP in der 42. Minute nach einem eigenen Freistoß einen Konter zuließ, der zum 0:1 führte. Zuvor hatte Sechser Johannes Vetter den Ball nicht unter Kontrolle gebracht, auch Bakary Manneh im Pattonviller Tor machte im Anschluss keine gute Figur. „Es war eine Verkettung unglücklicher Einzelaktionen“, fasste SVP-Trainer Andreas Eschenbach zusammen.

 

Ohnehin war der Coach mit dem Auftreten seiner Mannschaft nach dem Rückstand alles andere als einverstanden. „Wir haben die gute Einstellung aus dem Pokalspiel gegen Kornwestheim nicht mitnehmen können.“ Er habe nur wenige Engagement und nur wenig Präsenz bei seinen Schützlingen gesehen. Folgerichtig fiel in der zweiten Hälfte das 0:2 aus Pattonviller Sicht. Einem Freistoß von der halblinken Abwehrseite des SVP folgte ein Kopfball zum endgültigen Knockout für die Gäste (65.). „Dabei waren wir eigentlich körperlich überlegen“, ärgert sich Eschenbach. Zwar hatten Nikola Pantic und der eingewechselte Eren Sonal noch Gelegenheiten, ließen sie aber ungenutzt. „Im Mittelfeld war Riet giftiger, wir hatten nie die Oberhand“, so Eschenbach.

 

SV Pattonville Manneh – Hörner (86. Ordulu), Bäurle, Poet, Hirschmann, Vetter (60. Sonal), M. Cicek, Garcia Urbina, Ketzler (46. P. Mandic), Nar (70. E. Akpolat), N. Pantic

Bezirkspokal 2. Runde: SVP I - SV Salamander Kornwestheim (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

SVK gewinnt packendes Pokal-Derby

 

Mit 3:2 (2:1) setzt sich der Bezirksliga-Spitzenreiter beim liga-internen Duell in Pattonville durch.

Von Marius Venturini

 

Der Derbyheld heißt Stefano Nicolazzo. Mit zwei Toren hatte der Mittelfeldspieler des SV Kornwestheim maßgeblichen Anteil am 3:2-Sieg in der zweiten Runde des Bezirkspokals beim Nachbarn SV Pattonville. Vor allem sein später Siegtreffer in der 87. Minute verzückte die anwesenden SVK-Anhänger. Nicolazzo setzte an der rechten Strafraumkante zum Solo an, ließ zwei SVP-Akteure aussteigen und drosch den Ball kompromisslos ins kurze Eck. Danach begruben ihn seine Mitspieler jubelnd unter sich.

 

Die beiden Bezirksligisten lieferten sich auf dem flutlichtbeschienen, makellosen Pattonviller Rasen vor allem in Halbzeit 1 ein sehenswertes Duell – in dem die Gäste früh in Führung gingen. Torschütze: Stefano Nicolazzo. Kapitän Marco Reichert hatte ihn freigespielt, der Spielmacher schob den Ball ins lange Eck (4.). In der zehnten Minute legte Dominik Janzer bereits das 2:0 nach, ebenfalls nach einem Reichert- Pass. Die Weichen schienen gestellt, in Richtung eines klaren Sieges des Favoriten, der aktuell souverän die Liga anführt. Doch weit gefehlt. Ein Kopfball der Pattonviller Nachwuchshoffnung Nikola Pantic knapp über die Latte war die erste Gelegenheit für die Gastgeber. Die mussten sich zwar weiter der Kornwestheimer Offensiv- Power erwehren (Marvin Porubek, Timo Stahl, beide 23.), kamen aber nun selbst häufig vors Tor. Tobias Uhse zielte zu hoch (31.), Kevin Ketzler scheiterte per Seitfallzieher (35.). Vor der Pause schaffte der SVP aber doch noch den Anschluss: Linksverteidiger Matthias Hirschmann zog an allen vorbei. Seinen Schuss konnte Louis Wolf im SVK-Tor nur abklatschen, Pantic stand richtig und staubte ab (43.). Dann durften die Mannschaften erst mal durchatmen.

 

Der zweite Durchgang startete mit dem kuriosen 2:2. Bei einem Freistoß war der SVK noch dabei, sich zu ordnen. Nicht so Pattonvilles Tobias Uhse, dessen Schuss abgefälscht neben Louis Wolf einschlug (53.). Danach war wieder Kornwestheim dran: Reichert schoss aus fünf Metern vorbei (63.). Dann hatte der SVP Glück, dass ein Ellenbogenhieb von Keeper Bakary Manneh in Richtung Dominik Janzer ungeahndet blieb. Allerdings hätte in Hälfte 1 bereits SVKler Timo Stahl nach einem Foul gegen Uhse den roten Karton sehen können. Ausgleichende Ungerechtigkeit also. Drunter und drüber ging es in der 83. Minute, als Manneh und Janzer den Ball nach einem Einwurf von Kai Fischer im Fallen an den Pfosten des Pattonviller Tores beförderten. Vier Minuten später kam schließlich Stefano Nicolazzo an den Ball. . . Der SVP hätte noch ausgleichen können – Luca Garcia Urbinas Direktabnahme klärte Louis Wolf mit dem Fuß (90.). Dann war Feierabend.

 

„Das Spiel hätte ein Elfmeterschießen verdient gehabt“, befand SVP-Coach Andreas Eschenbach. In der zweiten Hälfte habe nur Blau gespielt. Das sah sein Gegenüber Sascha Becker natürlich anders: „Unser Sieg geht in Ordnung. Pattonville hätte sich über ein oder zwei Elfmeter für uns nicht beklagen dürfen.“ In der Tat war Marco Reichert in der zweiten Hälfte nach einem Torschuss im Strafraum von den Beinen geholt worden. Der Pfiff blieb aus. Dass es für sein Team doch recht eng wurde mit dem Weiterkommen, wurmt Becker. „Das war unsinnig. Wir wussten, dass der SVP Freistöße schnell ausführt.“ Am Ende brauchte er sich aber nicht zu grämen, dank Derbyheld Stefano Nicolazzo.

 

SV Pattonville Manneh – Hörner, Bäurle, Ahmeti, Hirschmann (57. Sonal), Vetter, Schubert (60. M. Cicek), Garcia Urbina, Ketzler, Uhse, Pantic

 

Derby-Duell: Nico Schürmann (SVK, vorne) und Matthias Hirschmann.

Foto: Mateja fotografie

7. Spieltag: SVP I - SV Perouse (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Später Knockout für Pattonville

 

Nach dem 4:5 (2:3) gegen Perouse schimpft Trainer Andreas Eschenbach über die Darbietung seines Teams.

Von Marius Venturini

 

Trainer Andreas Eschenbachs Tirade wollte kaum ein Ende nehmen. „Fehlende Präsenz im Eins-gegeneins, kein Ehrgeiz, keine Positionstreue wir haben völlig verdient verloren.“ 4:5 (2:3) endete das Bezirksliga-Spiel seines SV Pattonville gegen den SV Perouse. Und was für den neutralen Betrachter wirklich nett anzuschauen war, brachte den Übungsleiter auf die Palme. Dabei war es nicht einmal das späte Tor, das Ahmet Pehlivan per Elfmeter der Marke „Kann man geben“ zum Perouser Sieg erzielte (90.+4). Es war das gesamte Auftreten seiner Pattonviller Mannschaft, mit dem Eschenbach von der ersten Minute an nicht einverstanden war.

 

Objektiv betrachtet war bereits das frühe 0:1 ein Indiz für eine gewisse Pattonviller Schlafmützigkeit. Nach einer Ecke von Perouses Erkan Karaca durfte Ramiz Pnishi den Ball völlig frei volley versenken (6.). Das erste Lebenszeichen der Gastgeber lieferte Kapitän Ibrahim Nar, dessen Schuss gehalten wurde (11.). Das 1:1 fiel im Anschluss aus dem Nichts. Philipp Mandic wurde im Strafraum gefoult, Nar blieb vom Punkt souverän (15.). Doch nur zwei Minuten später vertändelte Pattonvilles Daniel Schubert vor dem Strafraum den Ball, Mohammed Siviri bedankte sich und brachte die Gäste wieder in Führung (17.). Einen gehaltenen Volleyschuss von Nikola Pantic (20.) später kam es sogar noch schlimmer für das Eschenbach- Team. Nach einem Abstimmungsfehler in der Verteidigung war David Astore frei durch und verlud Bakary Manneh zum 3:1 aus Perouser Sicht (24.). Das schien Pattonville nun aber doch anzuspornen. Nar scheiterte gleich zweimal (28., 33.), besser machte es Tobias Uhse mit dem Pausenpfiff. Aus 22 Metern  nahm er den Ball direkt und zimmerte ihn in den rechten Winkel (45.) zum 2.3-Halbzeitstand.

 

Die zweite Hälfte begann insgesamt schleppender als die erste, auch wenn Perouses Siviri gleich Manneh prüfte (46.) und auf der anderen Seite Pantic etwas zu hoch zielte (47.). Dann dauerte es etwas. Nach einer knappen Stunde nahm die Partie aber wieder Tempo auf. Manneh musste gleich zweimal ran (57., 58.), Murat Ciceks 25-Meter-Volley wurde von Gästekeeper Guiseppe Desiderio entschärft (61.). Das vorentscheidende 2:4 ließ der Perouser Daniele Boldrini liegen. Er schoss aus drei Metern deutlich drüber (70.). Knapper war es auf der anderen Seite bei Pantics Schuss aus vier Metern ans Lattenkreuz. Als dann doch das 2:4 (80.)für die Gäste fiel – Pehlivan hatte sich trickreich durch den Pattonviller Strafraum gedribbelt – war es das aber noch lange nicht. Pantic köpfte eine Flanke von Matthias Hirschmann am langen Eck zum 3:4 über die Linie (82.). Und nachdem einmal der Pfosten und einmal Manneh für Pattonville gerettet hatten, gelang dem jungen Angreifer mit einer Kopfball-Bogenlampe sogar der 4:4- Ausgleich (90.). Doch dann gab es da ja noch dieses Foulspiel im Strafraum. . . „Wir haben vor allem am Anfang so viel hergeschenkt“, schimpfte Eschenbach nach dem Schlusspfiff, „das war wirklich dilettantisch.“

 

SV Pattonville Manneh – Hörner, Bäurle, Schubert (66. Ahmeti), Hirschmann, Vetter, M. Cicek (63. T. Shala), P. Mandic (72. Garcia Urbina), Uhse, Nar (78. Ketzler), N. Pantic

 

Murat Cicek und der SV Pattonville verlieren spektakulär mit 4:5.

Foto: Peter Mann (Kornwestheimer Zeitung)

3. Spieltag: SKV Rutesheim II - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Pattonville holt Punkt

 

Der SVP spielt 2:2 gegen die Reserve der SKV Rutesheim. Vor allem in der Nachspielzeit geht es nochmal rund.

Von Marius Venturini

 

Der SVP hat in der Bezirksliga den vierten Sieg in Folge verpasst. Gegen die SKV Rutesheim 2 gab es am Mittwochabend ein 2:2 (2:2)Remis. Der SVP startete gut. Philip Mandic flankte von rechts zu Johannes Vetter, der per Flugkopfball das 1:0 erzielte (6.). Doch nur zehn Minuten später glich die Rutesheimer Reserve in Person von Jaron Hetzer nach einem Eckball aus (16.). Da stimmte die Zuordnung in der SVP-Defensive nicht. Doch die Gastgeber blieben dran. Erst blieb Tobias Uhse im Eins-gegen-eins mit SKV-Keeper Felix Pohle zweiter Sieger, kurz darauf schoss er nach Vorlage von Mandic drüber. Kurz vor der Pause ging das Team von Trainer Andreas Eschenbach abermals in Führung: Nach einem Abschlag gelangte der Ball über Eren Sonal und Niko Pantic zu Philip Mandic, der vor dem Tor cool blieb (40.). Doch wieder gab es den Rückschlag, diesmal nur drei Minuten später. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld legte SVPler Marco Hörner seinen Gegenspieler im Strafraum. Rutesheims Sebastian Lenhard nutzte den Vorteil und schob das Leder ins lange Eck (43.). Mit dem 2:2 ging es schließlich auch in die Kabinen.

 

Nach dem Wechsel war Leerlauf angesagt, bevor die Partie gegen Ende wieder Schwung aufnahm. Uhse wurde geblockt, Rutesheim war bei Standards gefährlich. Dem vermeintlichen 3:2 für die Gäste blieb wegen einer Abseitsposition die Anerkennung versagt. Auch SVP-Schlussmann Karl Birkeneder musste nochmal ran, als er einen strammen Schuss parierte. Für Pattonville scheiterte Uhse an Rutesheims Keeper Pohle. Glück für den SVP in der Nachspielzeit: Ein Kopfball der SKV ging auf die Latte. Danach hätte das Heimteam den Sieg perfekt machen müssen: Erst scheiterte Taulant Shala am Keeper. Danach vergab Nikola Pantic freistehend. Am Ende konnte man beim SVP angesichts der zahlreichen Schreckmomente mit dem Punkt leben.

 

SV Pattonville Birkeneder – Hirschmann, Schubert, Bäurle, Hörner, Vetter, Nar (72. K. Neumann), P. Mandic (85. Garcia Urbina), Uhse (90. T. Shala), N. Pantic, Sonal (56. M. Cicek)

5. Spieltag: SVP I - FSV 08 Bissingen II (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Bezirksliga-Aufsteiger SV Pattonville holt den zweiten Sieg in Folge

 

Erster Heim-Erfolg: Die Eschenbach-Elf schlägt die Reserve des FSV Bissingen mit 4:1.

Von Marius Venturini

 

Der SV Pattonville scheint nach dem Aufstieg in die Bezirksliga langsam in die Spur zu finden. Am Sonntagnachmittag gab es im Heimspiel gegen den FSV Bissingen 2 einen klaren 4:1 (2:1)-Erfolg. Mit dem zweiten Sieg in Folge kletterte der SVP auf Tabellenplatz 9, während die Gäste auf Rang 14 rutschten.

 

Pattonvilles Außenverteidiger Matthias Hirschmann hätte seine Farben bereits in der zweiten Minute in Führung bringen können, schoss aber rechts vorbei. Doch lang mussten die Zuschauer im Pattonviller Sportpark nicht warten, ehe sie das erste Mal jubeln durften. Denn hatte der Routinier zu Beginn nicht getroffen, machte es der Youngster besser. Tobias Uhse zwang einen Bissinger Akteur zu einem Rückpass, den sich der junge Stürmer stibitzte und den Ball mit einem sehenswerten Schlenzer ins rechte Eck zum 1:0 im Tor unterbrachte (5.). „Wir sind echt gut reingekommen“, stellte SVP-Trainer Andreas Eschenbach nach dem Spiel fest. Allerdings gab seine Mannschaft nach etwa 20 Minuten das Heft aus der Hand, spielte unsauber und verlor viel zu schnell den Ball. So musste beim Treffer zum 2:0 ein Freistoß mithelfen. Kapitän Ibrahim Nar schlug den Ball von halblinks nach innen, über Marco Hörner und Eren Sonal gelangte der Ball zu Tobias Uhse – und der fackelte im Strafraum nicht lange (40.). Bissingens Torhüter Leon Buchholz war zwar noch dran, hatte aber keine Chance. Einen Strafstoß, nachdem Pattonvilles Philip Mandic den Ball aus kürzester Distanz an die Hand bekommen hatte, verwandelte Bissingens Emmanuel Apler zum 2:1-Halbzeitstand (45.).

 

Ausgeglichen ging es nach der Pause weiter, das Tor machte jedoch der SVP. Nach einer kurz gespielten Ecke brachte der nach der Pause eingewechselte Milyon Hagos den Ball nach innen. Eren Sonal legte das Leder zurück auf den Elfmeterpunkt. Dort konnte sich Johannes Vetter das Spielgerät zurechtlegen und es zum 3:1 versenken (60.). Bissingen kam in der Folge zu keinen klaren Gelegenheiten mehr, anders der SV Pattonville: Bei einem Konter leitete Ibrahim Nar den Ball am Ende klug zu Tobias Uhse weiter. Der Rückkehrer vom TV Oeffingen blieb cool und besorgte den Endstand (87.).

 

„Es hat sich das bestätigt, was ich zuletzt gesagt habe“, freute sich Coach Eschenbach, „nur haben wir eben vorher ordentlich gespielt, ohne die entsprechenden Ergebnisse einzufahren.“ Jetzt, so der Trainer, stimmten auch die Resultate. Sein Fazit: „Alles super!“

 

SV Pattonville Manneh – Hirschmann, Poet, Bäurle, Hörner, Vetter, Nar, Uhse (87. Ahmeti), P. Mandic (46. Hagos), Sonal (73. T. Shala), N. Pantic (86. D. Schubert)

 

4. Spieltag: Spvgg 07 Ludwigsburg - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Der SV Pattonville feiert seinen ersten Sieg in der Bezirksliga

 

Das Team von Trainer Andreas Eschenbach überzeugt beim 4:1-Sieg im kleinen Derby bei 07 Ludwigsburg.

Von Michael Bosch

 

Ausgerechnet im kleinen Derby in der Fußball-Bezirksliga Enz/Murr hat der SV Pattonville seine ersten Punkte geholt. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt gewann der Aufsteiger am Sonntagnachmittag bei 07 Ludwigsburg verdient mit 4:1 (2:0). „Wir hatten schon ein bisschen Druck“, sagte SVPCoach Andreas Eschenbach. „Wir sind Amateure, wir sind Kopfspieler. Und drei Niederlagen zu Beginn wären schon bitter gewesen.“ Die Nervosität zeigte sich besonders in der ersten halben Stunde. Da sahen die 200 Zuschauer im Jahnstadion keine gute Partie. Auch die Barockstädter, bei denen vier ehemalige Akteure des SV Kornwestheim in der Anfangsformation standen, kämpften nach guten ersten fünf Minuten mit Unzulänglichkeiten. Die erste Viertelstunde kam gänzlich ohne Torchance aus. „In der Anfangsphase haben sich beide Teams ein bisschen neutralisiert“, resümierte Eschenbach. „Aber wir sind dann sicherer geworden, haben uns mehr getraut.“ Mit dem ersten gefährlichen Angriff fiel dann gleich das 1:0 für die Gäste. Eine Flanke von Marco Hörner kam über Überwegen zu Tobias Uhse, der den Ball flach ins linke Toreck platzierte (30.). Nikola Pantic erhöhte fünf Minuten später auf 2:0. Dieses Mal bereitete Uhse vor, der sich auf der linken Seite mit einem starken Dribbling gegen Jakob Vilsmeier durchsetzte und von der Grundlinie Pantic bediente, der den Ball über die Linie grätschte.

 

Manneh vertritt Birkeneder gut

Anschließend hatte Alessandro DiPerna, der viel arbeitete, von seinen Teamkollegen häufig aber allein gelassen wurde, eine gute Chance für die Hausherren (36.). Er scheiterte an Bakary Manneh, der Kalli Birkeneder im SVP-Tor gut vertrat. Einen katastrophalen Rückpass von Philip Mandic nutzte Emmanuel McDonald ebenfalls nicht zum Anschlusstreffer (38.). Ibrahim Nar (42.) und Yannic Poet (44.) verbuchten zwei weitere Chancen vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel standen die Ludwigsburger, die über weite Strecken enttäuschten, dann höher, die EschenbachElf kam immer wieder zu Konterchancen, die sie aber nicht für eine frühe Vorentscheidung nutzte. Pantic ließ gleich drei Möglichkeiten innerhalb von vier Minuten liegen.

 

Handspiel bringt die Vorentscheidung

Ein Handspiel von Ludwigsburgs Savas Kara ebnete dem SVP dann den Weg zum ersten Saisonsieg. Dem Innenverteidiger sprang der Ball im eigenen Sechzehner etwas unglücklich an die Hand, Schiedsrichter Alfred Schlipf entschied richtig auf Strafstoß. Tobias Uhse lief an und verwandelte sicher (64.). Der SVP hätte weitere Tore machen müssen: Johannes Vetter schoss den Ball völlig frei stehend über den Kasten. Das 3:1 durch den eingewechselten Frederik Scheuber (79.) egalisierte der ExLudwigsburger Taulant Shala mit einem schönen Schuss in den Winkel kurz hinter der Strafraumgrenze (87.).

 

SV Pattonville Manneh – Hörner (56. Schubert), Poet, Bäuerle, Mandic, Uhse (77. Shala), Vetter, Cicek, Hirschmann, Nar (72. Sonal), N. Pantic (77. Hagos)

 

Matchwinner: Tobias Uhse (blaues Trikot, hier im Duell mit dem Ex-SVKler Aleksandar Adzic) bereitete gegen 07 ein Tor vor und erzielte zwei Treffer selbst.

Foto: Horst Dömötör (Kornwestheimer Zeitung)

2. Spieltag: FV Löchgau II - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

SVP wartet noch immer auf die ersten Punkte

 

Beim FV Löchgau 2 verliert das Eschenbach-Team mit 2:5.

Von Marius Venturini

 

In der 25. Minute hätte ich nicht gedacht, dass wir hier mit 2:5 nach Hause fahren“, sagt SVP-Trainer Andreas Eschenbach nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel seines Pattonviller Bezirksliga-Aufsteigers. Doch seine Elf, die ohne mehrere zuvor im Urlaub weilende Stammspieler in der Startelf angetreten war, hatte im Spiel beim FV Löchgau 2 schlichtweg zu viele Geschenke verteilt. „Und das wird in der Bezirksliga eben genutzt“, so der Trainer, dessen Mannschaft eigentlich nicht chancenlos war – im Gegenteil. Der SVP, bei dem Bakary Manneh für den an der Leiste verletzten Karl Birkeneder zwischen den Pfosten stand, ging in der 15. Minute sogar in Führung. Nach einer kurz ausgeführten Ecke brachte Tobias Uhse den Ball scharf nach innen, wo der Pattonviller Youngster goldrichtig stand. Allerdings hatte zuvor bereits Keeper Manneh eingreifen müssen, um einen frühen Rückstand zu verhindern (10.). In der 39. Minute war aber auch er machtlos, als bei einer Löchgauer Ecke die Zuordnung nicht stimmte und die Gastgeber so zum Ausgleich kamen.

 

Beim Stand von 1:1 ging es auch in die Kabinen. Danach fiel innerhalb von zehn Minuten die Vorentscheidung, und zwar gegen den SVP. Ein Fehlpass im Pattonviller Spielaufbau führte zum 1:2 (46.), ein Freistoß, der einen Abnehmer am langen Pfosten fand, zum 1:3 (49.). Einen Angriff über die rechte SVP-Seite schlossen die Löchgauer zum 1:4 ab (56.). Zwar gelang Tobias Uhse mit einem sehenswerten Schlenzer ins rechte Eck in der 80. Minute noch das 2:4, mit dem Schlusspfiff fiel durch einen Abstauber nach einem Löchgauer Lattenschuss der 2:5-Endstand. „Wir hätten mit einer 2:1-Führung in die Pause gehen können“, moniert Eschenbach die teils fahrige Chancenverwertung seiner Elf. Allein Nikola Pantic hätte für seine Farben mehrfach Zählbares fabrizieren können. Es sollte jedoch nicht sein, auch wenn das Ergebnis den Spielverlauf nur in Teilen widerspiegelt. So steht der SV Pattonville nach zwei Spieltagen ohne Punkt am Tabellenende der Bezirksliga.

 

SV Pattonville Manneh – Hischmann, Poet, Bäurle, Singh (46. Ketzler), Uhse, Ahmeti, M. Cicek, N. Pantic (80. K. Neumann), T. Shala (55. Nar), Sonal (55. P. Mandic)

1. Spieltag: SVP I - TSV Höfingen (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Der SV Pattonville zahlt sein erstes „Lehrgeld“ in der Bezirksliga

 

Der Aufsteiger verliert sein Auftaktspiel trotz deutlichem Chancenplus gegen den TSV Höfingen mit 1:2.

Von Melanie Bürkle

 

In der vergangenen Saison hatte es bis zum letzten Spieltag gedauert, ehe der SV Pattonville erfahren durfte, wie es sich anfühlt, zu verlieren. In der Bezirksliga ging es sehr viel schneller. Das Team von Trainer Andreas Eschenbach verlor am Sonntagnachmittag die Auftaktpartie im heimischen Sportpark mit 1:2 (0:1) gegen den TSV Höfingen. Als verärgerter und enttäuschter Verlierer ging der SVP vom Platz. Denn die Hausherren hatten es definitiv in der Hand gehabt. Sie hätten die Partie gewinnen können, und eigentlich auch müssen. In der 15. Spielminute vergaben die SVPler eine Doppelchance, doch leider gelang es der Elf von Andreas Eschenbach nicht diese zu nutzen. Ganz im Gegensatz zu den Gästen. Die Höfinger nutzten gleich ihre erste Möglichkeit, die sich ihnen aufgrund einer Fehlerkette der Pattonviller bot. Nach einem Fehler im Spielaufbau, stimmte die Zuordnung bei einem Einwurf überhaupt nicht. So zirkelte Oliver Kudera den Ball unhaltbar für Torhüter Karl Birkeneder unter die Latte und machte die frühe Führung klar.

 

Die zweite Spielhälfte startete wie die erste geendet hatte: mit aktiven aber nicht konsequent genug spielenden Hausherren. Es brauchte zunächst wieder zwei Chancen, bis der Ball endlich im Tor lag. In der 58. Spielminute gelang Murat Cicek mit einem wunderschönen Treffer in den rechten oberen Winkel der verdiente 1:1-Ausgleich. In der Folge drängte der SVP auf seinen zweiten Treffer, ins Tor wollte der Ball aber nicht. Selbst als TSV-Torhüter Kim Witte den Gastgebern den Ball vor die Füße legte, wollte dieser nicht in den Kasten. Ein Schuss von Tobias Uhse zischte nur um Haaresbreite am rechten Torpfosten vorbei, einen Freistoß von der linken Seite donnerte Yannic Poet sogar an die Latte. Die Höfinger waren bis dato hingegen kaum vor Birkeneders Kasten aufgetaucht. In der 75. Minute machten sie dann jedoch wieder kurzen Prozess. Bei der Eschenbach- Elf stimmte die Zuordnung erneut nicht – Fabian Kern nutzte das eiskalt aus. Bis Spielende erkämpfte sich die Mannschaft des SVP noch weitere Chancen, ein weiterer Treffer sollte aber einfach nicht sein. Am Ende stand das ärgerliche 1:2.

 

„Jetzt haben wir unser erstes Lehrgeld bezahlt. Jeder kleine Fehler wird eben hart bestraft“, resümierte auch Andreas Eschenbach. So unglücklich verlieren will er nicht noch einmal. Deshalb gilt es weiterhin Wettkampfpraxis zu sammeln. An diesem Mittwoch testet der SVP ein weiteres Mal daheim gegen die Spvgg Möhringen (19.30 Uhr). „Da werden wir noch etwas ausprobieren.“

 

SV Pattonville Birkeneder – Hirschmann, Bäuerle, Poet, P. Mandic, Ahmeti (78. N. Pantic), Vetter (68. Sonal), M. Cicek, Hagos (46. Shala), Uhse, Nar

 

Kam zur Pause: Taulant Shala, Neuzugang des SV Pattonville, konnte dem Spiel aber auch nicht mehr die entscheidende Wende geben.

Foto: Christine Biesinger (Kornwestheimer Zeitung)