SPIELBERICHTE

14. Spieltag: SGV Murr - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

SGV Murr – SV Pattonville 3:5 (3:2)

Von Marius Venturini

 

Von den hiesigen A-Ligisten hat am Wochenende einzig der SV Pattonville Zählbares eingefahren.

 

Unglücklich lagen die Gäste im Spiel der Kreisliga A 1 schon früh zurück: Christian Krauss’ Auftakttreffer (13.) ging wohl ein Foul voraus, Michael Winkle erhöhte nach einem Stockfehler von Eren Sonal (20.). Mit einer Kombination durchs Zentrum, abgeschlossen von Daniel Schick (24.) und einem Kontertor von Ibrahim Nar (38.) glich der SVP aus. Abstimmungsfehler in der Defensive luden die Murrer aber vor der Pause zu einem weiteren Treffer ein (Luca Müller, 44.). In der zweiten Hälfte machte der SVP das Gegenteil von dem, was der Kontrahent erwartet hatte. Die Elf von Coach Marc Bachhuber zog sich zurück und lauerte auf Konter. So nutzten die Pattonviller in Person von Luca Garcia (47.), Nikola Pantic (51.) und erneut Schick (62.) die Chancen, die sich nach SGV-Fehlern auftaten. „Am Ende hätten
wir höher gewinnen können“, so Bachhuber,
dessen Team weiter Zweiter ist.

 

„Am Ende hätten wir höher gewinnen können“, so Bachhuber, dessen Team weiter Zweiter ist.

 

SVP I Dorn – Hörner (80. Poet), Vetter, M. Cicek, Sonal, Nar, E. Akpolat, Garcia, Schick (82. Metzger), Schittenhelm (60. S. Pantic), N. Pantic

 

 

Mit seiner stärksten Saisonleistung half Luca Garcia Urbina (Links) seinem Team 3 Punkte einzufahren.

Foto: Archiv/Horst Dömötör (Kornwestheimer Zeitung)

 

13. Spieltag: SVP I - FV Ingersheim (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Verletzung trübt beim SVP die Siegesfreude

Das Team gewinnt gegen Ingersheim, verliert aber Philip Mandic.

Von Marius Venturini

 

Die Nachricht war niederschmetternd für sämtliche Beteiligte. Philip Mandic, Flügelspieler des SV Pattonville, hat sich beim 4:2-Sieg seines A 1-Ligisten gegen den FV Ingersheim wohl den Knöchel gebrochen. In der 39. Minute war der 22 Jährige bei einem Zweikampf im eigenen Strafraum von seinem Gegenspieler unglücklich getroffen worden. Mandic wurde noch in der Halbzeit ins Krankenhaus gebracht. So rückte die Freude über den Erfolg bei den Gastgebern auch etwas in den Hintergrund.

 

Ingersheims Fabio Giunta hatte die Gäste in der sechsten Minute in Führung gebracht. Und es dauerte eine Weile bis zur Pattonviller Antwort. Die gab schließlich Daniel Schick mit einem direkt verwandelten Freistoß aus rund 20 Metern (25.). Mit 1:1 ging es auch in die Pause. Nach Wiederanpfiff regten sich vor allem Ingersheimer Spieler, Trainer und Anhang verstärkt über die Schiedsrichterentscheidungen auf. SVP-Coach Marc Bachhuber dazu: „Ich glaube nicht, dass da ein Team bevorzugt behandelt wurde.“ Für ihn zählte gegen seinen Ex-Club jedoch sowieso nur das, was seine Mannschaft rein fußballerisch ablieferte. Und das war stellenweise ansehnlich. Doch zunächst vergaben Luca Garcia und Ibrahim Nar gemeinsam eine riesige Gelegenheit, bei der FV-Keeper Cedric Huber zweimal glänzend parierte (48.). Und es dauerte, bis danach wieder etwas passierte. Dann aber ging es Schlag auf Schlag. SVP-Stürmer Nikola Pantic traf volley aus der Drehung zum 2:1 (66.), Daniel Schick verwandelte einen doch eher fragwürdigen Strafstoß zum 3:1 (71.). Es folgten Chancen hüben wie drüben. Luca Garcia (73.) und Aaron Schittenhelm (83.) vergaben für Pattonville, Michael Steiner (75.,76.) für Ingersheim. Schließlich machte Ibrahim Nar mit einem Flatterball aus 18 Metern den Deckel drauf. Lauritz Lindig stellte noch auf 4:2 (88.) – das war’s.

 

„Es war ein schweres Spiel“, so Bachhuber, „mit dem 2:1 kamen dann unsere Stärken zum Tragen. Der SVP ist nun Zweiter, Ingersheim rutscht auf Rang 10.

 

SVP I Lutz – Sonal, Poet (63.Vetter), M. Cicek, Hörner, Yildiz, Nar, Schick, P. Mandic (42. Garcia), S. Pantic (76. Shala), N. Pantic (82. Schittenhelm)

 

 

SVP-Kapitän Ibrahim Nar macht mit einem schönen Distanzschuss das 4:1.

Foto: Horst Dömötör (Kornwestheimer Zeitung)

 

12. Spieltag: GSV Pleidelsheim - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

SV Pattonville erlebt ein Debakel

Von Marius Venturini

 

GSV Pleidelsheim - SVP 7:0 (3:0)

 

Das Team kassiert in Pleidelsheim eine Packung.

 

Als „kollektives Totalversagen“ bezeichnet Pattonvilles Trainer Marc Bachhuber die Leistung seines A 1-Ligisten und Aufstiegsfavoriten. Sicher, man habe derzeit einige Personalprobleme. „Aber daran hat es nicht gelegen. Wir waren immer viel zu weit weg, Pleidelsheim hatte die klar bessere Einstellung.“ In Rückstand geriet der SVP in der 19. Minute nach einer Ecke, die GSVler Patrick Sirch verwertete. Danach bemühten sich die Gäste zwar, es klappte aber kaum etwas. Nach einem Doppelschlag von Maximilian Singer (33., 39.) hieß es 0:3 – Bachhubers Kommentar zum dritten Gegentor: „Das war das Abwehrverhalten einer Jugendmannschaft.“

 

In der Pause appellierte er an die Ehre seines Teams. Doch nachdem Nikola Pantic zwei hundertprozentige Gelegenheiten versemmelt hatte, war wieder der GSV an der Reihe. Nach einem Ballverlust im Pattonviller Mittelfeld machte Patrick Sirch das 0:4 (56.). Nun herrschte beim SVP Konfusion, sodass Singer und Markus Tränkle das 0:5 (58.) und 0:6 (60.) nachlegen durften. Den Schlusspunkt zum 0:7 setzte Daniel Pfeiffer in der 76. Minute.

 

„Das war ein echter Schuss vor den Bug“, so Bachhuber. Dabei hätte es so schön sein können: Der Tabellenzweite
TSV Affalterbach hatte mit einer 0:3-Pleite bei der abstiegsbedrohten SGM Hochberg/Hochdorf eine Steilvorlage geliefert, die der Dritte SVP mit Schwung verpasste.

 

SVP I Lutz – Sonal, M. Cicek, Hörner, Yildiz, Nar (79. Schittenhelm), P. Mandic, Garcia, Schick, E. Akpolat, N. Pantic

 

 

Erleben ein Debakel: Asilhan Yildiz (vorne), Ibrahim Nar (rechts) und der SV Pattonville.

Foto: Archiv/Horst Dömötör (Kornwestheimer Zeitung)

 

11. Spieltag: SVP I - SGM Hochberg/Hochdorf (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Pattonviller Torfabrik läuft weiter heiß

Der SVP besiegt die SGM Hochberg/Hochdorf mit 5:0 (1:0).

Von Dominik Florian

 

Dem SV Pattonville gelingt in der Kreisliga A1 der fünfte Sieg in Serie.

 

Einer Sache können sich die Zuschauer der Heimspiele des SV Pattonville in der Kreisliga A1 sicher sein: dass es Tore zu sehen gibt. Auch am Sonntagnachmittag geizte der SVP beim 5:0 (1:0)-Erfolg gegen die SGM Hochberg/Hochdorf nicht mit dem Toreschießen. Dabei mussten sich SVP-Anhänger bis zur zweiten Halbzeit gedulden, ehe die Pattonviller Ernst machten. Dafür gab es im ersten Abschnitt eine Premiere: Nach einer Ecke von Daniel Schick traf Eren Sonal per Kopf und erzielte damit den ersten Treffer nach einer Standardsituation (17.). „Jetzt können wir das auch abhaken. Aber vor allem war der Treffer wichtig, davor war Hochberg richtig gut im Spiel“, sagte SVP-Trainer Marc Bachhuber, dessen
Team in der zweiten Halbzeit einen Gang zulegte. In der 63. Minute erzwangen die Gastgeber durch ihr Pressing einen Fehlpass, den Philip Mandic ausnutzte und zum 2:0 traf. Kurz darauf sorgte Emrah Akpolat mit seinem vierten Saisontreffer für die Vorentscheidung (69.). „Damit war die Partie gelaufen und wir hatten leichtes Spiel“, sagte Bachhuber. Nikola Pantic besorgte mit einem Doppelpack den 5:0-Endstand für die Gastgeber.

 

Der SVP, der weiter Dritter ist, gastiert am kommenden Sonntag, 3. November, beim GSV Pleidelsheim.

 

SVP I Lutz – Hörner, Bäuerle, Cicek, Schick, Sonal, Garcia Urbina (60. S. Pantic), Metzger (76. Schittenhelm), Akpolat, Mandic (83. Shala), N. Pantic.

 

 

Lieferte die Vorlage zum 1:0 für den SV Pattonville: Routinier Daniel Schick (links).

Foto: Horst Dömötör (Kornwestheimer Zeitung)

 

10. Spieltag: SV Kornwestheim II - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Drei späte Treffer entscheiden das Nachbarschaftsduell

Von Marius Venturini

 

SV Kornwestheim II - SVP 2:4 (1:1)

 

Der SV Pattonville siegt im Kornwestheimer Derby der Kreisliga A 1 mit 4:2 beim SVK 2.

 

Es hatte in der Schlussphase vieles nach einer Überraschung ausgesehen. In der 76. Minute war Nico Stein mit einem abgefälschten Distanzschuss die 2:1-Führung für den SVK gelungen. Doch der Bezirksliga-Absteiger und somit einigermaßen große Favorit aus Pattonville wankte nur kurz – und gewann das Derby dank dreier später Treffer schließlich doch mit 4:2. In die Pause waren die Kontrahenten mit 1:1 gegangen. Hälfte 1 war arm an Chancen. Johannes Vetter hatte die Gäste per Weitschuss in Führung gebracht (20.), Oktay Yilmaz glich nach einem Querpass fast postwendend wieder aus (23.). Ein Versuch von Philip Mandic, den SVK-Keeper Patrick Schleicher stark parierte (42.), war die einzige weitere nennenswerte Aktion.

 

Fahrt nahm die Begegnung erst nach etwa einer Stunde auf – dafür aber dann so richtig. Verantwortlich für den Schwung war vor allem der SVP. Erst spitzelte Vincent Löffler dem einschussbereiten Nikola Pantic den Ball vom Fuß (62.), dann zielte Luca Garcia knapp am rechten Eck vorbei (63.). Beide Pattonviller gemeinsam bugsierten den Ball bei einer Doppelchance über das Gehäuse (65.). Doch auch der SVK 2 spielte munter mit, verlagerte sich vor allem auf schnelle Gegenangriffe. Gegen Nico Stein musste Pattonvilles Ersatzkeeper Michael Lutz per Fußabwehr klären (66.). Auf der anderen Seite war es wiederum Schleicher, der gegen Pantic und gegen Daniel Schick rettete (68., 69.). Nachdem wiederum am anderen Ende des Platzes der eingewechselte Kornwestheimer Dany Abdul-Karim vollkommen freistehend drüber geköpft hatte (71.), gelang den Gastgebern doch der in dieser Phase vielleicht etwas schmeichelhafte Führungstreffer durch Nico Stein. Die Freude währte allerdings nur kurz: Der ebenfalls eingewechselte Sascha Pantic traf zum Ausgleich (81.), ein Freistoß von Asilhan Yildiz fand, noch leicht durch einen Kornwestheimer abgelenkt, den Weg zum dritten Pattonviller Treffer ins Netz (85.). Und nach einem Pfosten- kracher von Daniel Schick staubte Emrah Akpolat zum Endstand ab (90.).

 

„Aufgrund der zweiten Hälfte ist unser Sieg absolut verdient“, konstatierte SVPCoach Marc Bachhuber, der die in seinen Augen etwas zu robuste Gangart der Kornwestheimer beanstandete. Sein Gegenüber Daniel Biedermann war hingegen trotz der Pleite stolz auf seine Truppe. „Wir ärgern uns, ganz klar, aber man hat nur selten gesehen, wer hier der Bezirksliga-Absteiger war.“

 

SVP I Lutz – Bäurle (70. E. Akpolat), Vetter, M. Cicek (80. S. Pantic), Hörner, Nar, Metzger (56. Yildiz), P. Mandic, Schick,
Garcia, N. Pantic (77. Schittenhelm)

 

 

Derby: SVK 2 (mit Nico Stein, hinten) und SVP (mit Marco Hörner)

Foto: Mateja fotografie (Kornwestheimer Zeitung)

 

9. Spieltag: SVP I - KSV Hoheneck (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

SV Pattonville macht es zweistellig

Der SVP fegt den KSV Hoheneck mit 10:0 (5:0) vom Platz.

Von Dominik Florian

 

SVP-Trainer Marc Bachhuber konnte am Sonntagnachmittag entspannt die Sonne auf Pattonviller Kunstrasen genießen.
Denn sein Team machte im Heimspiel in der Kreisliga A1 gegen den KSV Hoheneck da weiter, wo es bei vergangnen Partien vor eigenem Publikum aufgehört hatte: mit dem Toreschießen. 10:0 lautete der Endstand nach 90 einseitigen Minuten. „Hoheneck hat nicht wirklich viel Gegenwehr geleistet, so ehrlich muss man sein“, sagte Bachhuber. Denn bereits nach 22 Minuten führten die Gastgeber durch Tore von Luca Garcia Urbina und Daniel Schick mit 2:0. „Nach dem 3:0 von Nicola Pantic war eigentlich der Deckel drauf“, sagte Marc Bachhuber. Danach ließ der SVP, der nach dem Sieg weiter Dritter ist, aber nicht locker und spielte munter nach vorne: Nicola Pantic gelang durch zwei weitere Treffer ein Hattrick (41., 43.).

 

Noch torhungriger war nur Daniel Schick. Der Routinier traf im zweiten Abschnitt weitere viermal und setzte nach
dem zweiten Treffer von Luca Garcia Urbina (81.) den Schlusspunkt zum 10:0 (90.) für den SVP, der am Sonntag, 20. Oktober, zum Derby beim SVK 2 antritt.

 

SVP I Dorn – Hörner (54. Sonal), Cicek, Metzger, Vetter, Poet, Nar (46. Bäuerle), Schick, Garcia Urbina (54. S. Pantic), P. Mandic (68. Schittenhelm), N. Pantic.

 

 

Daniel Schick erzielte fünf Tore für den SV Pattonville.

Foto: Horst Dömötör (Kornwestheimer Zeitung)

 

8. Spieltag: GSV Erdmannhausen - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

SVP gewinnt das Duell mit dem Ex

Von Marius Venturini

 

GSV Erdmannhausen - SVP  1:2 (0:1)

 

Aus dem Spiel gegen seinen ehemaligen Trainer geht der SV Pattonville als Sieger hervor. Dem Absteiger gelingt dadurch in Erdmannhausen der fünfte Sieg.

 

„Ich glaube schon, dass einige Spieler motivierter waren als sonst“, vermutete SVPCoach Marc Bachhuber nach dem Sieg seines Teams in der Kreisliga A 1 beim GSV Erdmannhausen. Grund: Die Gastgeber werden vom ehemaligen Pattonviller Trainer Andreas Eschenbach betreut, der mit dem Aufsteiger SVP in der vergangenen Bezirksligasaison auf dem Relegationsplatz landete – vor den Entscheidungsspielen jedoch geschasst wurde. Pattonville stieg am Ende wieder ab.

 

In einer zähen ersten Hälfte brachte Philip Mandic die Gäste nach einem Steilpass von Ibrahim Nar früh in Führung
(11.). Der GSV probierte es mit Kontern, zunächst erfolglos. Im zweiten Durchgang setzte sich Pattonvilles Luca Garcia häufig über links durch, traf aber vorerst nicht. Und dann war da doch der eine Erdmannhausener Konter, den Lukas Möhle zum 1:1 abschloss (66.). Aber der SVP schlug zurück. Nar passte zu Garcia, der das 2:1 machte (69.). Danach wurden die Pattonviller zwar nervös. Doch weil Gästekeeper Stephan Dorn in der 90. Minute eine Großchance von Luca Heusel parierte, blieb es beim verdienten 2:1 aus Sicht des SVP – und damit bei Tabellenplatz 3.

 

SVP I Dorn – Poet, Vetter, M. Cicek (66. Özevin), Hörner, Yildiz (9. Schittenhelm), Nar, Schick, P. Mandic, Garcia (79.
Sonal), E. Akpolat

 

 

SVP-Torschütze zum 1:0: Philip Mandic (links)

Foto: Horst Dömötör (Kornwestheimer Zeitung)

 

7. Spieltag: SVP I - FC Gerlingen II (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

In den Schlussminuten brennen einige Sicherungen durch 

Der 7:1-Sieg des SV Pattonville gegen den FC Gerlingen 2 wird von Tumulten überschattet.

Von Marius Venturini

 

Die Stimmung: aufgeheizt und aggressiv. Mittendrin: Pattonvilles Asilhan Yildiz sowie die FCler Maik Abd El Aziez, Fodah Drammeh, Ibrahima Kaba und Gerlingens Spielertrainer Karim Abd El Aziez. Die Begegnung: in der 86. Minute beim Stand von 6:1 für die Gastgeber längst entschieden. Es hätte alles so reibungslos enden können. Zunächst zum Sportlichen: Bezirksliga- Absteiger SV Pattonville machte in seinem A 1-Heimspiel gegen den FC Gerlingen 2 vieles richtig, vor allem in der zweiten Hälfte. Zwar tat sich die Mannschaft von Trainer Marc Bachhuber im ersten Durchgang noch schwer, ging aber dank eines sehenswerten Schlenzers von Ibrahim Nar (18.) und später noch mittels eines Freistoßes von Daniel Schick (45.+3) in Führung. Den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Gerlingens Dragan Duric nach dem einzigen gelungenen Gästeangriff der Partie erzielt (41.). „Bei uns gab es zu viele Ballverluste und zu wenig Bewegung“, fasste SVP-Coach Bachhuber die ersten 45 Minuten zusammen.

 

Ganz anders trat seine Mannschaft in der zweiten Hälfte auf. Nikola Pantic nach Querpass von Philip Mandic (55.) und nach einem – eventuell ungewollten – Traumpass von Marco Hörner (56.) sorgte für das 4:1 und damit für die Entscheidung. Daniel Schick erhöhte per Handelfmeter auf 5:1 (66.), erneut Nikola Pantic durfte zum 6:1 einschieben (78.). Und dann wurde es unschön. Das Drama begann mit der Gelb-Roten Karte für den eingewechselten Gerlinger Fodah Drammeh wegen eines Handspiels im Strafraum (Schick sollte später den fälligen Strafstoß zum 7:1-Endstand verwandeln). Danach brach ein veritabler Tumultaus, in dessen Verlauf FC-Keeper Maik Abd El Aziez und Ibrahima Kaba nach Disputen mit Asilhan Yildiz mit glatt Rot beziehungsweise ebenfalls der Ampelkarte vom Feld mussten. Derweil hatte Drammeh noch nicht genug. Eigentlich schon an der eigenen Ersatzbank angekommen, drehte er noch einmal um, kickte den Ball vom Elfmeterpunkt, trat anschließend einen Plastikstuhl kaputt und entschwand gestikulierend in die Katakomben. Nachdem Schick den Strafstoß verwandelt und Schiedsrichter Raphael Ott abgepfiffen hatte, war aber noch lange nicht Schluss. Nach Spielende schimpften die Gerlinger weiter, hatten es vor allem auf Asilhan Yildiz abgesehen. Was die Gerlinger unter anderem in Rage brachte: Angeblich soll der Pattonviller Todesdrohungen ausgestoßen haben. Hitzig weiter ging es anschließend noch im Kabinengang, wo auch noch SVP-Präsident Michael Uhse mittendrin war im Geschehen. Schließlich beruhigten sich die Gemüter so langsam wieder, die Polizei musste nicht anrücken.

 

„Nach dem Doppelschlag zum 4:1 war beim Gegner die Luft raus“, merkte Marc Bachhuber nach der turbulenten Schlussphase an. „Sicher, vielleicht war der ein oder andere etwas provokant“, sagte er noch über das Verhalten einiger seiner Spieler, „aber natürlich nicht in diesem Maße wie der Gegner.“ Sein Team ist mit dem Sieg und nunmehr 13 Punkten auf den dritten Tabellenplatz der Kreisliga A 1 geklettert.

 

SVP I Dorn – Poet, Vetter, M. Cicek, Hörner, Yildiz (90.+6 Schittenhelm), Schick, P. Mandic (76. Özevin), S. Pantic, Nar (68. Shala), N. Pantic (66. Garcia)

 

SVP 2 - SV Iptingen 0:2 (0:1)

 

In der Kreisliga A 3 wächst der Druck auf die SVP-Zweite. Coach Sven Schönecks Aufsteiger verlor gegen Iptingen das vierte
Spiel in Folge. Torschützen waren Bastian Werthwein (34.) und Marc Nowotny (63.). Der SVP 2 bleibt auf Abstiegsrang 14.

 

SVP 2 Campanella – R. Akpolat (58. Vietense), Ketzler, Kiess, Widmayer, K. Mandic, Hoffmann, Sauseng (46. Oklu), Schubert (73. Ader), Schittenhelm (62. K. Neumann), Sonal

 

 

SVP-Serientorschütze vom Dienst: Nikola Pantic (hellblaues Trikot)

Foto: Horst Dömötör (Kornwestheimer Zeitung)

 

6. Spieltag: FC Marbach - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Beide Pattonviller Teams gehen leer aus

Von Marius Venturini

 

FC Marbach - SVP  2:1 (0:0)

 

Warum seine Mannschaft verloren hatte, wusste SVP-Coach Marc Bachhuber ganz genau.

 

"Wir haben die Chancen nicht genutzt", sagte Pattonvilles Trainer Marc Bachhuber. Nikola Pantic, Philip Mandic, Ibrahim Nar - im Absteigerduell der Kreisliga A1 beim FC Marbach vergaben sie Gelegenheiten im Drei-Minuten-Takt.

 

In Hälfte 2 gab`s von defensiv stehenden Gastgebern dafür die Quittung, Joker Kadir Akyüz traf per Kopf (69). Mittlerweile in Unterzahl, erhöhte Akyüz nach einem der vielen Konter für Marbach (90.+7). Daniel Schicks Anschluss per Freistoß (90.+8) blieb ohne Wert. Der SVP ist nun Fünfter.

 

SVP I Dorn – Hörner, Poet (86. E.Akpolat), Vetter, Özevin (64. Sonal), Nar, Yildiz, P. Mandic, M.Cicek (58. Schick), Garcia (73. Shala), N.Pantic

 

TSV Häfnerhaslach - SVP2  8:1 (5:0)

 

Nichts zu holen gab`s in der Kreisliga A3 für die SVP-Reserve, die nach 33 Minuten schon mit 4:0 zurücklag. Einziger Torschütze auf Seiten des SVP2 war Dennis Ziegel in der 50. Spielminute.

 

SVP2 Griebenow, B.Akpolat, Metzger, Widmayer, Ketzler (70. Manzi), K.Mandic, Ziegel, Singh (55. Hoffmann), Sauseng, K.Neumann (68. Gabler), Tomon (57. Chandran)

 

 

Der verbandsligaerfahrene Asilhan Yildiz zog beim SV Pattonville im Mittelfeld gekonnt die Fäden, am Ende aber ohne Erfolg.

 

5. Spieltag: SVP I - GSV Höpfigheim (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Pattonville springt in Kreisliga A 1 auf den zweiten Platz.

Von Marius Venturini

 

Gegen das A 1-Schlusslicht gelang dem Pattonviller Bezirksliga-Absteiger ein Blitzstart. Sascha Pantic erlief einen Ball in die Tiefe – 1:0 (3.). Nach weiteren Chancen für das Team von Coach Marc Bachhuber netzte Kapitän Ibrahim Nar aus 25 Metern ein (11.). Allerdings besorgte Ricardo Ille den überraschenden Höpfigheimer Anschluss (16.). Nach einer schwachen, vor Fehlern strotzenden Pattonviller Phase traf der starke Luca Garcia zum 3:1-Pausenstand (44.). Nach gemächlichem Wiederbeginn verwandelte Nar einen Handelfmeter zum 4:1 (57.). Doch Höpfigheim verkürzte durch Henrik Willberg erneut (61.) – bevor die Zeit von SVP-Stürmer Nikola Pantic anbrach. Mit vier Toren in 15 Minuten (72., 75., 79., 87.) machte er vollends alles klar.

 

Beim Stand von 7:2 hielt Pattonvilles Karl Birkeneder noch einen Elfmeter. Der SVP, bei dem vor der Partie in Person von
Matthias Hirschmann einer der Altvorderen in den fußballerischen Ruhestand verabschiedet wurde, ist nun Zweiter.

 

SVP Birkeneder – Hörner (75. Bäurle), Poet, Vetter, Özevin, Nar, Yildiz, S. Pantic (67. M. Cicek), Garcia (72. Shala), E. Akpolat (67. P. Mandic), N. Pantic.

 

 

Auf den Arm genommen: Der SVP hat Matthias Hirschmann verabschiedet.

 

4. Spieltag: TSV 1899 Benningen - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Bachhuber: „Benningen war besser, wir waren effektiver“

Von Marius Venturini

 

Die Gastgeber machen das Spiel, der SVP profitiert beim 2:1-Sieg von seinem top-aufgelegen Schlussmann.

 

Marc Bachhuber machte überhaupt keine Anstalten, die Ereignisse zu verklären. „Benningen war besser, aber wir waren effektiver“, fasste der SVP-Trainer den 2:1 (1:0)-Sieg seines Teams bei einem der Topteams der Kreisliga A 1 zusammen.

 

In den ersten 20 Minuten hatten die Gastgeber mehr vom Spiel, doch den Pattonvillern reichte eine gelungene Aktion
zur Führung. Ibrahim Nar und Emrah Akpolat kombinierten sich per Doppelpass durch die Mitte, am Ende war es Nar, der
den Ball im Tor unterbrachte (17.). Danach brauchte Benningen kurz, um sich zu sortieren – hatte in der Folge aber viel
mehr vom Spiel. So konnte sich der SVP bei seinem Keeper Karl Birkeneder bedanken, der viermal glänzend reagierte
und somit die 1:0-Pausenführung sicherte.

 

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten stellte Bachhuber auf zwei Spitzen um. Zwar drückte der SVP nun, nach einer
Verletzungsunterbrechung kam Bönnigheim jedoch erneut stärker auf. Und abermals war es Birkeneder, der alles aufbot
und mit seinen Paraden die Führung für seine Farben verteidigte. Und schließlich trug auch die Systemumstellung Früchte.
Der eingewechselte Nikola Pantic wurde steil geschickt und vollendete zur 2:0-Führung (61.).

 

In der zweiten Halbzeit war das Spiel zerfahren. Beide Mannschaften taten sich in der Mittagshitze auf dem Spielfeld an der Neckartalstraße schwer. Einen Fehler im Aufbauspiel der Pattonviller nutze der Aldinger Christoph Bremer in der 62. Minute zur 2:1-Führung für die Gastgeber. In der 80. Minute nutzen ihrerseits die Pattonviller eine Nachlässigkeit der Aldinger zum 2:2-Ausgleich. Torschütze war Emrah Akpolat. Der erst sieben Minuten zuvor für Philip Mandic auf den Platz gekommen war.

 

Sein Bruder Sascha Pantic hätte in der Schlussphase beim einzigen Konter, den die Pattonviller vernünftig zu Ende spielten,
noch erhöhen können, wurde jetzt aber wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zurückgepfiffen – was in einen
schnellen Benninger Gegenangriff und dem späten Anschlusstreffer durch Marco Djurdjevic mündete (90.+2). Danach passierte jedoch nichts mehr.

 

So hat der SVP das peinliche Pokal-Aus beim B-Ligisten FSV Oßweil verdaut. In der Liga stehen die Pattonviller nach dem
zweiten Sieg in Folge auf Rang 4.

SV Pattonville Birkeneder – Hörner, Poet, Vetter, Özevin (52. Baum), Nar, Yildiz, M.Cicek (82. Sonal), Garcia (46. N. Pantic),
Shala (64. S. Pantic), E. Akpolat

 

 

2. Spieltag: TV Aldingen II - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Pattonviller nutzen ihre Chancen schlecht

Von Werner Waldner

 

Der SVP erkämpft sich in der Kreisliga A1 im Lokalderby beim TV Aldingen 2 ein 2:2 (1:1)- Unentschieden.

 

Eigentlich könnte Trainer Marc Bachhuber vom SV Pattinville zufrieden sein. Zehn Minuten vor dem Abpfiff gleichen seine Mannen im Lokalderby beim TV Aldingen 2 zum 2:2 aus - Niederlage abgewendet, Punkt gerettet. Aber Marc Bachhuber ist mit dem Verlauf der Partie nicht zufrieden. "Gefühlt", sagt er, "war`s eine Niederlage."

 

Seinen Missmut macht er insbesondere an der ersten Halbzeit fest, in der der SV Pattonville die spielbestimmende Mannschaft war. Es lief wie am Schnürchen beim Bezirksliga-Absteiger. In der zwölften Minute erzielte Nikola Pantic den 1:0 Führungstreffer für die Gäste aus Pattonville. Eine zunächst kurz gespielte Ecke landete bei Nikola Pantic, der nur noch einschieben musste. Guten Fußball sah der Coach anschließend von seiner Mannschaft, nur eins missfiel ihm die Chancenverwertung. Möglichkeit um Möglichkeit erspielten sich die SVP-Kicker, aber sie brachten den Ball nicht im Tor unter. Dafür trafen sie zweimal den Pfosten und zweimal die Latte.

 

Und dan geschah das, was häufig in solchen Situationen geschieht: Der Gegner macht das nächste Tor. In der 35. Minute versenkte Andreas Schmidt einen Befreiungsschlag der Aldinger aus zwölf Metern im langen Eck. Und es hätte auch schlimmer kommen können, aber die Aldinger zeigten sich im Verwerten ihrer Chancen ebenso ungeschickt wie die Gäste aus Pattonville.

 

In der zweiten Halbzeit war das Spiel zerfahren. Beide Mannschaften taten sich in der Mittagshitze auf dem Spielfeld an der Neckartalstraße schwer. Einen Fehler im Aufbauspiel der Pattonviller nutze der Aldinger Christoph Bremer in der 62. Minute zur 2:1-Führung für die Gastgeber. In der 80. Minute nutzen ihrerseits die Pattonviller eine Nachlässigkeit der Aldinger zum 2:2-Ausgleich. Torschütze war Emrah Akpolat. Der erst sieben Minuten zuvor für Philip Mandic auf den Platz gekommen war.

 

Am kommenden Wochenende empfangen die Pattonviller die TSG Steinheim, die ganz schlecht in die neue Saison gestartet sind und nach zwei Niederlagen das Tabellenende zieren.

 

SVP Dorn – Hörner, Bäuerle, Cicek, N. Pantic, Schubert (46. Özevin), Shala (83. Sonal), Schittenhelm (59. S. Pantic), Mandic (73. Akpolat), Nar, Vetter.

 

TV Alidngen II - SVP I

 

1. Spieltag: SVP I - TSV Affalterbach (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Gleich doppeltes Pech beim SV Pattonville

Von Dominik Florian

 

Pattonville - Für die beiden A-Ligisten des SV Pattonville endete der erste Spieltag jeweils mit einer Niederlage. Die erste Mannschaft kassierte gegen den TSV Affalterbach bereits in der 11. Minute das entscheidende Gegentor, die Zweitvertretung verlor trotz 3:0-Führung noch mit 3:4 gegen die Spvgg Besigheim.

 

Sein Debüt als Cheftrainer des SV Pattonville hatte sich Marc Bachhuber wohl gänzlich anders vorgestellt. „Wir spielen 75 Minuten auf ein Tor, bekommen den Ball aber nicht über die Linie“, fasste Bachhuber die 0:1-Niederlage am ersten Spieltag der Kreisliga A1 gegen den TSV Affalterbach zusammen.

 

Dabei fand seine Mannschaft auf dem heimischen Rasenplatz gut in die Partie: Nach zwei Minuten köpfte Nikola Pantic nach Flanke von Philip Mandic aber nur in die Arme von Gäste-Keeper Marcel Volz. Danach bestimmten dann die Affalterbacher die Partie und belohnten sich prompt: Nach einer abgefangenen SVP-Ecke setzte der TSV zu einem Konter an, den Sascha Diel zum frühen 1:0-Führung vollendete (11.).

 

Nach dem Treffer zogen sich die Gäste vollkommen zurück und überließen den Pattonvillern Ball und Platz. Der SVP konnte seinerseits nur bedingt etwas mit den sich bietenden Räumen anfangen. Die Gastgeber hatten zwar viel Ballbesitz und versuchten den Abwehrriegel der Affalterbacher zu knacken, scheiterten aber meist an der eigenen Abschlussschwäche oder am gegnerischen Keeper. „Eigentlich kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte Marc Bachhuber, „außer vielleicht, dass sie das Tor nicht macht.“

 

Zur fehlenden Torgefahr kam am Ende auch noch Pech dazu: in der Schlussphase nahm Schiedsrichter Carl Brandt den Ausgleichstreffer von Nikola Pantic wegen eines vermeintlichen Offensivfouls zurück. So blieb es beim 0:1 und einem leeren Punktekonto für den SVP, was Marc Bachhuber schnellstmöglich ändern möchte: „Aufstehen, weitermachen“, lautet daher sein Forderung mit Blick auf das Derby an diesem Sonntag, 25. August, beim TV Aldingen 2.


SVP Birkeneder – Hörner (65. S. Pantic), Bäuerle (70. Baum), Vetter, Cicek, N. Pantic, Sonal, Schubert, Schittenhelm (57. Shala), Mandic, Nar.

 

Noch ein bisschen größer war die Enttäuschung bei SVP2-Trainer Sven Schöneck. Im ersten Heimspiel in der Kreisliga A3 gegen die Spvgg Besigheim hatten Kevin Neumann, Jannik Hoffman und Kapitän Baris Akpolat nach einer guten halben Stunde bereits eine 3:0-Führung herausgeschossen. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff verkürzte aber Özkan Keles (43.) für die Besigheimer. In der zweiten Halbzeit kippte dann die Partie: binnen sechs Minuten drehten die Gäste durch Tore von erneut Özkan Keles (62.), Ulan-Can Uysal (67.) und Marc Kaminski das Spiel und sicherten ihrem Team einen 4:3-Auswärtssieg. „Heute haben wir Lehrgeld zahlen müssen“, sagte Sven Schöneck.

 

SVP 2 Dalmis – R. Akpolat, Vietense, Widmayer, Ketzler (76. Tomon), Hoffman, Neumann, Sauseng (79. Lung), Mandic, Chandran (46. Gokcen), B. Akpolat

 

Pattonvilles Eren Sonal (links, blaues Trikot) scheitert an TSV-Keeper Marcel Volz.

Foto: Peter Mann

 

Testspiel SV Pattonville - TV Pflugfelden (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

SVP tankt gegen den TV Pflugfelden Selbstvertrauen

Von Dominik Florian

 

Die Vorzeichen vor dem letzten Testspiel der Vorbereitung waren beim SV Pattonville nicht gerade günstig. Gerade einmal zwölf Spieler plus Torwart zählte der Kader der Gastgeber am Sonntagnachmittag. Und auch Trainer Marc Bachhuber, der den Bezirksligaabsteiger seit dieser Saison betreut, fehlte urlaubsbedingt. Zudem versprachen Temperaturen von rund 30 Grad eine echte Hitzeschlacht gegen den Gast aus Pflugfelden.

 

Entgegen aller Hindernisse gelang den Gastgebern auf dem heimischen Rasenplatz ein Start nach Maß: Gerade einmal sechs Minuten waren gespielt, als sich Philip Mandic auf der rechten Seite durchsetzte und mit einem platzierten Schuss die Pattonviller in Führung brachte. Die Gäste hatten nach frühen Gegentor zwar mehr Ballbesitz, kamen gegen die eng stehende SVP-Verteidigung aber kaum zur Entfaltung. Im Verlauf der ersten Halbzeit bekam die Mannschaft von Aushilfstrainer Francis Pola zunehmend Probleme, die schnellen Außenspieler des Landesligisten in den Griff zu bekommen. „Wir haben auf Außen nicht abgesichert, deshalb kamen sie immer besser durch“, sagte Pola. Ein Fehler, der sich rächen sollte. In der 24. Minute kombinierte sich die Offensive des TVP problemlos über die rechte Seite, am Ende der Passstafette stand Andre Sirianni, der unbedrängt zum Ausgleich einschob. Der Treffer zeigte Wirkung bei den Gastgebern: Drei Minuten später überlief Pflugfeldens Rui Taigo Caldas erneut die zeitweise überforderte Abwehrreihe des SVP, passte auf Hannes Obert, der nur noch den Fuß hinhalten musste – 1:2 (27.). „Das war unsere schwächste Phase, aber umso wichtiger war es, dass wir wieder zurückgekommen sind“, sagte Pola.

 

Denn nach Wiederanpfiff stemmten sich die Gastgeber gegen die Niederlage. In der 67. Minute wurden sie dafür belohnt. Nachdem Ex-SVKler Muammer Dülger Mazlum Gökcen im Strafraum gefoult hatte, verwandelte Ibrahim Nar den fälligen Strafstoß zum 2:2. Und auch der nächste Angriff saß. In Mittelstürmermanier drehte sich Nicola Pantic um die eigene Achse und versenkte zur erneuten Führung. „Wir haben uns als Mannschaft zurückgekämpft, das können wir ins erste Ligaspiel mitnehmen“, sagte Pola. In der Schlussphase kam zum großen Kampfgeist der Pattonviller auch noch etwas Glück hinzu. Zwei Minuten vor Ablauf der 90 Minuten nutzte Dimitris Karagiannis eine seiner zahlreichen Chancen zum 3:3 Ausgleich für die Pflugfeldener. Das letzte Wort in der Partie hatte aber der SVP in Person von Asilhan Yildiz. Ein scharf hereingeschlagener Freistoß konnte der Gäste-Keeper nicht festhalten, sodass der Ball zum 4:3 ins Tor kullerte (89.).

 

SVP: Dorn – Hörner, Vetter, Poet, Bäuerle, Yildiz, Garcia Urbina (59. Gökcen), Nar, Mandic, Schittenhelm (59. Kiess), Pantic

 

Hatte gegen den TV Pflugfelden alle Hände voll zu tun: SVP-Verteidiger Julian Bäuerle (2.v.l.).

Foto: Horst Dömötör (Kornwestheimer Zeitung)

 

Testspiele (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Die Pattonviller Teams entdecken die Lust am Toreschießen

Von Dominik Florian

 

Für die beiden Herrenmannschaften des SV Pattonville verlief das vergangene Wochenende erfolgreich: Die Erste holte im Testspiel bei der SGM TSV Steinhaldenfeld/SKG Max-Eyth-See, Kreisliga B2, einen deutlichen 10:2-Sieg. Und auch die zweite Mannschaft der SVPFußballer gewann ihr Vorbereitungsspiel beim PSV Stuttgart, Kreisliga A1, mit 4:0.

 

SV Pattonville

Die erste Überraschung am Sonntagnachmittag fand sich auf der Trainerbank des SV Pattonville: Da sowohl Cheftrainer Marc Bachhuber als auch der sportliche Leiter Francis Pola im Urlaub weilten, leitete Michael Uhse die Geschicke. Doch wirklich viel hatte der 1. Vorsitzende des SVP gar nicht zu tun. „Die Jungs haben das weitgehend unter sich geregelt und das haben sie ja nicht schlecht gemacht“, sagte Michael Uhse. Denn der Bezirksliga- Absteiger war in dem Auswärtsspiel bei der SGM TSV Steinhaldenfeld/SKG Max- Eyth-See in Torlaune. Bereits nach neun Minuten brachte Ibrahim Nar die Gäste mit einem platzierten Distanzschuss in Führung. Sieben Minuten später legte Luca Garcia, der bereits die Vorlage zum ersten Tor gegeben hatte, per Flachschuss nach (16.). Als Philip Mandic nach 20 Minuten auf 3:0 erhöhte, war klar, dass die Partie wohl den Charakter eines Trainingsspiels haben wird. „Wir konnten dann ein paar Dinge ausprobieren. Haben im Verlauf des Spiels auch mal die Positionen getauscht“, wertete Uhse die Begegnung. Auch der Treffer der Gastgeber zum 1:3 (29.) änderte an der Kräfteverteilung wenig. Noch vor der Pause trafen Aaron Schittenhelm und zweimal Daniel Schick. Ein weiterer Treffer der Steinhaldenfelder sorgte für den Halbzeitstand von 6:2. Auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich nicht viel an den Kraftverhältnissen zwischen den beiden Teams. Mittels seines zweiten Treffers machte Aaron Schittenhelm munter mit dem Toreschießen weiter und auch Daniel Schick durfte sich noch einmal auf dem Spielberichtsbogen eintragen. Marco Horner und erneut Philip Mandic sorgten mit ihren Treffern für den 10:2-Endstand. „Das war doch eher ein Trainingsspiel. Aber die meisten Tore waren schön raus gespielt“, resümierte auch Uhse. Beim letzten Test an diesem Sonntag, 11. August, muss der SVP umplanen. Da der Türkische SC Kornwestheim wegen Spielermangels kurzfristig absagte, spielen die Pattonviller wohl gegen Landesligist TV Pflugfelden.

 

SVP: Dorn – Hörner, Ader, Jawneh, Yildiz (Schick), Garcia, Metzger (Mandic), Schittenhelm, Nar, Vetter, Poet


SV Pattonville II
3:3 gegen den 1. FC Hohenecker II, 3:7 gegen den VfB Tamm: Satte zehn Gegentore musste die zweite Mannschaft des SV Pattonville in den ersten beiden Testspielen schlucken. Kein Wunder, dass sich Sven Schöneck vor dem Testspiel am Sonntagnachmittag beim PSV Stuttgart so seine Gedanken machte. „Das 4-4-2 hat so einfach nicht funktioniert, wir haben uns zu leicht überspielen lassen und dadurch die Gegentore kassiert“, sagte der Trainer des SVP II. Entsprechend reagierte der Übungsleiter im dritten Testspiel, nahm einen Stürmer aus der Startformation und setzte auf eine Absicherung im Mittelfeld – was schnell Früchte trug. Bereits nach vier Minuten lief Dennis Ziegel auf PSV-Keeper Amir Sassi zu und überlupfte diesen sehenswert zur Führung. Aus einer nun stabileren Defensive konnte sich der SVP aufs Kontern verlegen. Das schnelle Umschalten funktionierte kurz vor Pause erneut gut: Jannik Hoffman drang von der linken Seite in den Strafraum ein und verwertete sicher zum 2:0. „Wir hatten mehr Ordnung und dadurch haben die Abläufe einfach besser funktioniert“, sagte Schöneck. Auch im zweiten Abschnitt war der Aufsteiger in die Kreisliga A3 die bessere Mannschaft: Emre Ordulu sorgte mit einem Doppelpack (61., 67.) für den 4:0-Endstand. „Wir haben zu Null gespielt. Das gibt uns Selbstbewusstsein“, sagte Schöneck.

 

SVP II: Campanella – R. Akpolat (39. Ordulu), Vietense, B. Akpolat, Widmayer, K. Mandic, Hoffman (57. Lung), Ziegel (57.
Cicek), Ketzler (57. Sing), Sauseng, Neumann

 

Daniel Schick

Foto: Archiv/Christine Biesinger (Kornwestheimer Zeitung)

 

2. Relegationsspiel: Drita Kosova Kornwestheim - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Tumulte überschatten Relegationsspiel

Von Marius Venturini

 

Hört doch mit dem Käse auf“, forderte der Heimerdinger Stadionsprecher, „das ist unnötig und doof!“ Doch es wollte niemand hören. Auch der Hinweis, man habe alles auf Video, brachte nichts. Rund 50 Streithähne, Ordner und Schlichter inklusive, hatten nach Abpfiff des Relegationsspiels Drita Kosova Kornwestheim gegen SV Pattonville noch nicht genug. Es blieb nicht nur beim verbalen Schlagabtausch. Es wurde gerangelt, gehauen und getreten.

 

Im Mittelpunkt stand in Person von Daniel Schick der Abwehrregisseur des SVP. Der hatte sich während der Partie, die sein Team mit 1:2 verlor, wie gewohnt als sogenannter „Aggressive Leader“ präsentiert und auch mal verbal ausgeteilt. Die Drita-Akteure nahmen’s dankbar an und keilten zurück, während des Spieles noch mit Worten. Nach der Begegnung kochten dann die Streitigkeiten vollends hoch. Auf den Platz gestürmte Drita-Anhänger mischten munter mit und es entwickelte sich ein Handgemenge, das nur mit Glück nicht in eine veritable Massenschlägerei ausartete. SVP-Akteure versuchten, zu schlichten. Zum Chaos trugen auch Anhänger der Kosovaren mit bengalischen Fackeln bei. Sie mischten sich mitsamt ihrer Pyrotechnik in den Tumult ein. Am Ende riefen die Heimerdinger Gastgeber sogar die Polizei, die jedoch nicht mehr eingriff. Kurzum: Die zehn Minuten nach dem Abpfiff waren der traurige Höhepunkt eines ohnehin nicht berauschenden Relegationsspiels.

 

Daniel Schick bezieht auf Nachfrage unserer Zeitung Stellung: „Wenn der Schiri abpfeift, ist für mich ein Spiel gelaufen.“ Er sei die ganze Zeit beleidigt worden. Und nach Spielende habe er eigentlich „ein, zwei Minuten alleine sein“ wollen. Das sei aber nicht möglich gewesen, weil erst gegnerische Spieler und kurz darauf auch Zuschauer ihn angegangen hätten. „Meine Schläfe ist grün und blau, ansonsten ist zum Glück nichts passiert.“ Er denke allerdings noch über eine Strafanzeige nach – auch, weil ihm zugetragen worden sei, wie ein Drita-Spieler nach seinem zehnjährigen Sohn getreten haben soll, der zu ihm wollte.

 

„Er wurde die ganze Zeit provoziert“, lautete die Einschätzung von SVP-Interimstrainer Francis Pola nach dem Spiel. Das habe seinen Abwehrchef aus dem Konzept gebracht. Polas Gegenüber Safet Muzliukaj befand: „Zum Glück ist nichts Schlimmeres mehr passiert.“

 

Allerdings droht seinem Verein mindestens eine Geldstrafe für das Verwenden von Pyrotechnik. „Man kann ja zuordnen, zu welchem Verein diese Personen gehören“, sagt der Bezirksvorsitzende Hansjörg Arnold, ebenfalls auf Nachfrage. Auch er selbst war in Heimerdingen anwesend, bekam die Ereignisse also direkt mit. Eine dreistellige Strafe werde es mit Sicherheit geben. Zu den weiteren Vorkommnissen – Referee Bahri Kurz hatte nach Abpfiff noch jeweils eine Rote Karte an Daniel Schick und Tugrul Yalman verteilt – müsse man den Bericht des Schiedsrichters abwarten.


„Jetzt hat jeder Verein drei Tage Zeit, unaufgefordert Stellung zu nehmen“, so Arnold weiter. Dann geht die Angelegenheit weiter zum Bezirkssportgericht. Mit einer Entscheidung sei jedoch frühestens Anfang Juli zu rechnen. „Am Ergebnis wird sich aber nichts mehr ändern“, betont der Bezirksvorsitzende.

 

Nach dem Spiel gab’s Ärger.

Foto: Mateja fotografie

 

1. Relegationsspiel: TASV Hessigheim - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Birkeneder hält SVP-Sieg fest

Von df

 

Der SV Pattonville darf weiter auf den Verbleib in der Bezirksliga hoffen. Der SVP besiegte in der ersten Runde der Relegation am Samstagabend den TASV Hessigheim mit 2:1. Philip Mandic (5.) per Flachschuss und Daniel Schick (50.) per direktem Freistoß trafen im Gustav-Sieg-Stadion in Besigheim für den 14. der abgeschlossenen Bezirksligasaison. Ardruis Jose Torres Alcantara erzielte vor 600 Zuschauern den Ausgleich für den TASV (18.). Im entscheidenden Relegationsspiel trifft das Team von Interims-Trainer Francis Pola am kommenden Samstag, 22. Juni, auf Lokalrivale Drita Kosova Kornwestheim. „Wir haben uns dieses Endspiel verdient, gegen einen unangenehmen Gegner haben wir gut dagegengehalten und uns den Sieg erkämpft“, sagte Pola.

 

Der Held des Abends bei den Pattonvillern war aber Karl Birkeneder. Torhüter behielt in einer hektischen Schlussphase die Ruhe, parierte in der 90. Minuten einen Foulelfmeter von Hessigheims Raffaele Cervone und sicherte seinem Team damit den knappen Sieg. „Er hat ein super Spiel gemacht. Karl hat schon bewiesen, dass er Elfmeter halten kann“, lobte Pola.

 

Intensives Duell: SVP-Torschütze Daniel Schick (li.) im Zweikampf um den Ball.

Foto: Christine Biesinger

 

34. Spieltag: SVP I - NK Croatia Bietigheim (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Pattonville muss in die Relegation

 

Von Marius Venturini und Werner Waldner

 

Der SV Pattonville geht in die „Verlängerung“. Trotz eines 4:3 (1:0)-Erfolgs gestern Abend über Croatia Bietigheim schaffte es der Bezirksliga-Aufsteiger nicht ans rettende Ufer, weil auch die Konkurrenten TV Aldingen (5:2-Sieg über Marbach) und 07 Ludwigsburg (1:0-Erfolg beim TSV Schwieberdingen) ihre Spiele gewannen. Der SV Riet steigt direkt in die Kreisliga ab. Von Beginn an drückte der SVP (in Blau) aufs Tempo. Die Pattonviller überzeugten kämpferisch, erspielten sich eine Chance nach der anderen. Für die Gäste aus Bietigheim ging es in dieser Partie um nichts mehr. Die Kroaten rangieren auf Platz 2 und spielen in der Relegation um den Aufstieg in die Landesliga. Doch trotz dieser drückenden Überlegenheit gelang dem SVP nur ein Treffer in der ersten Halbzeit. Den erzielte Eren Sonal in der 31. Minute. Nach der Pause gab’s die kalte Dusche. Croatia kam durch Kresimir Trepsic zum Ausgleich. Aber die Pattonviller antworteten postwendend – durch einen weiteren Treffer von Eren Sonal in der 53. Minute und das 3:1 von Nikola Pantic in der 66. Minute. Ruhe kehrte in das Spiel der Gastgeber aber nicht ein, denn nur eine Minute später kam Croatia zum Anschlusstreffer. Das 4:2 für Pattonville erzielte Ibrahim Nar in der 82. Minute. Doch wiederum legten die Gäste nach. In der 84. Minute erzielte Ozan Parlak das 3:4 für Croatia.

 

Gekämpft, aber es hat zum direkten Klassenverbleib nicht gelangt: der SV Pattonville (in Blau)

Foto: Horst Dömötör

33. Spieltag: FC Marbach - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Der SV Pattonville rutscht auf den Relegationsplatz

 

Nach der 2:1-Pleite in Marbach ist noch alles möglich – vom direkten Abstieg bis zum Klassenverbleib.

Von Werner Waldner

 

Das wird spannend am kommenden Freitagabend. Vier Mannschaften wollen den Abstieg von der Bezirksliga in die Kreisliga verhindern: der TV Aldingen, die Spvgg 07 Ludwigsburg, der SV Pattonville und der SV Riet. Aber ein Team wird in den sauren Apfel beißen müssen, ein Team bekommt einen zweiten Versuch in der Relegation und zwei Mannschaften können sich über den direkten Klassenverbleib freuen.

 

Die schlechtesten Karten hat der SV Riet, der sich gestern Nachmittag 3:3 von der Spvgg 07 Ludwigsburg trennte und dabei den Ausgleich erst in der Nachspielzeit hinnehmen musste. 34 Punkte haben die Rieter auf ihrem Konto – ebenso viele wie der SV Pattonville, der aber das deutlich bessere Torverhältnis hat. Er rangiert vor dem letzten Spieltag auf dem Relegations-platz 14, derweil 07 Ludwigsburg und der TV Aldingen 35 Punkte aufweisen.

 

Schon abgestiegen sind Riexingen und der FC Marbach, mit dem es gestern die Pattonviller zu tun bekamen. Und wer geglaubt hatte, dass die Marbacher ohne jegliche Motivation in die Begegnung gehen würden, der sah sich getäuscht. Sie hätten ein starkes Spiel gemacht, lobte der Vereinsvorsitzende Michael Uhse, der sich das Spiel in der Schillerstadt nicht hatte entgehen lassen. Aber es begann verheißungsvoll für das Team von Andreas Eschenbach. Schon in der zwölften Minute erzielte Nikola Pantic die 1:0-Führung für die Gäste aus Pattonville. Aber Ruhe brachte das nicht ins Spiel des SVP. „Die Marbacher haben uns kräftig unter Druck gesetzt“, so Uhse. Die Pattonviller indes wirkten ob der Last des Abstiegskampfes gehemmt und müde. Und das rächte sich in der zweiten Halbzeit. 

 

Kurz nach dem Wiederanpfiff besorgte Christian Benz den Ausgleich für die Gastgeber. Die Pattonviller hatten auf Abseits spekuliert und für einen Moment das Spielen eingestellt. Nun wurden die Beine noch schwerer. Pässe kamen nicht mehr an, die Pattonviller ließen den Marbacher zu viele Freiheiten – und die nutzte erneut Christian Benz in der 82. Minute zur Führung und zum Sieg für Marbach. Un-verdient sei der Sieg des Absteigers nicht gewesen, konstatierten nach dem Schluss-pfiff Michael Uhse und der sportliche Leiter Francis Pola.

Und nun zählt es für die Pattonviller am Freitagabend. Sie haben Croatia Bietigheim zu Gast. Zwar haben die Gäste zu-letzt ihre Spiele verloren, teils auch hoch. Andererseits, gibt Francis Pola zu bedenken, haben sie den Bezirkspokal gewon-nen und sich als Tabellenzweiter für die Relegation qualifiziert. Die Partie in Pattonville kommt da einer Generalprobe gleich. Riet empfängt den FSV Bissingen II (in der Tabelle auf Platz 3, aber ohne Chance, noch nach oben zu klettern), 07 Ludwigsburg spielt in Schwieberdingen (Platz 7) und der TV Aldingen hat den Tabellenvorletzten Marbach zu Gast.

 

SV Pattonville Birkeneder; Hörner, Bäurle, Nikola Pantic, Sonal (46. Poet), Hirschmann, Garcia Urbina, Schick, Mandic (72. Ader), Nar (58. Schubert), Vetter (66. Sascha Pantic)

 

31. Spieltag: TV Aldingen - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Vor dem Tor zu hektisch: Der SVP verliert in Aldingen

 

Der SV Pattonville kassiert im Kampf gegen den Abstieg aus der Bezirksliga eine 2:0-Pleite.

Von Marius Venturini

 

Es war eine Niederlage der unnötigeren Sorte, die dem SV Pattonville das Ende seiner Serie brachte. Vor der 0:2-Pleite beim TV Aldingen war der Bezirksligist von Trainer Andreas Eschenbach in sechs Spielen ungeschlagen geblieben, hatte dabei drei Siege und drei Unentschieden geholt. Nun hatte der SVP erstmals wieder das Nachsehen – und darüber war der  Coach naturgemäß alles andere als glücklich. 

 

Denn sein Team machte trotz des Fehlens von Yannic Poet (berufliche Gründe, für ihn rückte Julian Bäurle in die Abwehrzentrale) und Murat Cicek (Wadenverletzung) eigentlich vieles richtig. Der SVP hatte über die gesamten 90 Minuten hinweg mehr Spielanteile als die Gastgeber. Nur schoss diese optische Überlegenheit eben keine Tore. Die gelangen den Aldingern. In der 25. Minute verschätzte sich Matt­hias Hirschmann auf dem linken Flügel, als er bei einem Zweikampf spekulierte. Die folgende Überzahl auf der Außenbahn nutzte der TV zu einer Flanke, die Laurin Stütz zur Hausherrenführung verwandelte. In der 33. Minute ging ein Aldinger Schuss an den Pfosten, Dominik Hoffmann staubte zum 0:2 aus SVP-Sicht ab. Schon vor den beiden Gegentreffern hätte Pattonvilles Nikola Pantic seine ­Farbe in Führung bringen können, in der Folge gelang auch seinem Sturmpartner Eren Sonal aus aussichtsreicher Position nichts Zählbares. „Es war ein wirklich gutes Spiel von uns, aber die Abschlüsse waren zu ungenau oder hektisch“, fasst Eschenbach zusammen. 

Auch in der zweiten Hälfte machte, abgesehen von zwei Aldinger Gelegenheiten, der SVP das Spiel. Doch die nächste richtig große Gelegenheit ließ bis zur 85. Minute auf sich warten. Ein Versuch von Eren Sonal wurde auf der Torlinie zur Ecke geklärt. „Wir haben viel Fußball gespielt, viel gearbeitet, Druck gemacht und geackert“, so Eschenbach, „aber es hat einfach die Durchschlagskraft gefehlt.“

 

Nun lautet die Devise im Kampf gegen den Abstieg: trotzdem dranbleiben. Der SVP bleibt zwar Zwölfter, am Tabellen­ende ist allerdings alles wieder etwas näher zusammengerückt. „Es wäre wirklich schade, wenn eine so  spielstarke Mannschaft in der kommenden Saison nicht mehr in der Bezirksliga spielen würde“, findet Eschenbach. 

Am nächsten Wochenende ist der SV Pattonville spielfrei. Danach muss die Mannschaft am Sonntag, 2. Juni, im wichtigen Spiel zweier Abstiegskandidaten beim FC Marbach ran. Eschenbach: „Dafür sind wir gewappnet, genau so wie für das nächste Spiel gegen Croatia.“

 

SV Pattonville Birkeneder – P. Mandic, Schick, Bäurle, Hörner, Ader (46. Schubert), Vetter, Nar, Hirschmann (58. Gökcen), Sonal, N. Pantic

 

30. Spieltag: SVP I - TSV Heimsheim (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

6:1: Die Serie des SV Pattonville hält auch gegen Heimsheim

 

Der SVP holt einen Kantersieg und ist nun im siebten Spiel hintereinander ungeschlagen.

Von Marius Venturini

 

Alles richtig gemacht“, lautete das Fazit von SVP-Trainer Andreas Eschenbach. Mit 6:1 (3:0) fegte sein Team den TSV Heimsheim vom eigenen (Rasen-)Platz. Damit stecken die Patton­viller in der Bezirksliga zwar nach wie vor mitten im Kampf gegen den Abstieg. Fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz sind aber erst mal ein gutes Polster und eine mehr als ordentliche Ausgangs­situation für die Schlussphase der Saison. 

Der Kantersieg gegen längst gerettete Heimsheimer war zudem das siebte SVP-Spiel ohne Niederlage. „Diese Serie kommt genau zum richtigen Zeitpunkt“, so Eschenbach, dessen Elf in allen Mannschaftsteilen aggressiv zu Werke ging – den positiven Spielverlauf  in der ersten Hälfte aber auch Schlussmann Karl Birkeneder zu verdanken hatte. Unmittelbar nach dem 1:0 durch Daniel Schicks direkten Freistoß aus rund 16 Metern (13.) parierte „Kalli“ zweimal stark gegen Heimsheims Ahmet ­Kocaaga (14., 15.). Danach kam der SVP seinerseits zu Gelegenheiten. Ibrahim Nar zielte aus der Distanz zu zentral (23.), Matthias Hirschmann konnte eine Flanke von Julian Bäurle nicht verwerten (25.). 

Beim 2:0  in der 28. Minute war schließlich Nikola Pantic, Pattonvilles Torschütze vom Dienst, zur Stelle. Schicks Spieleröffnung leitete Eren Sonal zu seinem Sturmkollegen weiter, der im zweiten Versuch einnetzte. Und beim 3:0 kurz vor der Pause gelangte der Ball von Johannes Vetter zu Luca Garcia. Der zweite Youngster in der SVP-Startelf traf ins kurze Eck (42.). 

 

In der zweiten Hälfte ging es gut weiter für die Heimmannschaft. Nar passte zu Nikola Pantic, der aus der Drehung das 4:0 erzielte (54.). Keine zehn Minuten später war er abermals an einem Treffer beteiligt. Nach seinem Pfostenkopfball staubte der eingewechselte Philip Mandic zum 5:0 ab (63.). Und auch der zweite Pantic durfte ran: Sascha Pantic, Nikolas älterer Bruder, machte nur drei Minuten nach seiner Einwechslung mit einem Flachschuss ins lange Eck das halbe Dutzend voll (73.).

Der Heimsheimer Ehrentreffer, zugleich das letzte Tor der Partie,  war ein direkt verwandelter Freistoß von Christian Ralevski (77.). Das Gegentor störte im Pattonviller Sportpark aber keinen mehr.

 

„Wir haben in der Hinrunde 15 Punkte geholt. In der Rückrunde sind es jetzt schon 19“, rechnete Eschenbach erfreut vor. Und weiter: „Jetzt stimmen endlich auch die Ergebnisse mit dem Fußball, den wir spielen, überein.“

 

SV Pattonville Birkeneder – Bäurle, Poet, Schick, Hörner, Nar, Vetter (63. Ader), Hirschmann (58. P. Mandic), Garcia (70. S. Pantic), Sonal, N. Pantic (75. Schittenhelm)

 

29. Spieltag: SVP I - SV Leonberg/Eltingen (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Pattonville gewinnt dank kuriosem Tor gegen Eltingen

 

Der Bezirksligist verschafft sich im Kampf gegen den Abstieg mit einem 4:2-Sieg ein wenig Luft.

Von Michael Bosch

 

Die Bezirksliga-Fußballer des SV Pattonville haben im Kampf um den Klassenverbleib einen wichtigen Dreier eingefahren. Am Sonntagnachmittag gewann das Team von Trainer Andreas Eschenbach im heimischen Sportpark mit 4:2 gegen den SV Leonberg/Eltingen.

Der SVP kann nun erst einmal durchschnaufen. Das musste die Eschenbach-Elf auch nach der hektischen Schlussphase gegen Eltingen. Die Gäste waren drauf und dran das Spiel noch zu drehen, am Ende entschied ihr Keeper dann die Partie.

 

Zwei Abschlüsse, zwei Tore
Pattonville dominierte gegen den Tabellenvierten in den ersten 45 Minuten – und war dabei effizient wie selten in dieser Saison. Luca Garcia Urbina erzielte mit dem ersten Torschuss das 1:0 (15.). Die Vorlage von der linken Seite lieferte Mathias Hirschmann. Die Pattonviller waren in der ersten Hälfte sehr giftig in der Zweikämpfen, über mangelnden Einsatz und Härte konnte sich Andreas Eschenbach nicht beschweren. Die Eltinger hingegen beklagten die ruppige Gangart der Hausherren, sie sahen sich mehrfach von Schiedsrichter Andre Endreß benachteiligt. Zwar hatte der Unparteiische nicht seinen besten Tag, Eltingen war aber im ersten Abschnitt nicht in der Lage das körperliche Spiel der Pattonviller mitzugehen. Dass es für den SVP noch um viel, für die Eltinger in der Liga quasi um nichts mehr geht, war augenscheinlich. Und Pattonville belohnte sich für die gute Anfangsphase.

Daniel Schick erzielte in der 24. Spielminute das 2:0 per direktem Freistoß von der Strafraumkante. Dabei sah SV-Schlussmann Sven Arnold, der wegen mehrerer Ausfälle auf der Position erst sein drittes Saisonspiel machte, nicht gut aus. Er blieb beim gezielten Flachschuss von Schick einfach stehen. Zwei Minuten später hätte Schick auf 3:0 erhöhen können, er traf aber nur die Latte.

 

Der SVP trifft und wackelt trotzdem
Das 1:2 aus Sicht der Eltinger (45.) kam dann überraschend. Bevor Lukas Schramm den Ball über die Linie drückte hatten ihn die Pattonviller völlig aus den Augen verloren. Zuvor wurde auch Marco Gritsch im Strafraum nicht angegriffen.

In die zweite Halbzeit startete der SVP optimal. Kapitän Johannes Vetter überlupfte gleich zwei Abwehrspieler, Garcia Urbina scheiterte im ersten Versuch noch am herausstürmenden Arnold, der Nachschuss war aber drin (47.). Das dritte Gegentor änderte nichts daran, dass Eltingen endlich aufwachten. Die Gäste nahmen den Kampf an und hatten, nachdem sie auf eine Dreierkette umstellte, auch eine ganz Reihe an Torchancen. Beim SVP war es vorbei mit der Ordnung und dem gepflegten Spiel nach vorne. „Bei uns wollte keiner den entscheidenden Fehler machen“, sagte Eschenbach. „Nach der Umstellung waren wir ziemlich unsortiert.“

 

Birkeneder hält überragend
SVP-Keeper Kalli Birkeneder musste mehrfach sein ganzes Können zeigen. Einen Freistoß von Sven Gritsch hielt er stark (64.), gegen den Kopfball von Florian Hofmann (70.) war er aber chancenlos. Zwei weitere Großchancen der Gritsch-Brüder (72.,74.) und einen Kopfball von Schramm (80.) parierte Birkeneder, der einen Sahnetag erwischte, ebenfalls. Ganz anders sein Gegenüber: Sven Arnold drosch drei Minuten vor dem Ende den Ball bei einem Abschlag aus nächster Nähe an den Rücken von SVP-Stürmer Nikola Pantic. Von dort sprang der Ball ins Tor der Eltinger. Das Spiel war entschieden und der SVP durfte sich über die drei wichtigen Punkte freuen.


Der Aufsteiger hat vier Spiele vor dem Ende der Runde fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, den derzeit der TV Aldingen belegt. Die Aldinger haben allerdings noch ein Spiel weniger absolviert, genauso wie der punktgleiche SV Riet.

 

SV Pattonville Birkeneder – Cicek, Poet, Schick, Hörner, Hirschmann (74. Ader), Vetter, Garcia Urbina (93. Baum), Sonal (90. Nar), N. Pantic (91. Schittenhelm)

 

Doppeltorschütze: Luca Garcia Urbina (links) netzte gegen den SV Leonberg/Eltingen zwei Mal.

Foto: Simon Granville/factum

28. Spieltag: SGM Riexingen - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

SVP vergibt in der Nachspielzeit die Chance auf drei Punkte

 

Das Eschenbach-Team liegt bei Schlusslicht SGM Riexingen früh zurück, berappelt sich dann aber noch mal.

Von Marius Venturini

 

Zu sehen gab’s für die Zuschauer in Oberriexingen so einiges. Die Szene in der 57. Minute dürfte allerdings nur dem Pattonviller Anhang gefallen haben. Einen Rückpass des eigenen Spie­lers nahm SGM­-Torhüter Maurice Müllner verbotenerweise mit der Hand auf. Es folg­te ein indirekter Freistoß für den SVP. Zu dem aus fünf Metern der schussgewaltige Daniel Schick antrat. Der Innenverteidiger zog ab, ein Riexinger Akteur wehrte den Ball mit der Hand auf Kopfhöhe ab. Die Fol­ge: Rote Karte und Elfmeter. Auch hier trat Schick an und verwandelte sicher. Es war der Anschlusstreffer zum 1:2 aus Pattonvil­ler Sicht. Am Ende trennten sich die beiden abstiegsbedrohten Bezirksligisten mit 2:2.

 

Was sich in der Anfangsphase der Begegnung ereignete, ließ sich von SVP­Trainer Andreas Eschenbach in einer ersten Spontanreaktion nur mit dem Sch­Wort umschreiben. Zwei individuelle Feh­ler sorgten dafür, dass der Tabellen­-13. SV Pattonville beim Tabellenletzten rasch mit 0:2 zurücklag. Beim 0:1 verursachte der he­rausstürmende SVP­-Schlussmann Bakary Manneh einen Strafstoß, den Marc Tröger verwandelte (13.). Beim 0:2 fünf Minuten später bot die Gästedefensive eine Slap­stickeinlage im eigenen Strafraum, die von Riexingens Bastian Schaar genutzt wurde. Mit 0:2 ging es für das Eschenbach­-Team auch in die Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel – die Gastge­ber versuchten es weiter fast ausschließlich mit dem guten alten Kick and Rush – folgte recht rasch Daniel Schicks erfolgreich ver­wandelter Elfmeter. Das 2:2 entsprang dann tatsächlich einer schönen Kombina­tion, eine Seltenheit auf dem holprigen Ge­läuf. Tobias Ader spielte den Ball zu Eren Sonal, der ins rechte untere Eck traf (60.). Und der SVP hätte in der Nachspielzeit sogar noch den Siegtreffer machen können. Wie die Spieler von Borussia Mönchen­gladbach tags zuvor in der Anfangsphase des Spiels beim VfB Stuttgart, stürmten drei Pattonviller auf das SGM­-Gehäuse zu. Doch Daniel Schick, flankiert von den beiden Brüdern Sascha und Nikola Pantic, schloss selbst ab, anstatt zu passen – Mau­rice Müllner hielt, Abpfiff, die Partie war gelaufen.

 

„Jetzt sind wir mit einem anstatt mit zwei blauen Augen davongekommen“, lautete das Fazit von Andreas Eschenbach. Dieses Unentschieden bringe seiner Mannschaft nicht wirklich viel. Immerhin: Der SVP klettert um einen Platz auf Rang 12. Auch der Abstand auf den Abstiegsrele­gationsplatz hat sich um einen Punkt auf nun zwei Zähler vergrößert. 

Als Nächstes bekommt es der SVP zu­hause mit dem Tabellenvierten SV Leon­berg/Eltingen zu tun. Anpfiff ist am Sonn­tag, 5. Mai, um 15 Uhr. 

 

SV Pattonville Manneh – Poet (50. Bäurle), M. Cicek, Schick, Hörner, Ader (81. Baum), Vetter, Garcia (75. Schubert), Hirschmann (50. S. Pantic), Sonal, N. Pantic 

 

27. Spieltag: SVP I - SV Salamander Kornwestheim (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

SVP luchst dem Stadtrivalen einen Punkt ab

Von Michael Bosch

 

Der SV Pattonville durfte sich am Ende ein bisschen wie der Sieger fühlen. Im Derby gegen den SV Kornwestheim gab es am Ostermontag ein 2:2-Unentschieden für den abstiegsbedrohten Fußball-Bezirksligisten. „Zumindest heute waren wir nicht schlechter als der SVK“, sagte SVP-Trainer Andreas Eschenbach. „Mit unserer Leistung in der zweiten Halbzeit haben wir uns den Punkt mehr als verdient.“ Allerdings wäre aus dem Bonuspunkt für den Aufsteiger nichts geworden, hätte SVK-Stürmer Dominik Janzer in der Nachspielzeit nicht gleich zwei riesige Chancen liegen gelassen. Das wusste auch Eschenbach: „Es hätte zum Schluss natürlich auch anders laufen können.“

 

Einmal scheiterte Janzer aus kurzer Distanz am Pattonviller Schlussmann Bakary Manneh (91.). Zwei Minuten später war der Toptorschütze der Bezirksliga nach einem schnell ausgeführten Freistoß, der die SVP-Verteidigung überrumpelte, wieder völlig frei. Dieses Mal zog Janzer links am Tor vorbei. „Wer seine Chancen nicht macht, wird halt dafür bestraft“, sagt SVK-Trainer Sascha Becker. Damit meinte er nicht nur die beiden Möglichkeiten in der Nachspielzeit.

 

Zumindest in der ersten Halbzeit gab’s an der Chancenverwertung des Kornwestheimer Mittelstürmers aber nichts zu mäkeln. Bereits nach drei Minuten bediente Pirmin Löffler Janzer im Strafraum, die Nummer 16 des SVK vollstreckte von der Kante des Fünfmeterraums sicher. Der SVK ging in den ersten zehn Minuten mit solcher Intensität zu Werke – Pattonville war völlig verunsichert. „Ich habe schon befürchtet, dass es wieder so läuft wie im Hinspiel“, sagte Andreas Eschenbach zur stürmischen Anfangsphase der Gäste. Das hatte der SVP mit 1:6 verloren.

 

Doch die Pattonviller fingen sich. Mit dem ersten richtigen Abschluss fiel dann auch direkt der 1:1-Ausgleich. Johannes Vetter zog von links in die Mitte und spielte einen Flugball auf Luca Garcia Urbina. Der Rechtsaußen legte sich den Ball vom rechten auf den linken Fuß und traf (15.). Der Treffer gab den Hausherren Aufwind, bis wieder Janzer kam. In der 23. Spielminute erzielte er nach klugem Pass von Philip Böhl, der den Ball schön durch die Abwehrkette steckte, das 2:1. In der Folge kam der SVP noch zu ein paar Halbchancen, zwei Minuten vor der Pause prüfte Ibrahim Nar SVK-Keeper Louis Wolf. Kornwestheims Schlussmann lenkte den Fernschuss mit einer Faust über die Latte.

 

Nach dem Seitenwechsel hatten die Pattonviller dann wesentlich mehr vom Spiel, der SVK aber die besseren Chancen. Einen gefährlichen Abschluss von Janzer klärte Manneh sehenswert zur Ecke (58.). SVK-Kapitän Janzer, der die Binde an Stelle des verletzten Marco Reichert trug, schloss auch in der 73. Minute gefährlich ab, nachdem der eingewechselte Mirsad Vejselovic aufgelegt hatte – wieder war Manneh zur Stelle. „Wir haben heute auch der Personalsituation Tribut gezollt“, resümierte Becker. Neben Reichert fehlte Berkan Yürükoglu verletzt. Pirmin Löffler, der zusammen mit Janzer die Spitze beim SVK bildete, war nach dreiwöchiger Verletzung erst wieder in die Startelf zurückgekehrt. Der SVK wirkte immer müder, die Pattonviller kämpften verbissen – und wurden für den Aufwand belohnt. Joker Sascha Pantic erzielte in der 83. Minute das viel umjubelte 2:2. Er vollendete einen schönen Spielzug über fünf Stationen. Die letzten beiden Pässe kamen von Eren Sonal und Nikola Pantic. „Die beiden Gegentreffer dürfen wir aber so nicht bekommen“, ärgerte sich Becker. „Das war ja zweimal eine ähnliche Situation.“ Becker monierte auch das Umschaltspiel nach Ballgewinnen in einigen Situationen. Und der SVK-Coach räumte ein, dass Pattonville den Punkt verdient habe. „Natürlich haben wir uns das anders vorgestellt“, sagte Becker. Allzu lang dürfte sich Becker aber nicht mehr ärgern. Denn seine Mannschaft bleibt trotz des sechsten Unentschiedens der Saison Tabellenführer der Bezirksliga und hat nach wie vor die besten Karten im Aufstiegsrennen. Verfolger NK Croatia Bietigheim leistete sich im Parallelspiel daheim gegen den TSV Merklingen nämlich ebenfalls einen Ausrutscher und spielte nur 2:2 unentschieden.


Den SVP trennen weiterhin zwei Punkte von einem direkten Abstiegsplatz. „Wichtiger als der Punkt war auch, wie das Ergebnis zustande gekommen ist“, sagte Eschenbach.

 

SV Pattonville Manneh – Cicek, Poet, Schick, Hörner, Hirschmann (75. Schubert), Vetter, Nar (79. Ader), Carcia Urbina (73. S. Pantic), Sonal, N. Pantic

 

Nachbarschaftlich fair: Der SVP und der SVK (hier mit Stefano Niccolazzo am Ball) trennten sich 2:2

Foto: Christine Biesinger (Kornwestheimer Zeitung)

26. Spieltag: TSV Schwieberdingen - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

SV Pattonville verliert zwei Punkte und zwei Spieler

 

Der TSV Schwieberdingen erzielt spät im Spiel den Treffer zum 1:1-Ausgleich. Mandic sieht Rot.

Von Michael Bosch

 

Der SV Pattonville hat im Kampf gegen den Abstieg in der Fußball-Bezirksliga Enz/Murr zwei wichtige Zähler liegen gelassen. Beim TSV Schwieberdingen reichte es am Sonntagnachmittag für den Aufsteiger nur zu einem 1:1-Unentschieden. Schwieberdingens Julian Reiser erzielte acht Minuten vor dem Ende der Partie den Ausgleich. Nach einem Gewühl im Pattonviller Strafraum stocherte er den Ball über die Linie.„Vom Spielverlauf her war das Unentschieden  gerecht“,  resümierte Pattonville-Coach Andreas Eschenbach, „aber so den Gegentreffer zu bekommen, ist halt bitter.“

 

Viel schlimmer für Eschenbach ist aber die Verletzung von Leistungsträger Tobias Uhse, der mit 13 Treffern bislang zweitbester SVP-Torschütze in dieser Saison ist. Der Flügelspieler, der erst vor der Saison zum SVP zurückgekehrt ist, verletzte sich bei einem Zweikampf schwer. Es besteht der Verdacht auf Kreuzbandriss. „Es war glaube ich kein Foul“, sagte Eschenbach zu der Situation. Uhse nahm den Ball schlecht an und verdrehte sich bei der Aktion das Knie des Standbeins. 

 

In den verbleibenden acht Saisonspielen muss Eschenbach wohl auch ohne Philip Mandic planen. Mandic erzielte nach einer guten halben Stunde mit einem satten Schuss aus 30 Metern den Führungstreffer für die Pattonviller. Der Ball touchierte die Unterlatte und sprang dann hinter die Torlinie. Mandic war nach einer Viertelstunde für Uhse ins Spiel gekommen – und hätte zum Matchwinner avancieren können. Weil sich der Joker aber vor dem Ausgleichstreffer nicht im Zaum halten konnte, musste seine Mannschaft die Partie zu zehnt beenden. Mandic war von seinem Gegenspieler nach einem Zweikampf in die Bande gedrückt worden, der Pattonviller verlor die Nerven und trat nach seinem Gegenspieler. „Das war nichts Weltbewegendes, aber sowas muss der Schiri halt als Tätlichkeit ahnden – und das ist Rot“, kommentierte Eschenbach. „Philip hat uns damit einen Bärendienst erwiesen.“ Zumal sein Team beim anschließenden Gegentreffer wohl noch mit den Gedanken „beim dummen Platzverweis“ gewesen sein könnte, mutmaßte Eschenbach.

 

Ohne Uhse und Mandic, der erst von einer zweiwöchigen Sperre zurückgekehrt ist, sieht Eschenbach nicht allzu rosig für den Rest der Saison. „Jetzt wird es eine noch größere Herausforderung.“

 

SV Pattonville Manneh – Hörner, Schick, Hirschmann (60. Bäuerle), Vetter, Garcia Urbina (60. S. Pantic), Nar (76. Poet), Uhse (15. Mandic), N. Pantic, Cicek, Sonal

 

25. Spieltag: SVP I - SV Riet (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

SVP fegt den direkten Konkurrenten weg

 

Der Bezirksligist besiegt im Duell zweier Abstiegskandidaten den SV Riet klar und deutlich mit 8:2. 

Von Marius Venturini

 

Damit hatte im Pattonviller Sport­park nun wirklich niemand gerech­net. Natürlich hatte sich SVP­-Trai­ner Andreas Eschenbach im Vorfeld der Partie gegen den direkten Tabellennach­barn SV Riet Siegchancen ausgerechnet. Dass man den direkten Konkurrenten im Kampf um den Bezirksligaverbleib aber mit 8:2 (3:0) vom heimischen Kunstrasen fegen würde, hatte sich wohl keiner so richtig vorstellen können. „Gott sei Dank!“, ent­fuhr es SVP­Präsident Michael Uhse, „das haben die Jungs sich verdient.“ Es war der erste Dreier für Pattonville seit dem Wie­derbeginn der Runde Anfang März (2:0 bei der SKV Rutesheim 2). 

 

Zwei Akteure ragten unter den durch­weg stark spielenden heraus: zum einen Ni­kola Pantic, der vier Tore erzielte, zum an­deren Eren Sonal, der dreimal erfolgreich war. Außerdem steuerte Innenverteidiger Daniel Schick noch ein Tor durch einen se­henswerten direkten Freistoß bei. 

 

Aber der Reihe nach: Die ersten Offen­sivaktionen verbuchte der SV Riet, der sich in der Anfangsphase gar nicht ungefährlich präsentierte. Mit der ersten zwingenden Aktion gab’s den Dosenöffner aber auf der anderen Seite. Eine Hereingabe von Marco Hörner ließ Sonal über den Scheitel zum hinter ihm postierten Pantic rutschen, der cool zum 1:0 verwandelte (11.). Dem SVP war der Wille deutlich anzumerken: Und das Team von Trainer Andreas Eschenbach wurde in der 29. Minute ein zweites Mal be­lohnt. Nach einer Ecke von Schick köpfte Pantic zum 2:0 ein. 

Die Rieter kamen allerdings auch zu Ge­legenheiten. Adam Juhasz probierte es aus der Distanz, verfehlte das Gehäuse jedoch (31.). Nur zwei Minuten später hätte Pantic für den SVP weiter erhöhen können, schei­terte aber an Gästekeeper Denis Rommel. Wiederum zwei Minuten später schepper­te es dann doch: Daniel Schick zirkelte einen Freistoß aus 25 Metern zum 3:0­-Halbzeitstand ins Netz. 

 

Die zweite Hälfte begann für den SVP perfekt: Eren Sonal, in der Vergangenheit oft glücklos, wurde schön freigespielt, ließ noch einen Verteidiger aussteigen und schoss locker zum 4:0 ein (46.). Riet ver­kürzte in der 52. Minute durch Cihat Aytac (Eschenbach: „Das war wieder so eine typi­sche Szene für uns, da hatten wir schon einen Gang ’runtergeschaltet.“), doch Pan­tic stellte mit einem schönen Flachschuss ins linke untere Eck den alten Abstand wie­der her (63.). Einen Rieter Lattentreffer durch Pasquale Arena (65.) später war abermals Pantic zur Stelle, der eine Flanke von Matthias Hirschmann einnickte (68.). Eren Sonals 7:1 (73.) nach Kopfball­-Vor­arbeit von Tobias Uhse und 8:1 im zweiten Versuch gegen Keeper Rommel machten die Pattonviller Glücksgefühle vollkom­men. Dazwischen hatte SVP­-Schlussmann Bakary Manneh noch überragend gegen Aytac geklärt (75.). Der letzte Treffer blieb den Gästen in Person von Pasquale Arena (89., abgefälschter Freistoß) vorbehalten. 

 

„Jetzt haben wir mal Glück gehabt“, gab SVP-Coach Eschenbach nach der Partie zu Protokoll. „Ich freue mich für die Mann­schaft, auch dafür, dass wir die hässliche 0:2-­Niederlage aus dem Hinspiel wettge­macht haben.“ Diesmal habe sein Team al­les richtig gemacht. Die Punkte kann der SVP, der nun auf dem ersten Nichtabstiegs­platz 13 steht, gut gebrauchen: Am kom­menden Sonntag, 14. April, geht es zum Ta­bellensechsten TSV Schwieberdingen.

 

SV Pattonville Manneh – Hörner, M. Cicek, Schick, Hirschmann, Nar (65. Ader), Vetter (78. Schubert), Garcia (69. Ketzler), Uhse, Sonal, N. Pantic (76. Schittenhelm) 

 

Gemeinsam mit Nikola Pantic Spieler des Spiels: der SVPler Eren Sonal (links)

Foto: Peter Mann (Kornwestheimer Zeitung)

24. Spieltag: SV Perouse - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Direkter Freistoß in der Nachspielzeit: SVP jubelt über einen Punkt

 

Daniel Schick erzielt gegen den SV Perouse in der 93. Minute den Ausgleich zum 3:3­-Unentschieden. 

Von Michael Bosch

 

An Dramatik war die Schlussphase des Bezirksligaspiels zwischen dem SV Perouse und dem SV Pattonville eigentlich nicht mehr zu überbieten. Es lief bereits die 93. Minute, als Daniel Schick an­lief und den Freistoß aus 25 Metern im Winkel versenkte. „Ein geiles Tor. Zum Schluss müssen wir mit dem Punkt zufrie­den sein“, sagte SVP-­Coach Andreas Eschenbach. In Anbetracht dessen, dass seine Mannschaft drei Minuten vor dem Ende sogar mit zwei Toren zurück lag, dürf­te er damit recht haben. Auch wenn der SV Pattonville,der seine drei Spiele andauern­de Niederlagenserie beendete, über weite Strecken das Spiel machte. Nikola Pantic brachte die Gäste in Rutesheim nach fünf Minuten in Führung. Eine halbhohe Flanke von der linken Seite von Mathias Hirsch­mann bugsierte der Stürmer über die Linie.

 

Individuelle Fehler werden bestraft 

Auf dem großen Rasenplatz an der Heims­heimer Straße hatte der SVP auch in der Folge alles im Griff – bis kurz vor der Pause Hektik aufkam. „Da hat es sich dann ein bisschen gedreht“, analysierte Eschen­bach. In der 65. Minute foulte Yannic Poet einen Gegenspieler, den fälligen Strafstoß verschoss Perouse aber. Drei Minuten später machte es Erkan Karaca dann besser und verwandelte vom Punkt. Dieses Mal hatte sich Hirschmann zu einem Foul im Strafraum hinreißen las­sen. Beim 2:1 von Burak Baltaci (75.) ließen die SVPler Yannic Poet, der als einziger zu­rück gelaufen war, im Stich. „Da haben wir als Kollektiv gar nicht gut ausgesehen“, sag­te Eschenbach. 

 

Dem 3:1 von Tarik Ören ging dann ein in­dividueller Fehler voraus. Der eingewech­selte Simon Baum hätte einen hohen Ball mühelos zu Keeper Bakary Manneh zu­rückköpfen können, stattdessen entschied er sich dazu ihn anzunehmen. Das an­schließende Zweikampfduell verlor Baum gegen Ören. Der Stürmer behielt vor Man­neh die Nerven und überlupfte ihn zum 3:1 (86.). Die Partie schien entschieden. Aber der SVP machte einfach weiter. „Das hat uns in den vergangenen Wochen eigentlich auch schon ausgezeichnet“, lobte Eschen­bach. Pantic mit seinem zweiten Treffer eb­nete dem furiosen Finale den Weg. Wieder flankte Hirschmann, dieses Mal schoss der eingewechselte Eren Sonal. Den abge­fälschten Ball staubte Pantic zum 2:3 ab. 

 

Pattonville bleibt Tabellen­-15. 

Daniel Schick hatte nach dem 3:3­-Aus­gleich sogar eine weitere Möglichkeit. Der Fernschuss ging aber über das Tor. 

 

Der SVP ist weiterhin Tabellen­15., hält aber den Anschluss an die Nichtabstiegs­plätze. Auf den Relegationsplatz beträgt der Rückstand einen Punkt. 

 

SV Pattonville Manneh – Bäuerle (78. Baum), Schick, Poet, Garcia Urbina (71. Hörner), Uhse, Hirschmann, Nar (78. Ader), Vetter, Schit­tenhelm (63. Sonal), Pantic

 

23. Spieltag: SVP I - TSV Merklingen (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Rabenschwarzer Tag für den SV Pattonville

 

Beim 0:6 gegen den TSV Merklingen klappt beim SVP gar nichts.

Von Marius Venturini

 

Andreas Eschenbach war vollständig bedient. „Das waren Pleiten, Pech und Pannen. Ein Video von diesem Spiel könnte man auf Youtube stellen“, schimpfte der Trainer des SV Pattonville nach der 0:6-Heimniederlage seines Teams gegen den TSV Merklingen. Es war die höchste Saisonpleite des SVP, der damit in der Bezirksliga auf den direkten Abstiegsplatz 15 abgerutscht ist.

 

Die Pattonviller, die in der Vorwoche beim Tabellendritten FSV Bissingen 2 noch gut mitgehalten hatten, leisteten sich viel zu viele, teils haarsträubende individuelle Fehler. Auch Torhüter Karl Birkeneder hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und war bei drei Gegentoren nicht schuldlos. Insgesamt war es allerdings das gesamte Team, das 90 Minuten zum Vergessen ablieferte. „Ich könnte nicht mehr sagen, wie die Gegentore in der zweiten Hälfte gefallen sind“, so Eschenbach. Er habe sich nur noch auf die Bank gesetzt und „es über mich ergehen lassen“.

 

Der Vollständigkeit halber: Das Gästeteam aus dem Weil der Städter Teilort ging bereits in der zehnten Minute durch Fabian Heim in Führung. Dem frühen Gegentor, das Eschenbach unbedingt vermeiden wollte, folgten in der ersten Hälfte noch das 0:2 durch Thomas Babel (32.) und das 0:3 durch Salih Karaman. Erst Babel, dann Karaman waren es auch, die nach dem Seitenwechsel auf 0:4 (48.) und 0:5 (59.) stellten. Tolga Kamlice besorgte in der 69. Minute den 0:6-Endstand. Dass der SVP in der Schlussphase noch eine Rote Karte kassierte, passte ins Bild.

 

Die nächste Bezirksligapartie bestreitet der SV Pattonville am Samstag, 30. März, beim Tabellensiebten SV Perouse. Anpfiff ist um 15 Uhr.

 

SV Pattonville Birkeneder – Hörner (60. Schubert), Poet, Schick, Bäurle (49. Garcia), Vetter, M. Cicek, P. Mandic, Uhse, Nar (60. Schittenhelm), N. Pantic (69. S. Pantic)

22. Spieltag: FSV 08 Bissingen II - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Der SV Pattonville leistet sich zwei Fehler zu viel

 

Der Bezirksliga-Aufsteiger verliert beim FSV 08 Bissingen 2 mit 1:2, hätte aber einen Punkt verdient gehabt.

Von Michael Bosch

 

Die Bezirksliga-Fußballer des SV Pattonville haben ihr Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft des FSV 08 Bissingen mit 1:2 verloren. Am Ende verhinderten zwei individuelle Abwehrfehler, dass die Elf von Trainer Andreas Eschenbach Zählbares mitnahm. „Mehr gibt es dazu eigentlich auch nicht zu sagen“, fasste der SVP-Coach die Partie zusammen.

 

Der Start in die Begegnung bei nasskaltem Wetter auf dem Kunstrasen an der Waldstraße misslang den Pattonvillern völlig. Nicht einmal eine Minute war gespielt, als Antonios Kochliaridis die Hausherren in Führung brachte. Auf der linken Abwehrseite des SVP waren sich Marco Hörner und Yannic Poet überhaupt nicht einig. Keiner der beiden ging zum Ball, sodass Kochliaridis leichtes Spiel hatte. Mit einem satten Schuss aus Siebenmeter besorgte er die Führung. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene und unterhaltsame Bezirksligapartie, in der die Pattonviller mindestens ebenbürtig waren. Ibrahim Nar (6.) mit einem Drehschuss und Tobias Uhse, der am Ball vorbei trat (10.), schossen als erste für den SVP aufs Bissinger Tor. Marco Rienhardt hätte für den Tabellendritten, der zeigte, dass er zu Recht so weit oben im Klassement steht, auf 2:0 erhöhen können (19.). Die Bissinger standen gut und waren häufig nach langen Bällen gefährlich. Beim 2:0 profitierten sie aber erneut von einem individuellen Fehler. Yannic Poet, der nicht seinen besten Tag erwischte, verlor den Ball mit dem Rücken zum Gegner an Björn Rothkopf. Weil Poet anschließend auch noch ausrutschte, hatte Rothkopf freie Bahn. Gegen seinem harten Vollspannschuss war SVP-Keeper Kalli Birkeneder chancenlos.

 

Dem SVP fehlte in der Folge häufig die Genauigkeit im letzten Angriffsdrittel. Ansonsten konnte Andreas Eschenbach mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden sein. Das Umschaltspiel klappte gut, das Pressing zeigte Wirkung. Chancen waren aber selten. Nur Philipp Mandic war ganz nah dran am Treffer für die Pattonviller. Nach einer Freistoßvariante und einem Lupfer von Uhse war der Rechtsaußen auf einmal völlig frei vor FSV-Torwart Leon Buchholz. Mandic fehlte aber ein Fußspitze zum erfolgreichen Abschluss (30.). „Wir haben das Spiel gemacht, die letzte Stunde hat ganz klar uns gehört“, sagte Eschenbach. 

 

Der Auftakt in die zweite Hälfte war dann wie gemalt. Bis zum Anschlusstreffer von Johannes Vetter dauerte es gerade einmal vier Minuten. Der zentrale Mittelfeldspieler traf aus halbrechter Position. An-schließend hatte das Spiel nicht mehr das Niveau des ersten Durchgangs, auch Chancen gab es kaum noch. Einen Schuss von Rothkopf lenkte Birkeneder über die Latte (52.), kurz vor Ende hatte Nikola Pantic eine gute Gelegenheit für den SVP, der Ball ging aber rechts am Tor vorbei.

 

 

SV Pattonville Birkeneder – Hörner, Poet, Schick, Bäuerle, Mandic (75. S. Pantic), Cicek, Vetter (84. Schubert), Uhse, N. Pantic, Nar (70. Schittenhelm)

 

Erzielte den Anschlusstreffer für den SVP: Johannes Vetter

Foto: Archiv/Horst Dömötör (Kornwestheimer Zeitung)

21. Spieltag: SVP I - Spvgg 07 Ludwigsburg (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Pleite im Sturm-Derby: Eschenbach-Team hat gegen 07 viel Pech

 

Der SV Pattonville verliert mit 0:2 gegen Ludwigsburg und ist sauer über eine Schiri-Entscheidung.

Von Marius Venturini

 

Andreas Eschenbach hatte allen Grund, bedient zu sein. Zum einen war der SVP-­Trainer alles andere als einverstanden mit der Entscheidung, das Derby gegen 07 Ludwigsburg über­haupt anzupfeifen. „Bei diesem Wind? Eine Farce! Ich hätte auf keinen Fall spielen lassen“, schimpfte er nach dem Abpfiff, der die 0:2 (0:0)­Niederlage seines Teams be­siegelte. Zum anderen schien seine Elf in einer vom Sturm verwehten Begegnung geradezu vom Pech verfolgt zu sein. 

 

Dieses Unglück nahm in der 63. Minute beim Stand von 0:0 seinen Lauf: Winter­pausen-­Neuzugang Daniel Schick trat zum Freistoß an und zirkelte den Ball aus rund 25 Metern – und mit ein wenig Windunter­stützung – über die Mauer an die Unter­kante der Latte. Von dort sprang das Spiel­gerät hinter die Linie, dann aber wieder aus dem Tor heraus. Der Unparteiische hatte die Situation jedoch anders gesehen und entschied auf Weiterspielen, was die Pattonviller nicht zu Unrecht erzürnte.

Eine ähnliche Szene wiederholte sich in der 85. Minute, als Schick erneut einen Freistoß aufs Tor schoss, der Ball aber an den Pfosten klatschte und niemand den Abpraller verwerten konnte. Allerdings hieß es zu diesem Zeitpunkt bereits 0:2 aus Sicht des SVP, durch zwei Tore, die das Eschenbach­-Team so eigentlich nicht kassieren darf. Beim 0:1 in der 72. Minute wurden im Spielaufbau einige taktische Vorgaben ignoriert, sodass nach einem Ballverlust zwei Ludwigsburger frei vor Pattonville­-Keeper Bakary Manneh standen. Emmanuel McDonald vollstreckte cool per Lupfer. Und gerade eine Minute später war es erneut McDonald, der für die Gäste erhöhte. Eine Flanke von der rechten Pattonviller Seite wehte der Wind über Yannic Poet hinweg direkt vor die Füße des 07-­Stürmers, der Manneh mit einem Flachschuss ins lange Eck überwand. Lud­wigsburgs Nummer 11 hätte 120 Sekunden später sogar noch einen draufsetzen können, traf in aussichtsreicher Situation den Ball aber nicht richtig. 

 

Das ärgerliche aus Sicht des SVP: Diese Gegentore kamen aus dem Nichts. Nach einer unspektakulären ersten Hälfte ka­men die Gastgeber gut aus der Kabine und machten Druck, allein es fehlte die Präzi­sion in den Zuspielen. „Und dann kassieren wir zwei solche Dinger. Wir hatten heute einfach kein Glück“, so Eschenbach, der die Niederlage, so ärgerlich sie auch war, nicht überbewerten möchte. „Es ist ein kleiner Rückschlag für uns, nicht mehr.“ In Rutes­heim (2:0-­Sieg gegen die SKV-­Reserve) seien einige Unaufmerksam­keiten nicht bestraft worden.„Das war diesmal eben an­ders.“ Seine Mannschaft ha­be, bei allem Pech, während des Spiels aus ein paar Aktio­nen nichts gelernt und sei dann dafür bestraft worden.

 

Nach der Partie ist der SVP 13, steht damit einen Rang vor dem Relegationsplatz. Ludwigs­burg springt auf Rang 10. Am nächsten Wo­chenende muss Pattonville beim Dritten FSV Bissingen ran. Die Aufgaben werden nicht einfacher für das Eschenbach­-Team.

 

SV Pattonville Manneh – Hörner (75. Bäurle), Poet, Schick, Hischmann, M. Cicek, Vetter, Garcia (72. S. Pantic), P, Mandic, Nar (66. Schittenhelm), N. Pantic

 

Zwar setzt sich Ibrahim Nar (Mitte) hier gegen die Ex­-SVKler Leon Kraguljac (links) und Aleksandar Adzic (rechts) durch – am Ende verliert er aber mit seinem SVP.

Foto: Horst Dömötör (Kornwestheimer Zeitung)

20. Spieltag: SKV Rutesheim II - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Der SVP siegt beim direkten Konkurrenten

 

Von Michael Bosch

 

Kornwestheim/Pattonville - Die Erleichterung bei den Fußballern des SV Pattonville war nach dem wichtigen Auswärtssieg beim Tabellennachbarn SKV Rutesheim sichtbar. Mit dem 2:0-Auswärtssieg ist die Elf von Trainer Andreas Eschenbach nach der Winterpause optimal gestartet – und hat die Rutesheimer obendrein in der Tabelle hinter sich gelassen. Der Aufsteigerist mit nun 21 Punkten Zwölfter der Bezirksliga, Rutesheim (19 Punkte) belegt Rang 14. SVP-Coach Eschenbach zeigte sich mit dem ersten Pflichtspiel im Jahr 2019 zufrieden: „Die Partie geht zu 100 Prozent in Ordnung. Wir haben in dieser Saison noch nicht so oft zu Null gespielt.“

Allerdings hätte seine Mannschaft auch das ein oder andere Tor mehr erzielen müssen. Allen voran Nikola Pantic. Der Stürmer hatte schon nach acht Minuten eine Riesenchance, die Gäste in Führung zu bringen. Nach Matthias Hirschmanns Hereingabe von der linken Seite war Pantic vor dem Tor zu sorglos und vergab aus vier Metern. In der Anfangsphase waren die Pattonviller das klar bessere Team. Immer wieder wurde Stürmer Eren Sonal im Zen­trum gesucht, der den Ball gut festmachte.

 

Das Innenverteidiger-Duo glänzt
Das 1:0 war dann eine Co-Produktion der beiden Innenverteidiger. Winterneuzugang Daniel Schick brachte den Ball nach einer Eckballvariante scharf an den Fünfmeterraum, sein Nebenmann Yannic Poet musste nur noch den Fuß hinhalten (13.). „Die beiden haben das zusammen sehr gut gemacht“, lobte Eschenbach und meinte damit nicht nur den Führungstreffer. Schick zeigte, dass er den Pattonvillern mit seiner ruhigen Art Sicherheit geben kann und schaltete sich bei Standardsituationen immer wieder ins Offensivspiel ein.

Die Rutesheimer brauchten lange, ehe sie sich zum ersten Mal dem Pattonviller Tor näherten. Nach einer Viertelstunde prüfte Eldrenis Gashi Bakary Manneh das erste Mal. Der SVP-Keeper lenkte den Ball zur Ecke. Die erste halbe Stunde gehörte dennoch Pattonville. Nach 28 Minuten wurde Nikola Pantic wegen vermeintlicher Abseitsstellung zurückgepfiffen, drei Minuten später lief er nach einer schönen Ballstafette über Tobias Uhse und Sonal ­erneut völlig frei auf SKV-Schlussmann Redzepovic zu, der aber wieder als Sieger aus dem Duell hervorging. „Wir hätten einfach mit 3:0 in die Pause gehen müssen. Dann wäre das Spiel anders gelaufen“, ­ärgerte sich Andreas Eschenbach ein bisschen. Denn in der Folge ließ seine Mannschaft nach. Rutesheim war bei einer ­Doppelchance (40.) von Steffen Lang und Oliver Käpplinger nahe am Ausgleich.

Nach der Pause war das Spiel dann deutlich weniger unterhaltsam. Pattonville lief nicht mehr so konsequent an und stand deutlich tiefer. Die Rutesheimer hatten viel Ballbesitz, wussten damit aber wenig anzufangen. „Wir haben das Selbstbewusstsein eben nicht mit Löffeln gefressen“, so Eschenbach, der von der Defensivleistung seiner Elf in der zweiten Halbzeit dennoch angetan war.

 

Pantic macht doch noch sein Tor
Der ein oder andere Entlastungsangriff mehr, hätte dem Spiel allerdings gut getan. Häufig lief der Ball von einem Innenverteidiger zum anderen, ehe Torhüter Manneh ihn lang nach vorne schlug – meist direkt zum Gegner. Erst in der 77. Spielminute spielten die Pattonviller einen Konter erfolgreich zu Ende. Nikola Pantic entschied die Partie. Der Stürmer schloss aus halb-linker Position mit einem schönen Schlenzer ab. In der Mitte war Sascha Pantic mitgelaufen, sein Namensvetter machte es dann aber selbst. Tobias Uhse hatte die Vorlage zum 2:0 gegeben. Nikola Pantic hätte drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit noch auf 3:0 erhöhen können, als er wieder frei vor Rutesheims Keeper ­Redzepovic auftauchte, der einen weiteren Treffer aber nicht zuließ.

Am nächsten Spieltag steht für den SVP das Derby gegen 07 Ludwigsburg an. Die Ludwigsburger stehen nach dem 2:2-Unentschieden gegen den SV Leonberg/Eltingen einen Punkt vor Pattonville. Mit einem Sieg könnte die Eschenbach-Elf also noch weiter in der Tabelle nach oben klettern.

 

SV Pattonville Manneh – Hörner (85. Bäuerle), Schick, Poet, Hirschmann, Mandic (82. Garcia Urbina) Nar (71. Ader), Vetter, Uhse, Sonal (62. S. Pantic), N. Pantic

 

Bester Mann beim Auswärtssieg in Rutesheim: SVP-Innenverteidiger Yannic Poet (weißes Trikot)

Foto (Archiv): Christine Biesinger (Kornwestheimer Zeitung)

19. Spieltag: SVP I - FV Löchgau II (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Späte Gegentore verhindern Zählbares: SVP verliert gegen Löchgau 2

 

1:3 heißt es am Ende des letzten Spiels des Jahres – dabei diktiert Pattonville lange das Geschehen.

Von Marius Venturini

 

Es war mal wieder zum Verrücktwerden beim Spiel des SV Pattonville. Da machte der Bezirksliga-Aufsteiger von Trainer Andreas Eschenbach über weite Strecken das Spiel, stand am Ende gegen den FV Löchgau 2 wie so oft mit leeren Händen da. 1:3 hieß es am Ende, der SVP überwintert damit auf Rang 12.

 

„Aus meiner Sicht ist es eine ziemlich unverdiente Niederlage“, befand auch SVP-Coach Eschenbach, dessen Team ohne seine beiden etatmäßigen Innenverteidiger Yannic Poet und Julian Bäurle 65 Minuten lang gut agierte – und in Hälfte 1 zu zahlreichen Gelegenheiten kam, diese jedoch quasi im Zehn-Minuten-Takt vergab. Ibrahim Nar zum Beispiel, der aus guter Position über den Querbalken schoss, oder Tobias Uhse, der aus spitzem Winkel nur die Latte traf, waren zwei Beispiele. Ein weiteres bot erneut Nar, dessen Schuss erst an den einen Innenpfosten prallte, dann die Torlinie entlang hoppelte und an den anderen Innenpfosten klatschte, bevor er in die Arme von Löchgau-Keeper Fabian Rottmann ging. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gäste allerdings bereits in Führung: Gianluca Gioia hatte mit der Pike getroffen, nach-dem die SVP-Akteure zwei entscheidende Zweikämpfe verloren hatten (22.).

 

So musste Eschenbach also erneut hadern. Denn in der 60. Minute vergab Nikola Pantic die große Chance zum Ausgleich. Ein Löchgauer Innenverteidiger unterlief einen langen Ball, doch der Youngster im SVP-Sturm schloss zu hektisch ab und scheiterte so an Rottmann. Allerdings kam Pattonville doch noch zum Ausgleich – auf kuriose Weise. Ein langer Ball wurde von einem FV-Abwehrspieler zum Keeper verlängert, der jedoch nicht herankam. Vom Innenpfosten prallte das Spielgerät zurück, der eingewechselte Sascha Pantic schaltete am schnellsten und machte das 1:1 (86.). „Und im Freudentaumel fangen wir uns dann eine Minute später das 1:2“, moniert Eschenbach. Über die linke Seite hatte sich seine Elf auskontern lassen, erneut war es Gioia, der mit seinem zweiten Treffer des Tages die Gäste erneut in Führung brachte (87.). Das 1:3 durch Kubilay Baki in der Nachspielzeit war dann auch vollends egal (90.+1). 

Weiter gehts für den SVP am Samstag, 2. März, mit dem Spiel bei Rutesheim 2. 

 

SV Pattonville Manneh – Ordulu, Schubert, Hirschmann (9. Vetter), Hörner, Garcia, Nar (57. Baum), M. Cicek, Uhse (81. P. Mandic), Sonal (S. Pantic), N. Pantic

 

18. Spieltag: TSV Höfingen - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Die Durststrecke mit Auswärtssieg überwunden

 

Der SV Pattonville startet mit einem 3:1 (0:1)-Erfolg beim TSV Höfingen in die Rückrunde.

Von Melanie Bürkle

 

Das Ziel für den ersten Spieltag der Rückrunde in der Bezirksliga war von SVP-­Trainer Andreas Eschen­bach klar ausgegeben: einen Schritt nach vorne sollte die Mannschaft nach der lan­gen Durststrecke machen. Und das gelang mit einem souveränen Spiel in Höfingen auch. Nahezu volle 90 Minuten zeigte die Eschenbach-­Elf, was in ihr steckt.

 

Von Beginn an dominierten die Gäste die Partie. So nutzte das Team aus Patton­ville gleich die erste sich bietende Chance, um in Führung zu gehen. Yannic Poet gab auf den am linken Pfosten lauernden Mat­thias Hirschmann scharf rein, dessen Schuss prallte am TSV-­Keeper Kim Witte ab – genau zu Luca Garcia Urbina, der den Ball zum 0:1­-Führungstreffer reinschob.

 

Die zweite Halbzeit begann die Eschen­bach­-Elf etwas zurückhaltender. Sie ließ sich zusehends tief fallen, und das nutzten die Höfinger, um nun doch etwas mehr Druck aufzubauen. Trotzdem hatten die SVPler weiterhin einige Chancen – bei­spielsweise Urbina in der 65. Spielminute. Doch aus nicht einmal zehn Metern haute er den Ball über das Tor hinweg. Keine 60 Sekunden später markierten die Gastgeber durch Fabio di Frisco den Ausgleich. Das gab den Höfingern Aufwind, aber die Pattonviller hielten dagegen. In der 77. Spielminute leitete die Eschenbach­Elf nach einem Fehlpass im Mittelfeld einen schnellen Konter ein. Über Nikola Pantic gelangt der Ball zu Tobias Uhse, der den 2:1-­Führungstreffer erzielt. Keine zwei Minuten später sollte es dann schon wieder im gegnerischen Kasten scheppern: Hirschmann auf Pantic, Pantic ins Netz. So schnell kann’s gehen. Für die Heimmann­schaft war die Partie damit gelaufen und Pattonville musste sich auch kein Bein mehr ausreißen. Insgesamt konnte der SV-­Coach auf ein einwandfreies Spiel zurück­blicken. „Wir haben die Niederlage aus dem Hinspiel wieder ausgebügelt und drei Punkte geholt. Das ist super“, freute sich Andreas Eschenbach nach der Auswärts­partie. Pattonville klettert damit auf Tabel­lenplatz 12.

 

SV Pattonville Manneh – Hörner, Bäurle, Gar­cia Urbina (87. Ordulu), Uhse (80. Schubert), Pantic, Cicek, Sonal (57. Mandic), Hirschmann, Nar (46. Vetter), Poet. 

 

17. Spieltag: NK Croatia Bietigheim - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Der SVP verliert mit 0:5 bei NK Croatia

 

Der Aufsteiger belegt nach der Hinrunde Tabellenplatz 14.

Von Michael Bosch

 

Für SVP-Coach Andreas Eschenbach lässt sich die Hinserie seiner Mannschaft in der Bezirksliga ganz knapp zusammenfassen: „Unter Wert verkauft!“ Auch beim Tabellen-Zweiten NK Croatia Bietigheim hielt der Aufsteiger am Samstagmittag gut mit, am Ende entschieden wieder einmal kleine Fehler, fehlendes Glück – und letztlich auch die individuelle Klasse – die Partie. Das Ergebnis spiegle aber überhaupt nicht den Spielverlauf wider, meinte Eschenbach. 

 

Die erste gute Chance hatte nämlich sein Team. Leon Dobler parierte zweimal gut. Erst hielt er den Schuss von Philip Mandic aus 16 Meter, auch Nikola Pantic konnte ihn mit dem Nachschuss nicht überwinden. Beinahe im Gegenzug kassierte der stark ersatzgeschwächte SVP das 0:1. Bei einem Eckball stimmte die Zuordnung nicht, Nikolaos Tsiolakidis nutzte das (19.). Auch beim zweiten Gegentreffer, nur drei Minuten später, waren die Pattonviller wieder nicht gut sortiert. Diesesmal traf Fabian Kraljevic nach einer Ecke. Das 3:0 aus Sicht der Bietigheimer war eine schöne Einzelaktion von Stürmer Mario Teutsch, der seinen Gegenspieler am Strafraum alt aussehen ließ (44.). Zvonimir Zivic sorgte in der zweiten Minute der Nachspielzeit schon für die Vorentscheidung. In der zweiten Halbzeit hatten Pantic und der eingewechselte Ibrahim Nar, der den Pfosten traf, weitere Möglichkeiten für die Gäste, ein Tor war aber wiederum nur Bietigheim vergönnt. Zivic erzielte in der 90. Minute den Endstand.

 

SV Pattonville Manneh – Hörner, Bäuerle, Ordulu (59. Nar), Garcia Ubina (74. Baum), Pantic, Hirschmann, Ader (59. Shala), Schubert, Mandic (74. Ketzler), Vetter

 

16. Spieltag: SVP I - FC Marbach (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

SV Pattonville verlässt nach langer Durststrecke die Abstiegsränge

 

Mit 2:0 besiegt das Team von Trainer Andreas Eschenbach das Bezirksliga-Schlusslicht FC Marbach.

Von Marius Venturini

 

Aufsteiger SV Pattonville hat durch einen 2:0 (0:0)­-Erfolg gegen Schlusslicht FC Marbach den Sprung aus dem Tabellenkeller geschafft. Allerdings dauerte es eine Weile, bis die Mannschaft von Trainer Andreas Eschen­bach Zählbares vorweisen konnte. Um genau zu sein brauchte der SVP bis zur 50. Minute, um in Führung zu gehen. Ein Schüsschen des auf der rechten Seite freigespielten Johannes Vetter hoppelte ins lange Eck des Marbacher Gehäuses. Da­nach dauerte es jedoch nur fünf weitere Mi­nuten, ehe Philip Mandic von links auf Murat Cicek passte, der im Marbacher Sechs­zehner einen Schuss antäuschte, dabei aber von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Youngster Nikola Pantic sicher. Es war das 13. Saisontor des jungen Stürmers. Danach stellte sich der SVP ein wenig defensiver auf, kam aber dennoch zu weiteren Gelegenheiten. So war es erneut Pantic, der Gefahr verbreite­te, jedoch zweimal am Tor vorbeischoss. ­

 

Von Marbach kam sowohl in der ersten als auch in der zweiten Hälfte wenig bis gar nichts Zwingendes. Anfangs probierten es die Gäste mit einer Art Pressing, was jedoch nicht so recht funktionieren wollte. Im Gegenteil: Nikola Pantic hätte mit der ein­zigen Pattonviller Großchance in Durch­gang 1 bereits das 1:0 erzielen können, kam im Eins­-gegen-­eins aber nicht an FC-­Kee­per Armando Mora Estrada vorbei. Im Gro­ßen und Ganzen war der SVP dominant, auch im Mittelfeld hatte das Eschenbach­-Team die größeren Spielanteile. Tore gab’s aber erst nach dem Seitenwechsel – auch dank einiger Umstellungen im taktischen Bereich beim SVP, der in der zweiten Hälfte mehr über die Außenpositionen kommen wollte.

 

„Wir sind wirklich happy, nach so einer langen Durststrecke endlich wieder ge­wonnen zu haben“, freute sich Andreas Eschenbach. Der bislang letzte Liga­-Dreier seiner Mannschaft datierte vom 9. Septem­ber. Damals hatte es einen 2:0­Heimsieg gegen den TSV Merklingen gegeben. Mit dem jetzigen Erfolg steht sein Team auf Ta­bellenplatz 11 – und ist nach zuvor zwei Un­entschieden bereits im dritten Spiel unge­schlagen. 

 

Die Hinrunde endet für den SV Patton­ville mit einem echten Kracher: Am Sams­tag, 24. November, geht es zu Croatia Bie­tigheim, dem Tabellen­-Zweiten und schärfsten Verfolger von Lokalrivale SV Kornwestheim an der Tabellenspitze. Die Rückrunde startet für den SVP am Sonntag, 2. Dezember, mit dem Gastspiel beim derzeitigen Tabellen-Sechsten TSV Höfingen.

 

SV Pattonville Birkeneder – Hörner, Bäurle, Poet, Hirschmann, M. Cicek, Vetter (79. Schubert), Garcia Urbina (83. Ader), P. Man­dic (88. Baun), Sonal (74. Ordulu), N. Pantic.

 

14. Spieltag: SVP I - TV Aldingen (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Nachbarn teilen sich die Punkte

 

Der SV Pattonville trennt sich vom TV Aldingen mit 2:2 (0:1).

Von Werner Waldner

 

Es hätte ein wichtiger Schritt aus dem Tabellenkeller werden können, die Pattonviller hätten den TV Aldingen in der Tabelle überholen können – wenn sie denn das Spiel im heimischen Sportpark gewonnen hätten. Das gelang nicht, gleichwohl war man beim SVP einigermaßen zufrieden, denn zwischenzeitlich lagen die Gastgeber sogar mit 0:2 hinten.

 

Dass es am Ende doch noch ein Punkt wurde, ist dem Kampfgeist und Nikola Pantic zu verdanken, der in der 67. und 82. Minute für die zwei Treffer zum Ausgleich sorgte. Vorlagengeber für den zweiten Treffer war mit einer schönen Bogenflanke Johannes Vetter, für Treffer Nummer 1 war es Torhüter Karl Birkeneder. Sein Abschlag hüpfte nur einmal auf, dann nahm Pantic den Ball volley – Tor. Am Ende, so Trainer Andreas Eschenbach, seien die Pattonviller dem dritten Treffer näher gewesen als die Gäste aus Aldingen.

 

Insgesamt zeigte sich der SVP-Coach mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Gleich drei Torchancen erspielten sich die Pattonviller in den ersten zehn Minuten, aber Eren Sonal lupfte den Ball nicht nur über TV-Keeper Tim Hoffmann, sondern auch übers Tor, und Pantic traf lediglich den Pfosten. Das 0:1 resultierte aus mangelnder Kommunikation zwischen Torhüter und Abwehr, das 0:2 aus einem gelungenen Gegenpressing der Aldinger. 

 

50 Minuten lang mussten die Pattonviller ohne Spielgestalter Tobias Uhse auskommen, der in der 40. Minute mit einem Nasenbeinbruch ins Krankenhaus gebracht wurde. Der Schiedsrichter hatte einen unglücklichen Zusammenprall gesehen, die Pattonviller indes sprachen von einem Ellbogencheck eines Aldinger Spielers. Sie hoffen, dass Uhse in zwei Wochen wieder dabei sein kann. Am kommenden Wochenende ist der SVP spielfrei. 

 

SV Pattonville Birkeneder – Bäurle, Garcia Urbina (62. Shala), Uhse (40. Poet), Pantic, Cicek, Sonal, Hirschmann, Schubert, Mandic (88. Hörner), Vetter

 

13. Spieltag: TSV Heimsheim - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Negativ-Lauf gestoppt

 

Der SV Pattonville spielt auswärts beim TSV Heimsheim 4:4-Unentschieden.

Von Michael Bosch

 

Der SV Pattonville hat seine Niederlagenserie in der Fußball-Bezirksliga beendet. Am Sonntag erkämpfte sich das Team von Trainer Andreas Eschenbach beim TSV Heimsheim immerhin einen Punkt. „Ich bin froh, dass wir immer noch Fußball spielen und uns nicht hängen lassen“, sagte der SVP-Coach. „Wir haben ein bisschen die Kurve gekriegt.“ Seine Mannschaft habe deutlich weniger Fehler gemacht als zuletzt. 

 

Seinen Frust über erneut vier Gegentore wollte Eschenbach aber gar nicht verhehlen. „Das war wieder typisch für uns. Völlig unnötig.“ Sein Team kämpfte sich nach einem frühen 0:2-Rückstand – Ahmet Kocaaga hatte innerhalb von zwei Minuten (18.,20.) zweimal getroffen – wieder zurück, um dann selbst eine Zwei-Tore-Führung herzuschenken. Tobias Uhse erzielte in der 23. Spielminute den Anschlusstreffer zum 2:1. Der Offensivspieler dribbelte in den Strafraum und schloss platziert gegen die Laufrichtung des Keepers ab. Heimsheims Torhüter Louis Armbrust war auf dem nassen Rasen ausgerutscht. Auch der 2:2-Ausgleich ging auf das Konto von Uhse. Eine Flanke von Luca Garcia Urbina verlängerte Eren Sonal, Uhse vollendete (28.). 

 

Nach einer knappen Stunde brachte der Blondschopf seine Mannschaft dann per Freistoß in Führung, Julian Bäuerle (69.) erhöhte sogar auf 4:2. Ibrahim Nar lieferte die Vorarbeit zum Kopfballtor des Abwehrspielers. Die Pattonviller waren nah dran am Sieg, doch daraus wurde nichts. „Das ist natürlich schon extrem ärgerlich, dass man innerhalb von zwei Minuten zwei Punkte wegschenkt“, sagte Andreas Eschenbach. Dem 3:4 aus Sicht der Heimsheimer ging ein individueller Fehler von Philipp Mandic voraus. Nach einem Eckball ging er ins Dribbling, statt zu klären. Beim zweiten Kontakt ging Kocaaga dazwischen. Mandic traf den Heimsheimer statt den Ball – es gab Elfmeter. Kocaaga trat an und verwandelte (72.). Den Ausgleich zum 4:4 erzielte Manuel Häusler (74.), ebenfalls nach einem ruhenden Ball. 

 

Auch wenn sich das Unentschieden am Ende eher wie eine Niederlage anfühlte, war Andreas Eschenbach froh, dass sein Team überhaupt etwas Zählbares mitgenommen hatte. „Es kristallisieren sich jetzt langsam zwei Hälften in der Tabelle heraus. Wir müssen in den kommenden Spielen gucken, dass wir nicht den Anschluss verlieren.“ Ein Anfang mit dem Punkt in Heimsheim ist jedenfalls gemacht. 

 

SV Pattonville Birkeneder – Hörner, Bäuerle, Garcia Urbina (68. P. Mandic), Uhse, Pantic, Cicek (59. Schubert), Sonal, Hirschmann, Nar (77. Baum), Vetter

 

Haben wieder mal gepunktet: Ibrahim Nar und der SV Pattonville

Foto (Archiv): Horst Dömötör (Kornwestheimer Zeitung)

12. Spieltag: SV Leonberg/Eltingen - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

SVP vergibt zu viele Chancen

 

Nach der 3:4-Niederlage in Eltingen ist der Bezirksligist Vorletzter.

Von Marius Venturini

 

Es war wie so oft: Der SVP hatte Gelegenheiten, machte sie aber nicht und verlor das Spiel. So auch bei der 3:4-Niederlage in der Bezirksliga-Auswärtspartie beim SV Leonberg/Eltingen. „Es ist wie eine Schallplatte mit Sprung – immer dasselbe“, zog Pattonvilles Trainer Andreas Eschenbach einen Vergleich. Frustriert hatte er zuvor die sechste Niederlage in Serie quittieren müssen.

 

Direkt vor dem 0:1 durch Dominic Heinz (16.), dem ein Pass von außen in die Mitte voranging, hatte Pattonvilles Ibrahim Nar die Latte getroffen. Das 0:2 durch Marco Gritsch fiel nach einer Flanke, die der SVP zunächst abwehren konnte, dann aber den Ball verlor (19.). Tobias Uhses Anschlusstreffer – Johannes Vetter hatte ihn freigespielt – brachte den Gästen Hoffnung (29.). Sven Gritschs Freistoß, der von der Querlatte an SVP-Keeper Karl Birkeneders Rücken und dann ins Tor ging , führte jedoch wieder zum alten Abstand (35.). Nach der Pause sorgte erneut Uhse für den Anschluss (52.) – und Sven Gritsch für einen erneuten Nackenschlag, nachdem er einmal diagonal durch die gesamte Pattonviller Hälfte marschieren durfte (76.). Doch damit war noch lange nicht Schluss. Nikola Pantic machte erst das 3:4 aus SVP-Sicht (88.). Danach hätten Nar, Uhse und Vetter noch ausgleichen können, taten es aber nicht. Der SVP ist nun Vorletzter.

 

„Wir müssen jetzt weitertrainieren und an unsere Stärke glauben“, lautet die Parole von SVP-Trainer Andreas Eschenbach.

 

SV Pattonville Birkeneder – Hörner, Bäurle, Poet, Hirschmann, Vetter, Nar (68. Schubert), Garcia Urbina (46. P. Mandic), Uhse, Sonal (65. Gökcen), T. Shala (46. N. Pantic)

 

11. Spieltag: SVP I - SGM Riexingen (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

1:2 gegen die SGM Riexingen: SV Pattonville rutscht auf Abstiegsplatz

 

Die Elf von Trainer Eschenbach verliert im Kellerduell. Ein Tor von Tobias Uhse ist nicht genug.

Von Michael Bosch

 

Am Ende hingen die Köpfe beim SV Pattonville. Trainer Andreas Eschenbach war so angefressen, dass er das 1:2 seiner Mannschaft gegen die SGM Riexingen gar nicht kommentieren wollte. Durch die siebte Niederlage im elften Spiel rutschte der Aufsteiger in der Bezirksliga auf einen direkten Abstiegsplatz. „Das ist schade“, sagte der sportliche Leiter Francis Pola. „Die Einstellung hat gepasst, am Ende war es auch die fehlende Cleverness.“

 

Der SVP hatte erst nach dem Führungstreffer durch Tobias Uhse (17.) in die Partie gefunden, zuvor waren die Gäste die bessere Mannschaft gewesen. Uhse war von Marco Hörner bedient worden, der Rechtsaußen hatte mit einem langen Ball zehn Riexinger überspielt, Uhse vollstreckte aus zehn Metern mit dem Außenrist. Nach einer halben Stunde hatte Kapitän Johannes Vetter dann Glück. Im Mittelkreis foulte er Can Copur und ging dabei mit beiden Beinen gegen den Mann. Schiedsrichter Daniel Rüttinger hätte auch Rot geben können, er beließ es bei einer Verwarnung. Fünf Minuten vor der Pause hätte Eren Sonal das zweite Tor machen müssen. SGM-Keeper Manuel Bergamotto hatte nach einer Ecke den Ball unbedrängt fallen gelassen. Sonal war drei Meter vor dem Tor zu überrascht und schoss Abwehrspieler Christian Mayer auf der Linie an. In der folgenden Aktion rutschte Innenverteidiger Yannic Poet Zentimeter am Ball vorbei. Stattdessen kassierte der SVP in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den Ausgleich – allerdings äußerst unglücklich und zu diesem Zeitpunkt auch ein bisschen schmeichelhaft für die Gäste. Die Hereingabe von Copur wurde abgefälscht, Kalli Birkeneder im Tor hatte keine Chance mehr. Der Außenstürmer hatte bereits in der Anfangsphase eine gute Chance liegen gelassen.

 

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Christian Mayer dann auf 2:1 aus Sicht der Gäste. Einen gut geschossenen Freistoß von Benjamin Langhans lenkte Birkeneder noch an die Latte. Weil der Torspieler danach am Boden lag, hatte Mayer keine Probleme mehr, den Ball mit dem Kopf über die Linie zu drücken (54.). Im Anschluss hatte der SVP zwar viel Ballbesitz, zwingende Aktionen in Richtung Tor gelangen aber nicht. Riexingen stand tief und versuchte den ein oder anderen Konter zu fahren. „Der Gegner hat uns da gehabt, wo er uns haben wollte“, kommentierte Francis Pola. Die Partie sei „ein bisschen ein Spiegelbild“ der bisherigen Saison gewesen. Pattonville war über weite Strecken das bestimmende Team, belohnte sich aber nicht für seinen engagierten Auftritt. Erst in den letzten zehn Minuten kamen die Pattonviller wieder zu Torchancen. Der eingewechselte Sascha Pantic setzte einen Kopfball auf die Latte (82.), ein Freistoß von Uhse zischte knapp links am Kasten vorbei (88.). In der Nachspielzeit schoss Mazlum Gökcen aus aussichtsreicher Position übers Tor. Durch das 2:1 schob sich die Spielgemeinschaft an den Pattonvillern vorbei. Die Eschenbach-Elf ist nun 15.

 

SV Pattonville Birkeneder – Garcia Urbina, Hörner, Poet, Schubert (63. Hirschmann), Vetter, Ordulu (56 Gökcen), Cicek, Uhse, N. Pantic, Sonal (65. S. Pantic)

 

10. Spieltag: SV Salamander Kornwestheim - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Fünfmal Janzer: SVK gewinnt das Liga-Derby

 

Der Stürmer des SV Kornwestheim ist beim 6:1 gegen den SV Pattonville bester Akteur.

Von Marius Venturini

 

In der 80. Minute war für den Mann des Spiels der Arbeitstag beendet. Dominik Janzer trottete in Richtung Auslinie,
klatschte das Personal auf der Reservebank ab – und schnaufte, nachdem er sich seiner Schienbeinschoner und Kickstiefel entledigt hatte, erst mal kräftig durch. Der SVK-Stürmer hatte zuvor im allerersten Bezirksliga-Derby den Aufsteiger SV Pattonville fast im Alleingang abgeschossen. Zum Kornwestheimer 6:1-Sieg hatte er fünf Tore beigesteuert, darunter fand sich auch ein lupenreiner Hattrick in der ersten Hälfte. Kurzum: Der 27-Jährige konnte  mit sich zufrieden sein. Dabei war Tabellenführer SVK, der Mitte September bereits das Pokal-Derby mit 3:2 gewonnen hatte, alles andere als verheißungsvoll gestartet. Janzer selbst ließ die ersten Chancen liegen (2., 15.), dann ging plötzlich der SV Pattonville in Führung. Der finale Pass einer Kombination durch eine in dieser Situation schlafmützige SVK-Abwehr fand zu Nikola Pantic, der souverän einnetzte (21.). Doch damit war es vorbei mit der Pattonviller Herrlichkeit. Innerhalb von zwei Minuten drehten die Gastgeber in Person von Janzer die Partie. Und zweimal hieß der Vorlagengeber Nico Schürmann, der ebenfalls einen Sahnetag erwischt hatte. Vor dem 1:1 behauptete er den Ball gegen drei SVPler, bevor er ihn in die Mitte zu seinem Sturmpartner grätschte (24.). Vor dem 2:1 schickte er Janzer mit einem Steilpass auf die Reise, sodass dieser sich nur noch gegen Pattonvilles Schlussmann Bakary Manneh behaupten musste (26.). Der SVK führte verdient, beim SVP klappte nur wenig – bis Tobias Uhse plötzlich die große Chance zum Ausgleich hatte, dabei aber an Louis Wolf im Kornwestheimer Tor scheiterte (33.). Auch bei Johannes Vetters Schuss blieb der SVK-Keeper Sieger (34.). Soviel vorab: Es blieb die einzige kurze Schwächephase einer Kornwestheimer Mannschaft, die in der 41. Minute auf 3:1 erhöhte. Erneut spielte Schürmann auf Janzer, der Manneh im zweiten Versuch überwand. Nach zwei gehaltenen Schürmann-Schüssen (43., 45.+1) ging es in die Pause.

 

In die zweite Hälfte startete man gemächlich – bis zur 65. Minute, als beim SVK der eingewechselte Pirmin Löffler eine Janzer-Hereingabe verpasste und Sekunden danach selbst den Querpass zum besser postierten Mitspieler versäumte. Besser machte es, natürlich, Janzer im Anschluss: Nach einem Ballgewinn schickte ihn Kapitän Marco Reichert Richtung Tor, einen präzisen Flachschuss später stand es 4:1 (66.). Auf der anderen Seite musste Louis Wolf noch genau einmal eingreifen, als er einen Schuss des eingewechselten Daniel Schubert parierte (71.). Direkt danach machte Janzer schließlich sein fünftes Tor: SVP-Keeper Manneh wollte den Ball vor dem Sechzehner wegköpfen, der SVKler sprang ihm jedoch entgegen, sodass das Leder von ihm abprallte und er im Anschluss keine Mühe mehr hatte (72.). Mauricio Göhlert machte in der 86. Minute mit einem wuchtigen Kopfball nach einer Ecke von Timo Plitzner das halbe Dutzend voll. Zuvor hatte sich Dominik Janzer bei seiner Auswechslung – für ihn kam Carsten Schulze – seinen verdienten Sonderapplaus abgeholt.

 

Nach dem Abpfiff gab es erwartungsgemäß ganz unterschiedliche Stimmen zum Spiel. „Fehlende Mentalität und taktische Defizite“ seiner Mannschaft monierte etwa ein verärgerter SVP-Trainer Andreas Eschenbach, um hinterherzuschieben:
„Wir arbeiten aber daran.“ Sein Gegenüber war hingegen glücklich. „Wir waren aggressiv und haben, bis auf eine kurze Schwächephase in der ersten Halbzeit, ein super Pressing gespielt“, gab SVK-Coach Sascha Becker zu Protokoll. Und auch er hatte noch etwas zu sagen: „Die Mannschaft kann aber noch mehr.“

 

SV Pattonville Manneh – Hörner, Bäurle, Ahmeti (57. E. Akpolat), Ketzler (40. Schubert), Vetter, M. Cicek, P. Mandic (46. Garcia Urbina), Uhse, N. Pantic (46. T. Shala), Sonal

9. Spieltag: SVP I - TSV Schwieberdingen (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Ein diskutabler Elfmeter bringt den SV Pattonville um einen Punkt

 

Im Bezirksliga-Duell mit dem TSV Schwieberdingen unterliegt die Elf von Trainer Eschenbach mit 1:2.

Von Michael Bosch

 

Der SV Pattonville hat in einem insgesamt mäßigen Bezirksligaspiel gegen den TSV Schwieberdingen die fünfte Saisonniederlage kassiert. Der Aufsteiger verpasste es dadurch Anschluss an das obere Tabellendrittel zu schaffen und rangiert mit weiterhin zehn Punkten auf Platz 10.

 

Auf dem Rasenplatz im Sportpark in Pattonville brauchten beide Mannschaften lange, bis sie ins Spiel fanden. Zu Beginn wurde viel mit langen Bällen operiert, die führten auf dem relativ kurzen Spielfeld aber zu nichts. Pattonville war in der Anfangsphase die ballsicherer Mannschaft, es dauerte allerdings 20 Minuten, ehe Tobias Uhse den ersten Schuss auf das Tor abgab. Eine gute Möglichkeit hatte Stürmer Nikola Pantic, der den Ball im Strafraum gut abschirmte, sein Schuss aus der Drehung geriet aber zu zentral (23.). Das 1:0 aus Sicht der Gäste fiel dann nach einem zumindest diskutablen Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Tom Schmidt. SVP-Innenverteidiger Yannic Poet lieferte sich im Strafraum ein Laufduell mit dem Schwieberdinger Tobias Baus. Es gab einen Kontakt, allerdings fädelte Baus auch geschickt ein. Der Unparteiische entschied aber ohne Zögern auf Strafstoß. Hannes Brenneisen verwandelte sicher (34.). Der SVP musste sich zumindest den Vorwurf gefallen lassen, dass er den Ball zuvor an der eigenen Eckfahne vertändelt hatte, statt zu klären. Der Ballverlust tief in der eigenen Hälfte führte letztlich zum Elfmeter. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs hätte Steffen Schuster – nach einem Ballverlust von Poet als letzter Mann – auf 2:0 für den TSV stellen können, scheiterte aber an SVP-Keeper Bakary Manneh.

 

Der zweite Treffer für die Schwieberdinger fiel nach der Pause. Wieder war Poet beteiligt, der keinen guten Tag erwischte. Er und Außenverteidiger Marco Hörner waren sich bei einem hohen Ball uneins. Das zögerliche Verhalten nutzte Schuster, der sich den Ball schnappte und allein in Richtung SVP-Tor marschierte. Dieses Mal hatte Manneh keine Chance (53.). Nachdem Patrick Mertas für Schwieberdingen die Latte getroffen hatte (66.), plätscherte das Spiel lange vor sich hin. Als Nikola Pantic neun Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit den Anschlusstreffer mit einem Schuss von der Strafraumkante erzielte, keimte noch einmal Hoffnung auf. Die Schlussoffensive wurde zwar mit viel Leidenschaft geführt, ernsthaft in Gefahr geriet das Tor der Schwieberdinger aber nicht mehr. Drei Eckbälle in der Nachspielzeit wurden allesamt geklärt.

 

SV Pattonville Manneh – Hörner (73. Garcia Urbina), Poet, Bäuerle, Hirschmann, Uhse (80. Schubert), Cicek (56. Akpolat), Vetter, P. Mandic, Nar (73. Sonal), N. Pantic

 

Lassen Punkte liegen: Marco Hörner und der SVP

Foto: Christine Biesinger (Kornwestheimer Zeitung)

8. Spieltag: SV Riet - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Dem SVP fehlt die Präsenz

 

Ein schwacher SV Pattonville verliert beim SV Riet mit 0:2 (0:1).

Von Marius Venturini

 

In der 30. Spielminute hätte Pattonvilles Kevin Ketzler dem Spiel eine gänzlich andere Richtung geben können als die, die es am Ende nahm. Völlig frei tauchte der Offensiv-Akteur des SVP vor Riets Schlussmann Denis Rommel auf, der bereits am Boden lag. Doch statt zu lupfen, schoss Ketzler den Keeper an, die Chance war passé. Am Ende verlor Pattonville die Bezirksliga-Begegnung beim Tabellen- Vierten mit 0:2 (0:1). Das lag auch daran, dass der SVP in der 42. Minute nach einem eigenen Freistoß einen Konter zuließ, der zum 0:1 führte. Zuvor hatte Sechser Johannes Vetter den Ball nicht unter Kontrolle gebracht, auch Bakary Manneh im Pattonviller Tor machte im Anschluss keine gute Figur. „Es war eine Verkettung unglücklicher Einzelaktionen“, fasste SVP-Trainer Andreas Eschenbach zusammen.

 

Ohnehin war der Coach mit dem Auftreten seiner Mannschaft nach dem Rückstand alles andere als einverstanden. „Wir haben die gute Einstellung aus dem Pokalspiel gegen Kornwestheim nicht mitnehmen können.“ Er habe nur wenige Engagement und nur wenig Präsenz bei seinen Schützlingen gesehen. Folgerichtig fiel in der zweiten Hälfte das 0:2 aus Pattonviller Sicht. Einem Freistoß von der halblinken Abwehrseite des SVP folgte ein Kopfball zum endgültigen Knockout für die Gäste (65.). „Dabei waren wir eigentlich körperlich überlegen“, ärgert sich Eschenbach. Zwar hatten Nikola Pantic und der eingewechselte Eren Sonal noch Gelegenheiten, ließen sie aber ungenutzt. „Im Mittelfeld war Riet giftiger, wir hatten nie die Oberhand“, so Eschenbach.

 

SV Pattonville Manneh – Hörner (86. Ordulu), Bäurle, Poet, Hirschmann, Vetter (60. Sonal), M. Cicek, Garcia Urbina, Ketzler (46. P. Mandic), Nar (70. E. Akpolat), N. Pantic

Bezirkspokal 2. Runde: SVP I - SV Salamander Kornwestheim (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

SVK gewinnt packendes Pokal-Derby

 

Mit 3:2 (2:1) setzt sich der Bezirksliga-Spitzenreiter beim liga-internen Duell in Pattonville durch.

Von Marius Venturini

 

Der Derbyheld heißt Stefano Nicolazzo. Mit zwei Toren hatte der Mittelfeldspieler des SV Kornwestheim maßgeblichen Anteil am 3:2-Sieg in der zweiten Runde des Bezirkspokals beim Nachbarn SV Pattonville. Vor allem sein später Siegtreffer in der 87. Minute verzückte die anwesenden SVK-Anhänger. Nicolazzo setzte an der rechten Strafraumkante zum Solo an, ließ zwei SVP-Akteure aussteigen und drosch den Ball kompromisslos ins kurze Eck. Danach begruben ihn seine Mitspieler jubelnd unter sich.

 

Die beiden Bezirksligisten lieferten sich auf dem flutlichtbeschienen, makellosen Pattonviller Rasen vor allem in Halbzeit 1 ein sehenswertes Duell – in dem die Gäste früh in Führung gingen. Torschütze: Stefano Nicolazzo. Kapitän Marco Reichert hatte ihn freigespielt, der Spielmacher schob den Ball ins lange Eck (4.). In der zehnten Minute legte Dominik Janzer bereits das 2:0 nach, ebenfalls nach einem Reichert- Pass. Die Weichen schienen gestellt, in Richtung eines klaren Sieges des Favoriten, der aktuell souverän die Liga anführt. Doch weit gefehlt. Ein Kopfball der Pattonviller Nachwuchshoffnung Nikola Pantic knapp über die Latte war die erste Gelegenheit für die Gastgeber. Die mussten sich zwar weiter der Kornwestheimer Offensiv- Power erwehren (Marvin Porubek, Timo Stahl, beide 23.), kamen aber nun selbst häufig vors Tor. Tobias Uhse zielte zu hoch (31.), Kevin Ketzler scheiterte per Seitfallzieher (35.). Vor der Pause schaffte der SVP aber doch noch den Anschluss: Linksverteidiger Matthias Hirschmann zog an allen vorbei. Seinen Schuss konnte Louis Wolf im SVK-Tor nur abklatschen, Pantic stand richtig und staubte ab (43.). Dann durften die Mannschaften erst mal durchatmen.

 

Der zweite Durchgang startete mit dem kuriosen 2:2. Bei einem Freistoß war der SVK noch dabei, sich zu ordnen. Nicht so Pattonvilles Tobias Uhse, dessen Schuss abgefälscht neben Louis Wolf einschlug (53.). Danach war wieder Kornwestheim dran: Reichert schoss aus fünf Metern vorbei (63.). Dann hatte der SVP Glück, dass ein Ellenbogenhieb von Keeper Bakary Manneh in Richtung Dominik Janzer ungeahndet blieb. Allerdings hätte in Hälfte 1 bereits SVKler Timo Stahl nach einem Foul gegen Uhse den roten Karton sehen können. Ausgleichende Ungerechtigkeit also. Drunter und drüber ging es in der 83. Minute, als Manneh und Janzer den Ball nach einem Einwurf von Kai Fischer im Fallen an den Pfosten des Pattonviller Tores beförderten. Vier Minuten später kam schließlich Stefano Nicolazzo an den Ball. . . Der SVP hätte noch ausgleichen können – Luca Garcia Urbinas Direktabnahme klärte Louis Wolf mit dem Fuß (90.). Dann war Feierabend.

 

„Das Spiel hätte ein Elfmeterschießen verdient gehabt“, befand SVP-Coach Andreas Eschenbach. In der zweiten Hälfte habe nur Blau gespielt. Das sah sein Gegenüber Sascha Becker natürlich anders: „Unser Sieg geht in Ordnung. Pattonville hätte sich über ein oder zwei Elfmeter für uns nicht beklagen dürfen.“ In der Tat war Marco Reichert in der zweiten Hälfte nach einem Torschuss im Strafraum von den Beinen geholt worden. Der Pfiff blieb aus. Dass es für sein Team doch recht eng wurde mit dem Weiterkommen, wurmt Becker. „Das war unsinnig. Wir wussten, dass der SVP Freistöße schnell ausführt.“ Am Ende brauchte er sich aber nicht zu grämen, dank Derbyheld Stefano Nicolazzo.

 

SV Pattonville Manneh – Hörner, Bäurle, Ahmeti, Hirschmann (57. Sonal), Vetter, Schubert (60. M. Cicek), Garcia Urbina, Ketzler, Uhse, Pantic

 

Derby-Duell: Nico Schürmann (SVK, vorne) und Matthias Hirschmann.

Foto: Mateja fotografie

7. Spieltag: SVP I - SV Perouse (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Später Knockout für Pattonville

 

Nach dem 4:5 (2:3) gegen Perouse schimpft Trainer Andreas Eschenbach über die Darbietung seines Teams.

Von Marius Venturini

 

Trainer Andreas Eschenbachs Tirade wollte kaum ein Ende nehmen. „Fehlende Präsenz im Eins-gegeneins, kein Ehrgeiz, keine Positionstreue wir haben völlig verdient verloren.“ 4:5 (2:3) endete das Bezirksliga-Spiel seines SV Pattonville gegen den SV Perouse. Und was für den neutralen Betrachter wirklich nett anzuschauen war, brachte den Übungsleiter auf die Palme. Dabei war es nicht einmal das späte Tor, das Ahmet Pehlivan per Elfmeter der Marke „Kann man geben“ zum Perouser Sieg erzielte (90.+4). Es war das gesamte Auftreten seiner Pattonviller Mannschaft, mit dem Eschenbach von der ersten Minute an nicht einverstanden war.

 

Objektiv betrachtet war bereits das frühe 0:1 ein Indiz für eine gewisse Pattonviller Schlafmützigkeit. Nach einer Ecke von Perouses Erkan Karaca durfte Ramiz Pnishi den Ball völlig frei volley versenken (6.). Das erste Lebenszeichen der Gastgeber lieferte Kapitän Ibrahim Nar, dessen Schuss gehalten wurde (11.). Das 1:1 fiel im Anschluss aus dem Nichts. Philipp Mandic wurde im Strafraum gefoult, Nar blieb vom Punkt souverän (15.). Doch nur zwei Minuten später vertändelte Pattonvilles Daniel Schubert vor dem Strafraum den Ball, Mohammed Siviri bedankte sich und brachte die Gäste wieder in Führung (17.). Einen gehaltenen Volleyschuss von Nikola Pantic (20.) später kam es sogar noch schlimmer für das Eschenbach- Team. Nach einem Abstimmungsfehler in der Verteidigung war David Astore frei durch und verlud Bakary Manneh zum 3:1 aus Perouser Sicht (24.). Das schien Pattonville nun aber doch anzuspornen. Nar scheiterte gleich zweimal (28., 33.), besser machte es Tobias Uhse mit dem Pausenpfiff. Aus 22 Metern  nahm er den Ball direkt und zimmerte ihn in den rechten Winkel (45.) zum 2.3-Halbzeitstand.

 

Die zweite Hälfte begann insgesamt schleppender als die erste, auch wenn Perouses Siviri gleich Manneh prüfte (46.) und auf der anderen Seite Pantic etwas zu hoch zielte (47.). Dann dauerte es etwas. Nach einer knappen Stunde nahm die Partie aber wieder Tempo auf. Manneh musste gleich zweimal ran (57., 58.), Murat Ciceks 25-Meter-Volley wurde von Gästekeeper Guiseppe Desiderio entschärft (61.). Das vorentscheidende 2:4 ließ der Perouser Daniele Boldrini liegen. Er schoss aus drei Metern deutlich drüber (70.). Knapper war es auf der anderen Seite bei Pantics Schuss aus vier Metern ans Lattenkreuz. Als dann doch das 2:4 (80.)für die Gäste fiel – Pehlivan hatte sich trickreich durch den Pattonviller Strafraum gedribbelt – war es das aber noch lange nicht. Pantic köpfte eine Flanke von Matthias Hirschmann am langen Eck zum 3:4 über die Linie (82.). Und nachdem einmal der Pfosten und einmal Manneh für Pattonville gerettet hatten, gelang dem jungen Angreifer mit einer Kopfball-Bogenlampe sogar der 4:4- Ausgleich (90.). Doch dann gab es da ja noch dieses Foulspiel im Strafraum. . . „Wir haben vor allem am Anfang so viel hergeschenkt“, schimpfte Eschenbach nach dem Schlusspfiff, „das war wirklich dilettantisch.“

 

SV Pattonville Manneh – Hörner, Bäurle, Schubert (66. Ahmeti), Hirschmann, Vetter, M. Cicek (63. T. Shala), P. Mandic (72. Garcia Urbina), Uhse, Nar (78. Ketzler), N. Pantic

 

Murat Cicek und der SV Pattonville verlieren spektakulär mit 4:5.

Foto: Peter Mann (Kornwestheimer Zeitung)

3. Spieltag: SKV Rutesheim II - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Pattonville holt Punkt

 

Der SVP spielt 2:2 gegen die Reserve der SKV Rutesheim. Vor allem in der Nachspielzeit geht es nochmal rund.

Von Marius Venturini

 

Der SVP hat in der Bezirksliga den vierten Sieg in Folge verpasst. Gegen die SKV Rutesheim 2 gab es am Mittwochabend ein 2:2 (2:2)Remis. Der SVP startete gut. Philip Mandic flankte von rechts zu Johannes Vetter, der per Flugkopfball das 1:0 erzielte (6.). Doch nur zehn Minuten später glich die Rutesheimer Reserve in Person von Jaron Hetzer nach einem Eckball aus (16.). Da stimmte die Zuordnung in der SVP-Defensive nicht. Doch die Gastgeber blieben dran. Erst blieb Tobias Uhse im Eins-gegen-eins mit SKV-Keeper Felix Pohle zweiter Sieger, kurz darauf schoss er nach Vorlage von Mandic drüber. Kurz vor der Pause ging das Team von Trainer Andreas Eschenbach abermals in Führung: Nach einem Abschlag gelangte der Ball über Eren Sonal und Niko Pantic zu Philip Mandic, der vor dem Tor cool blieb (40.). Doch wieder gab es den Rückschlag, diesmal nur drei Minuten später. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld legte SVPler Marco Hörner seinen Gegenspieler im Strafraum. Rutesheims Sebastian Lenhard nutzte den Vorteil und schob das Leder ins lange Eck (43.). Mit dem 2:2 ging es schließlich auch in die Kabinen.

 

Nach dem Wechsel war Leerlauf angesagt, bevor die Partie gegen Ende wieder Schwung aufnahm. Uhse wurde geblockt, Rutesheim war bei Standards gefährlich. Dem vermeintlichen 3:2 für die Gäste blieb wegen einer Abseitsposition die Anerkennung versagt. Auch SVP-Schlussmann Karl Birkeneder musste nochmal ran, als er einen strammen Schuss parierte. Für Pattonville scheiterte Uhse an Rutesheims Keeper Pohle. Glück für den SVP in der Nachspielzeit: Ein Kopfball der SKV ging auf die Latte. Danach hätte das Heimteam den Sieg perfekt machen müssen: Erst scheiterte Taulant Shala am Keeper. Danach vergab Nikola Pantic freistehend. Am Ende konnte man beim SVP angesichts der zahlreichen Schreckmomente mit dem Punkt leben.

 

SV Pattonville Birkeneder – Hirschmann, Schubert, Bäurle, Hörner, Vetter, Nar (72. K. Neumann), P. Mandic (85. Garcia Urbina), Uhse (90. T. Shala), N. Pantic, Sonal (56. M. Cicek)

5. Spieltag: SVP I - FSV 08 Bissingen II (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Bezirksliga-Aufsteiger SV Pattonville holt den zweiten Sieg in Folge

 

Erster Heim-Erfolg: Die Eschenbach-Elf schlägt die Reserve des FSV Bissingen mit 4:1.

Von Marius Venturini

 

Der SV Pattonville scheint nach dem Aufstieg in die Bezirksliga langsam in die Spur zu finden. Am Sonntagnachmittag gab es im Heimspiel gegen den FSV Bissingen 2 einen klaren 4:1 (2:1)-Erfolg. Mit dem zweiten Sieg in Folge kletterte der SVP auf Tabellenplatz 9, während die Gäste auf Rang 14 rutschten.

 

Pattonvilles Außenverteidiger Matthias Hirschmann hätte seine Farben bereits in der zweiten Minute in Führung bringen können, schoss aber rechts vorbei. Doch lang mussten die Zuschauer im Pattonviller Sportpark nicht warten, ehe sie das erste Mal jubeln durften. Denn hatte der Routinier zu Beginn nicht getroffen, machte es der Youngster besser. Tobias Uhse zwang einen Bissinger Akteur zu einem Rückpass, den sich der junge Stürmer stibitzte und den Ball mit einem sehenswerten Schlenzer ins rechte Eck zum 1:0 im Tor unterbrachte (5.). „Wir sind echt gut reingekommen“, stellte SVP-Trainer Andreas Eschenbach nach dem Spiel fest. Allerdings gab seine Mannschaft nach etwa 20 Minuten das Heft aus der Hand, spielte unsauber und verlor viel zu schnell den Ball. So musste beim Treffer zum 2:0 ein Freistoß mithelfen. Kapitän Ibrahim Nar schlug den Ball von halblinks nach innen, über Marco Hörner und Eren Sonal gelangte der Ball zu Tobias Uhse – und der fackelte im Strafraum nicht lange (40.). Bissingens Torhüter Leon Buchholz war zwar noch dran, hatte aber keine Chance. Einen Strafstoß, nachdem Pattonvilles Philip Mandic den Ball aus kürzester Distanz an die Hand bekommen hatte, verwandelte Bissingens Emmanuel Apler zum 2:1-Halbzeitstand (45.).

 

Ausgeglichen ging es nach der Pause weiter, das Tor machte jedoch der SVP. Nach einer kurz gespielten Ecke brachte der nach der Pause eingewechselte Milyon Hagos den Ball nach innen. Eren Sonal legte das Leder zurück auf den Elfmeterpunkt. Dort konnte sich Johannes Vetter das Spielgerät zurechtlegen und es zum 3:1 versenken (60.). Bissingen kam in der Folge zu keinen klaren Gelegenheiten mehr, anders der SV Pattonville: Bei einem Konter leitete Ibrahim Nar den Ball am Ende klug zu Tobias Uhse weiter. Der Rückkehrer vom TV Oeffingen blieb cool und besorgte den Endstand (87.).

 

„Es hat sich das bestätigt, was ich zuletzt gesagt habe“, freute sich Coach Eschenbach, „nur haben wir eben vorher ordentlich gespielt, ohne die entsprechenden Ergebnisse einzufahren.“ Jetzt, so der Trainer, stimmten auch die Resultate. Sein Fazit: „Alles super!“

 

SV Pattonville Manneh – Hirschmann, Poet, Bäurle, Hörner, Vetter, Nar, Uhse (87. Ahmeti), P. Mandic (46. Hagos), Sonal (73. T. Shala), N. Pantic (86. D. Schubert)

 

4. Spieltag: Spvgg 07 Ludwigsburg - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Der SV Pattonville feiert seinen ersten Sieg in der Bezirksliga

 

Das Team von Trainer Andreas Eschenbach überzeugt beim 4:1-Sieg im kleinen Derby bei 07 Ludwigsburg.

Von Michael Bosch

 

Ausgerechnet im kleinen Derby in der Fußball-Bezirksliga Enz/Murr hat der SV Pattonville seine ersten Punkte geholt. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt gewann der Aufsteiger am Sonntagnachmittag bei 07 Ludwigsburg verdient mit 4:1 (2:0). „Wir hatten schon ein bisschen Druck“, sagte SVPCoach Andreas Eschenbach. „Wir sind Amateure, wir sind Kopfspieler. Und drei Niederlagen zu Beginn wären schon bitter gewesen.“ Die Nervosität zeigte sich besonders in der ersten halben Stunde. Da sahen die 200 Zuschauer im Jahnstadion keine gute Partie. Auch die Barockstädter, bei denen vier ehemalige Akteure des SV Kornwestheim in der Anfangsformation standen, kämpften nach guten ersten fünf Minuten mit Unzulänglichkeiten. Die erste Viertelstunde kam gänzlich ohne Torchance aus. „In der Anfangsphase haben sich beide Teams ein bisschen neutralisiert“, resümierte Eschenbach. „Aber wir sind dann sicherer geworden, haben uns mehr getraut.“ Mit dem ersten gefährlichen Angriff fiel dann gleich das 1:0 für die Gäste. Eine Flanke von Marco Hörner kam über Überwegen zu Tobias Uhse, der den Ball flach ins linke Toreck platzierte (30.). Nikola Pantic erhöhte fünf Minuten später auf 2:0. Dieses Mal bereitete Uhse vor, der sich auf der linken Seite mit einem starken Dribbling gegen Jakob Vilsmeier durchsetzte und von der Grundlinie Pantic bediente, der den Ball über die Linie grätschte.

 

Manneh vertritt Birkeneder gut

Anschließend hatte Alessandro DiPerna, der viel arbeitete, von seinen Teamkollegen häufig aber allein gelassen wurde, eine gute Chance für die Hausherren (36.). Er scheiterte an Bakary Manneh, der Kalli Birkeneder im SVP-Tor gut vertrat. Einen katastrophalen Rückpass von Philip Mandic nutzte Emmanuel McDonald ebenfalls nicht zum Anschlusstreffer (38.). Ibrahim Nar (42.) und Yannic Poet (44.) verbuchten zwei weitere Chancen vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel standen die Ludwigsburger, die über weite Strecken enttäuschten, dann höher, die EschenbachElf kam immer wieder zu Konterchancen, die sie aber nicht für eine frühe Vorentscheidung nutzte. Pantic ließ gleich drei Möglichkeiten innerhalb von vier Minuten liegen.

 

Handspiel bringt die Vorentscheidung

Ein Handspiel von Ludwigsburgs Savas Kara ebnete dem SVP dann den Weg zum ersten Saisonsieg. Dem Innenverteidiger sprang der Ball im eigenen Sechzehner etwas unglücklich an die Hand, Schiedsrichter Alfred Schlipf entschied richtig auf Strafstoß. Tobias Uhse lief an und verwandelte sicher (64.). Der SVP hätte weitere Tore machen müssen: Johannes Vetter schoss den Ball völlig frei stehend über den Kasten. Das 3:1 durch den eingewechselten Frederik Scheuber (79.) egalisierte der ExLudwigsburger Taulant Shala mit einem schönen Schuss in den Winkel kurz hinter der Strafraumgrenze (87.).

 

SV Pattonville Manneh – Hörner (56. Schubert), Poet, Bäuerle, Mandic, Uhse (77. Shala), Vetter, Cicek, Hirschmann, Nar (72. Sonal), N. Pantic (77. Hagos)

 

Matchwinner: Tobias Uhse (blaues Trikot, hier im Duell mit dem Ex-SVKler Aleksandar Adzic) bereitete gegen 07 ein Tor vor und erzielte zwei Treffer selbst.

Foto: Horst Dömötör (Kornwestheimer Zeitung)

2. Spieltag: FV Löchgau II - SVP I (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

SVP wartet noch immer auf die ersten Punkte

 

Beim FV Löchgau 2 verliert das Eschenbach-Team mit 2:5.

Von Marius Venturini

 

In der 25. Minute hätte ich nicht gedacht, dass wir hier mit 2:5 nach Hause fahren“, sagt SVP-Trainer Andreas Eschenbach nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel seines Pattonviller Bezirksliga-Aufsteigers. Doch seine Elf, die ohne mehrere zuvor im Urlaub weilende Stammspieler in der Startelf angetreten war, hatte im Spiel beim FV Löchgau 2 schlichtweg zu viele Geschenke verteilt. „Und das wird in der Bezirksliga eben genutzt“, so der Trainer, dessen Mannschaft eigentlich nicht chancenlos war – im Gegenteil. Der SVP, bei dem Bakary Manneh für den an der Leiste verletzten Karl Birkeneder zwischen den Pfosten stand, ging in der 15. Minute sogar in Führung. Nach einer kurz ausgeführten Ecke brachte Tobias Uhse den Ball scharf nach innen, wo der Pattonviller Youngster goldrichtig stand. Allerdings hatte zuvor bereits Keeper Manneh eingreifen müssen, um einen frühen Rückstand zu verhindern (10.). In der 39. Minute war aber auch er machtlos, als bei einer Löchgauer Ecke die Zuordnung nicht stimmte und die Gastgeber so zum Ausgleich kamen.

 

Beim Stand von 1:1 ging es auch in die Kabinen. Danach fiel innerhalb von zehn Minuten die Vorentscheidung, und zwar gegen den SVP. Ein Fehlpass im Pattonviller Spielaufbau führte zum 1:2 (46.), ein Freistoß, der einen Abnehmer am langen Pfosten fand, zum 1:3 (49.). Einen Angriff über die rechte SVP-Seite schlossen die Löchgauer zum 1:4 ab (56.). Zwar gelang Tobias Uhse mit einem sehenswerten Schlenzer ins rechte Eck in der 80. Minute noch das 2:4, mit dem Schlusspfiff fiel durch einen Abstauber nach einem Löchgauer Lattenschuss der 2:5-Endstand. „Wir hätten mit einer 2:1-Führung in die Pause gehen können“, moniert Eschenbach die teils fahrige Chancenverwertung seiner Elf. Allein Nikola Pantic hätte für seine Farben mehrfach Zählbares fabrizieren können. Es sollte jedoch nicht sein, auch wenn das Ergebnis den Spielverlauf nur in Teilen widerspiegelt. So steht der SV Pattonville nach zwei Spieltagen ohne Punkt am Tabellenende der Bezirksliga.

 

SV Pattonville Manneh – Hischmann, Poet, Bäurle, Singh (46. Ketzler), Uhse, Ahmeti, M. Cicek, N. Pantic (80. K. Neumann), T. Shala (55. Nar), Sonal (55. P. Mandic)

1. Spieltag: SVP I - TSV Höfingen (Bericht Kornwestheimer Zeitung)

 

Der SV Pattonville zahlt sein erstes „Lehrgeld“ in der Bezirksliga

 

Der Aufsteiger verliert sein Auftaktspiel trotz deutlichem Chancenplus gegen den TSV Höfingen mit 1:2.

Von Melanie Bürkle

 

In der vergangenen Saison hatte es bis zum letzten Spieltag gedauert, ehe der SV Pattonville erfahren durfte, wie es sich anfühlt, zu verlieren. In der Bezirksliga ging es sehr viel schneller. Das Team von Trainer Andreas Eschenbach verlor am Sonntagnachmittag die Auftaktpartie im heimischen Sportpark mit 1:2 (0:1) gegen den TSV Höfingen. Als verärgerter und enttäuschter Verlierer ging der SVP vom Platz. Denn die Hausherren hatten es definitiv in der Hand gehabt. Sie hätten die Partie gewinnen können, und eigentlich auch müssen. In der 15. Spielminute vergaben die SVPler eine Doppelchance, doch leider gelang es der Elf von Andreas Eschenbach nicht diese zu nutzen. Ganz im Gegensatz zu den Gästen. Die Höfinger nutzten gleich ihre erste Möglichkeit, die sich ihnen aufgrund einer Fehlerkette der Pattonviller bot. Nach einem Fehler im Spielaufbau, stimmte die Zuordnung bei einem Einwurf überhaupt nicht. So zirkelte Oliver Kudera den Ball unhaltbar für Torhüter Karl Birkeneder unter die Latte und machte die frühe Führung klar.

 

Die zweite Spielhälfte startete wie die erste geendet hatte: mit aktiven aber nicht konsequent genug spielenden Hausherren. Es brauchte zunächst wieder zwei Chancen, bis der Ball endlich im Tor lag. In der 58. Spielminute gelang Murat Cicek mit einem wunderschönen Treffer in den rechten oberen Winkel der verdiente 1:1-Ausgleich. In der Folge drängte der SVP auf seinen zweiten Treffer, ins Tor wollte der Ball aber nicht. Selbst als TSV-Torhüter Kim Witte den Gastgebern den Ball vor die Füße legte, wollte dieser nicht in den Kasten. Ein Schuss von Tobias Uhse zischte nur um Haaresbreite am rechten Torpfosten vorbei, einen Freistoß von der linken Seite donnerte Yannic Poet sogar an die Latte. Die Höfinger waren bis dato hingegen kaum vor Birkeneders Kasten aufgetaucht. In der 75. Minute machten sie dann jedoch wieder kurzen Prozess. Bei der Eschenbach- Elf stimmte die Zuordnung erneut nicht – Fabian Kern nutzte das eiskalt aus. Bis Spielende erkämpfte sich die Mannschaft des SVP noch weitere Chancen, ein weiterer Treffer sollte aber einfach nicht sein. Am Ende stand das ärgerliche 1:2.

 

„Jetzt haben wir unser erstes Lehrgeld bezahlt. Jeder kleine Fehler wird eben hart bestraft“, resümierte auch Andreas Eschenbach. So unglücklich verlieren will er nicht noch einmal. Deshalb gilt es weiterhin Wettkampfpraxis zu sammeln. An diesem Mittwoch testet der SVP ein weiteres Mal daheim gegen die Spvgg Möhringen (19.30 Uhr). „Da werden wir noch etwas ausprobieren.“

 

SV Pattonville Birkeneder – Hirschmann, Bäuerle, Poet, P. Mandic, Ahmeti (78. N. Pantic), Vetter (68. Sonal), M. Cicek, Hagos (46. Shala), Uhse, Nar

 

Kam zur Pause: Taulant Shala, Neuzugang des SV Pattonville, konnte dem Spiel aber auch nicht mehr die entscheidende Wende geben.

Foto: Christine Biesinger (Kornwestheimer Zeitung)